Finalisten 2012 aus Berlin-Brandenburg

(22.09.2012)
  • Bäckerei Exner, Beelitz

Frisches Brot bis in die Abendstunden
Mehr als 40 Bäckereifachgeschäfte im Umkreis von 50 km zum Produktionsstandort werden im Berliner Umland täglich mit hochwertigen Backwaren nach traditioneller Backkunst und dem Reinheitsgebot folgend versorgt. Und das bis in die späten Abendstunden hinein.
Die 300 Beschäftigten und 21 Auszubildenden generieren einen Jahresumsatz von 8,4 Mio. Euro. Die Gewinne werden überwiegend reinvestiert - im Vorjahr 1,8 Mio. Euro - zur Finanzierung des Firmenwachstums, von  Lohnsteigerungen, zur Erweiterung des Fachgeschäftenetzes und zur Modernisierung der Produktionsstätte.
Mitarbeiterqualifizierung wird bei Exner im eigenen Aus- und Weiterbildungszentrum mit speziellen Einrichtungen wie Steinbackofen, Verkaufstheke und Kassenplätzen groß geschrieben. Darüber hinaus werden Auszubildende insolventer Firmen übernommen und für Jugendliche mit körperlicher Behinderung bzw. fehlenden Ausbildungsvoraussetzungen gibt es entsprechende Ausbildungsplätze.  
Aus dem Engagement in der Region sind die Kinderbackveranstaltungen in der Weihnachtszeit nennenswert, an denen im Vorjahr mehr als 800 Kids teilnahmen.

Die Bäckerei Exner wurde zum 3. Mal vom CDU-Landesverband Brandenburg und von der Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH zum Wettbewerb nominiert.

  • Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH, Hennickendorf

Europa- und weltweit präsent
Weltkonzerne wie ABB, EADS und SIEMENS nutzen das technische Know-how zur vorbeugenden Beschichtung verschleißbedrohter Maschinenteile der Hennickendorfer zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer ihrer Erzeugnisse. Mit seiner thermischen Beschichtung ist das Unternehmen technologisch europaweit führend, A1-Lieferant der Siemens AG und zugelassener Zulieferer der Deutschen Bahn AG.
Fast 4,3 Mio. Euro erwirtschafteten die 40 Beschäftigten im Vorjahr, die zur Motivation eine Gewinnbeteiligung erhalten. Die weiteren Gewinne fließen in die Stärkung der Eigenkapitalquote und in Neuinvestitionen. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird durch neue Produkte realisiert      
Das Unternehmen führte als drittes weltweit das innovative Kaltgasspritzen ein und setzt zur Steigerung der Qualität vor allem auf Roboter, die bisher zu einer Werkstoffeinsparung von acht Prozent führte. Eine jährliche Energieeinsparung von 61 TKWH wird durch die Umstellung der Gesamtbeleuchtung auf LED erzielt.
Das Unternehmen engagiert sich in der Region vor allem bei der Berufsvorbreitung an Schulen sowie durch Beteiligung an Sport- und Kulturfesten.

Die Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH wurde zum 5. Mal von der IHK Ostbrandenburg und dem Privatinstitut Dr. Matz Leipzig zum Wettbewerb nominiert.

  • Landfleischerei Apel, Hohenseefeld

Vom Ferkel bis zum Schnitzel
Langsam, aber mit Erfolg zu wachsen, ist das Motto des sowohl klassischen Fleischerei- als auch gastronomischen Unternehmens. Das zeigt sich in der Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten fünf Jahren von 46 auf 55 wuchs, plus drei Auszubildende, und im Umsatz, der im selben Zeitraum von 2,2 auf 2,9 Mio. Euro stieg.
Erweiterungen des Angebotsprofils stehen neben der gezielten Weiterbildung der Beschäftigten in beiden Bereichen an vorderster Stelle. Durch Implementierung einer eigenen Schweinezucht bei einem benachbarten Landwirt - es werden nur Schweine der Rasse „Bunte Bentheimer“ gezüchtet - konnte im Rahmen einer Qualitätsoffensive die Produktionskette „vom Ferkel zum Schwein“ aufgebaut und damit in den Fleischereien sowie im Catering- und Restaurantbereich Produkte mit Spitzenqualitätsanspruch in vielfältigerer Form angeboten werden.
Zahlreiche verliehene nationale und internationale Zertifizierungen sind das Ergebnis selbst auferlegter betrieblicher Maßnahmen wie die professionellen Testeinkäufe und ihre sofortige Auswertung.
In der Region unterstützt das Unternehmen medizinische und kulturelle sowie sportliche Einrichtungen und Institutionen auf vielfältige Art und Weise.

Landfleischerei Apel wurde zum 4. Mal vom Steuerberater Kai Lindner zum Wettbewerb nominiert.

  • Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger, Massen

Alles aus einer Hand
Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und den Patienten die benötigten Bedarfe aus einer Hand zu liefern, ist der Anspruch des Unternehmens. Er basiert auf der Vereinigung verschiedenster Fachbereiche und bündelt damit vielfältige Fachkompetenz.
Mit 134 Beschäftigten und elf Auszubildenden wurde im Vorjahr ein Umsatz von 10,9 Mio. Euro erwirtschaftet, dessen Gewinn, wie der aus den Jahren zuvor, in den Neubau von Geschäftsräumen und Werkstätten fließt.
Die Weiter- und Fortbildung der Mitarbeiter hat auch deshalb Vorrang, um sie auf dem aktuellsten Wissensstand zu halten.
Das Unternehmen betreibt in der Region Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche und kooperiert in diesem Zusammenhang mit Heimen, Vereinen, Verbänden und Kommunen. Fachvorträge sollen unter anderem an das Thema Behinderung heranführen, um Berührungsängste zu nehmen, aber auch das Verständnis für Präventionsmaßnahmen schaffen. Darüber hinaus werden Behindertensportfeste und -sportler aktiv unterstützt.

Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger wurde zum 6. Mal vom Landkreis Elbe-Elster, der Regionalen Wirtschaftsförderung, der Handwerkskammer Cottbus und von der Steuerberaterin Heike Roy zum Wettbewerb nominiert.

  • microtech GmbH electronic, Teltow

Der Anspruch: Best-in Class-Lieferant
Der Hersteller von SMD-Chipwiderständen und Widerstandsnetzwerken produziert seit seiner Gründung 1990 alle Bauelemente an seinem Traditionsstandort in Teltow bei Berlin. Bedient werden mit hervorragender Logistik- und Produktqualität insbesondere international tätige Kunden anspruchvoller Branchen wie der Industrie- und Medizinelektronik, aber auch der Luft- und Raumfahrt sowie automotiver Anwendungen.
Die 44 Beschäftigten erwirtschafteten im Jubiläumsjahr 2010 mit 3,1 Mio. Euro den bis dahin höchsten Umsatz in der Firmengeschichte. Dieser wurde im Vorjahr mit nahezu konstanter Mitarbeiterzahl nochmals um 0,8 Mio. auf 3,9 Mio. Euro gesteigert.   
Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens liegt vor allem im anspruchvollen Widerstandssortiment der Dünn- und der Dickschichttechnologie für präzise, besonders hoch- und niederohmige Widerstände. Soft Skills wie hohe Zuverlässigkeit, Flexibilität, Professionalität und optimale Kundenorientierung/-nähe, kurze Standard-Lieferzeiten mithilfe aller gängigen Logistiksysteme, die zuverlässig umgesetzt und selbstständig bedient werden, machen microtech zum idealen Partner. Einer der bedeutendsten, global agierenden Großkonzerne hat das Unternehmen als weltweit strategischen Vorzugslieferanten gelistet.
Das Managementsystem ist nach der Norm ISO/TS 16949:2009 zertifiziert und wird regelmäßig auditiert. Mit der Unterschrift des Code of Condact des ZVEI wurde das Bekenntnis zur globalen gesellschaftlichen Verantwortung manifestiert. Alle Bauelemente erfüllen die einschlägigen DIN- und CECC-Normen und werden bereits seit 1995 RoHS-konform produziert.

microtech GmbH electronic wurde zum 1. Mal von REDLICH - Unternehmen beraten zum Wettbewerb nominiert.

  • Taxi Berlin GmbH, Berlin

Hallo Taxi - europaweit
Die Vision von Taxy Pay - eine Fusion von vier Berliner Taxizentralen - lautet: Flächendeckend in Europa über die App von taxi.eu ein Taxi direkt beim Fahrer bestellen zu können. Vorerst klappt das schon mittels 100 Funkzentralen in acht Ländern und da in 60 Städten. In drei Jahren soll es europaweit bekannt sein. Zurzeit noch ein absolutes Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz.
Die Einführung des neuen Taxibestellportals setzt zunächst eine technische Umrüstung und Modernisierung der gesamten Vermittlungstechnik, die Abschaffung alter Gewohnheiten bei den Beteiligten und der betriebseigenen Funkvermittlungen sowie die Überwindung von Sprachbarrieren voraus.  
Das seit 2008 bestehende Unternehmen betreibt die größte Taxifunkzentrale Deutschlands. Es hat 143 Beschäftigte und kooperiert allein in Berlin mit 4 600 Vertragspartnern aus Tourismus, Hotellerie/Gastronomie und aus anderen Wirtschaftsbereichen. Der Umsatz stieg von 290.000 Euro im Gründungsjahr auf 8,1 Mio. Euro im Vorjahr.
Zahlreiche Maßnahmen im sozialen und im Gesundheitsbereich gehören zu den hervorzuhebenden Aktionen in der Region.

Taxi Berlin wurde zum 1. Mal von der Berlin Tourismus GmbH zum Wettbewerb nominiert.

v.l.n.r.: Jürgen Reichard, Personalleiter, Jürgen Apel, Inhaber Landfleischerei Apel; Benjamin Waldner, Leika Ketterer, Geschäftsführung Taxi Berlin TBZ GmbH; Petra Kröger-Schumann, Geschäftsführende Gesellschafterinnen Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH; Michaela Behrendt, Assistentin der Geschäftsführung microtech GmbH electronic; Tobias Exner, Inhaber und Kathleen Exner, Personalleiterin Bäckerei Exner; Andreas Duda und Reiner Wesnigk, Geschäftsführer Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH (Foto: Boris Löffert)