PM 5/17: 09. September 2017, Dresden: Auszeichnungen Großer Preis des Mittelstandes

(09.09.2017)
Mittelstand ist Seele und Stolz der deutschen Wirtschaft
  • Respekt und Achtung – das Motto des diesjährigen Wettbewerbs - sind die Basis für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft
  • Der deutsche Mittelstand ist ein Garant für Stabilität und Vertrauen
  • Ausgezeichnete leisten Hervorragendes im Unternehmen und für die Gesellschaft

Den Auftakt zu den vier Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 23. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2017“, speziell für die Wettbewerbsregionen Berlin/Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt erlebten am 9. September im Dresdner Hotel Maritim mehr als 400 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche geladene Gäste.

Herzlich begrüßt wurden Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Sachsen sowie Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt.

An 10 Unternehmen der Wettbewerbsregionen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg, und Mecklenburg-Vorpommern überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger im Rahmen der Gala die begehrte „Preisträgerstatue“.

Die Auszeichnung als „Finalist“ nahmen 18 Unternehmen entgegen.

Eine Kommune wurde als wirtschaftsfreundlichste „Kommune der Jahres“ gewürdigt.

Alle Ausgezeichneten haben sich gegen 980  Mitbewerber durchgesetzt, die in den vier Wettbewerbsregionen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg, und Mecklenburg-Vorpommern 2017 nominiert waren.

(Anm.: Die Laudationes der Ausgezeichneten entnehmen Sie bitte der Anlage zu dieser Pressemitteilung.)

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2017 mehr als 1.400 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) insgesamt 4.923 kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert.

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon mehr als zwei Jahrzehnte anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Unter den nominierten und ausgezeichneten Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, als auch über 150 Jahre alte Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

Anerkennung für die großartigen Leistungen des Mittelstandes und Dank an die Oskar-Patzelt-Stiftung als Organisator des Wettbewerbs gab es von den Schirmherren der Bundesländer.

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident Freistaat Sachsen: „Wer den ´Großen Preis des Mittelstands´ bekommt, der gehört zu den tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Und er hat es verdient, mit Glanz und Glamour gefeiert zu werden. Zu echter Wertschätzung braucht es aber mehr als Preise und eine rauschende Ballnacht. Viel wichtiger ist es, dass wir in Deutschland und in der EU den Mittelstand stärken und ihn nicht durch immer mehr Regulierung lähmen. Unserem Land kann es nur gutgehen, wenn der Mittelstand floriert. Dazu wird die Sächsische  Staatsregierung auch künftig beitragen, damit es auch zukünftig viele mittelständische Erfolgsgeschichten aus Sachsen gibt, die des ´Großen Preises´ würdig sind.“

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Freistaat Sachsen: „Respekt und Achtung – das Motto des diesjährigen Wettbewerbs - sind die Basis für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie prägen unsere humanistische Gesellschaft. Die Unternehmerinnen und Unternehmer Sachsens sorgen dafür, dass Respekt und Achtung wieder an öffentlicher Aufmerksamkeit und Bedeutung gewinnen. Ein Gewinn für alle und jeden Einzelnen. Respekt heißt nicht Hörigkeit, sondern den anderen Menschen und sein Wirken zu achten.“

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt: „Erfolgsgeschichten mittelständischer Firmen werden oft im Verborgenen geschrieben. Die Oskar-Patzelt-Stiftung lässt nicht locker, mit ihrem beharrlichen Einsatz für die Belange mittelständischer Unternehmen, diese Erfolge ins Licht zu befördern. Das ist in hohem Maße bewundernswert. Und, der Wettbewerb würdigt nicht nur die Leistungen der Unternehmen. Er sorgt zudem für Publicity für den Mittelstand.“

Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Sachsen-Anhalt: „Der Mittelstand steht für gute Arbeit und Ausbildung, für Innovation und Kreativität sowie für hohe Verantwortung und Unternehmergeist. Mittelständische Unternehmen haben den entscheidenden Anteil an der Etablierung einer leistungsfähigen Marktwirtschaft im Osten Deutschlands. Schon die Nominierten für diesen Preis, der seine Wurzeln in Mitteldeutschland hat, gehören zur unternehmerischen Elite in Deutschland.“

André Schröder, Finanzminister Sachsen-Anhalt: „Viele Unternehmen in Sachsen-Anhalt haben sich ihre Märkte mühsam erobert, haben schwer – aber auch sehr erfolgreich – gearbeitet. Dafür gebührt jeder und jedem von ihnen großer Respekt, Anerkennung und Dank! Das diesjährige Wettbewerbsmotto „Respekt und Achtung“ ist da sehr passend.“

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Mit innovativer Energie schafft der Mittelstand in Zeiten harten internationalen Wettbewerbs, demografischen Wandels und technischer Umbrüche wie der Digitalisierung zuverlässig Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Das Verdienst der Oskar-Patzelt-Stiftung ist es, darauf immer wieder öffentlich hinzuweisen und die Leistungen des Mittelstandes als Rückgrat unserer Wirtschaft in besonderer Weise zu würdigen.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin: „Der außergewöhnliche wirtschaftliche Aufholprozess, den die Wirtschaft in unserer Region verzeichnet, ist vor allem das Ergebnis von unternehmerischen Ent­scheidungen, innovativen Ideen und Leistungsbereitschaft in den kleinen und mittleren Unternehmen unserer Stadt.“

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern: Der Mittelstand ist in Mecklenburg-Vorpommern das Fundament der Wirtschaft. 99,5 Prozent der Unternehmen gehören quantitativ zum Mittelstand und beschäftigen 80,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land. Mecklenburg-Vorpommern hat seit der Jahrtausendwende deutlich an Wirtschaftskraft gewonnen. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich mehr als halbiert. Diese gute Entwicklung verdanken wir ganz maßgeblich den kleinen und mittleren Unternehmen, die sich mit klugen Ideen und innovativen Produkten am Markt durchgesetzt haben.

Berlin erlebt am 28. Oktober den Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs 2017. Im Hotel Maritim werden die bundesweiten „Sonderpreise“ für dieses Jahr vergeben. Und nur wenige Tage später, am 1. November 2017, beginnt mit der Veröffentlichung der Ausschreibung für das Jahr 2018 der 24. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“.

 

Die Auflistung der Unternehmen, Banken und Kommunen - nach Bundesländern/Wettbewerbsregionen geordnet - die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden/werden, kann unter www.mittelstandspreis.com eingesehen werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Besetzung der Jurys der zwölf Wettbewerbsregionen sowie zur Oskar-Patzelt-Stiftung selbst.

 

HINWEIS: Bildmaterial von der Gala in Dresden kann am 11.09.2017 ab 16:00 Uhr unter http://www.mittelstandspreis.com/metanavi/service/foto-download kostenfrei abgerufen werden. Die Quelle/der Name des Fotografen ist unbedingt anzugeben.

Bernd Schenke
Vorstandssprecher

 

ANLAGEN

- 20 Fakten zum Netzwerk der Besten 2017

- Laudationes Finalisten/Preisträger der vier Wettbewerbsregionen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg, und Mecklenburg-Vorpommern