Finalisten 2012 aus Baden-Württemberg

(29.09.2012)
  • ADLER AM SCHLOSS, Bönnigheim

Heimat verbunden
Unter dem Motto „Heimat für Feines“ vereinigt die Marke ADLER AM SCHLOSS drei gastronomische Fachbetriebe für Catering und zwei Hotels unter einem Dach. Stammhaus ist das „Adler am Schloss“, ein 3-Sterne-Hotel mit 18 Zimmern und einem kleinen Gourmetrestaurant. Mit 32 Zimmern, zwei Suiten und Räumlichkeiten für bis zu 120 Personen hält das „Ludwig Eins“ in Anstatt als 4-Sterne-Designhotel etwas Außergewöhnliches bereit: Catering für Events jeder Art und Größe: ob für private oder geschäftliche Anlässe, für 10, 100 oder 24-Stunden-Worldcup-Events mit bis zu 1.800 Gästen sind seine Stärke. Für den passenden Service wie für den dazu gehörenden Rahmen ist gesorgt. Der Equipmentverleih „tellertaxi“ liefert von Geschirr und Besteck über Tische und Sitzmöbel bis hin zu mobilen Küchen und Sanitäranlagen alles, was ein rund um gelungenes Event benötigt. „Lunch & More“ konzentriert sich auf regionale Kunden und beliefert täglich Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen und Kantinen mit hochwertigem Mittagessen.
Charakteristisch für alle „Adler am Schloss-Betriebe ist das klare Bekenntnis zur Heimat. Sowohl durch den Einsatz überwiegend regionaler Produkte, eine vielfältige Kooperationen und Engagements als auch der verantwortungsbewusste Arbeitgeber von inzwischen mehr als 100 Beschäftigten. Das sind beispielsweise Mitarbeiter aus acht Nationen, Menschen zwischen 16 und 66 und teilweise schwerbehindert. Ihre Weiterbildung wird groß geschrieben und im Voraus für ein Jahr festgelegt. Sie dient der Kompetenzsteigerung im Unternehmen und sieht darüber hinaus Schnupperkurse bei Lieferanten und Kooperationspartnern vor.
Das Engagement in der Region kommt Schülern in Form von Schnupper- und mehrwöchigen Praktika sowie Ferienjobs zu Gute. Einkommensschwache Familien bekommen das Mensa-Essen bezuschusst. Die SOS-Kinderdörfer, die Deutsche Knochenmarkspende und die Diakonische Jugendhilfe sind ebenso Empfängeradressen für Spendengelder.

ADLER AM SCHLOSS wurde zum 2. Mal vom Landkreis Ludwigsburg zum Wettbewerb nominiert.

  • Benz GmbH & Co. KG Baustoffe, Neckarbischofsheim

Beachtlicher Umsatzanstieg
Aus einem Handelsbetrieb für Kohle, Düngemittel, Gips, Heizöl und Rohrmatten sowie aus einem Speditionsgeschäft hat sich über drei Generationen ein modernes, leistungsfähiges, inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen entwickelt. Nach wie vor gilt der Grundsatz: Ein Mann - ein Wort. Und noch immer ist Vertrauen die wichtigste Geschäftsgrundlage.
Verantwortliches Handeln hat bei Benz oberste Priorität; Qualität und Leistung sind die Schlüssel zum Erfolg. Kunden erhalten nur erstklassige Produkte und eine Vielzahl an Serviceleistungen von der Logistik bis zur Produktschulung. In dem umfangreichen Warensortiment finden sich die Marken aller namhaften Hersteller aktueller Baustoffe. 70,3 Mio. Euro betrug der Firmen-Umsatz im Vorjahr, fast 17 Mio. mehr als ein Jahr zuvor.
Regionale Verbundenheit und Kundennähe werden groß geschrieben. Die Geschäftsleitung und die 186 Mitarbeiter sowie 15 Auszubildenden fühlen sich mitverantwortlich dafür, dass das Bau- und Ausbauhandwerk in der Region auch im erweiterten Europa eine Zukunft hat. Dem dienen auch Mitgliedschaft und Mitwirkung im Kooperationsverbund Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH, der europaweit etwa 500 mittelständische Baustoffhändler angehören.
Weiterbildung ist ein bedeutender Faktor der Firmenentwicklung und gehört zur Unternehmens-philosophie. Deshalb ist man stolz, dass bis zu 50 Prozent der Auslernenden eine Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebwirt anschließen, sich damit für Firmenbindung entscheiden und für Führungspositionen anbieten.
Das regionale Engagement konzentriert sich insbesondere auf die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, Schulen und Freizeiteinrichtungen. Im Rahmen des Denkmalschutzes wurde dem Verein jüdisches Kulturerbe Kraichgau e. V. materielle Hilfe zuteil.

Benz GmbH & Co. KG Baustoffe wurde von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, Zweigniederlassung Süddeutschland, zum Wettbewerb nominiert.

  • IKA-Werke GmbH & Co. KG, Staufen

Weltmarktführer
Vor mehr als 100 Jahren wurde das Unternehmen als Lieferant für Apotheken und Krankenhäuser gegründet. Inzwischen hat es sich zum Weltmarktführer für Labortechnik sowie Dispergier-, Rühr- und Knetmaschinen entwickelt und hat mehr als 739 Mitarbeiter und 34 Auszubildende an acht Standorten, auf vier Kontinenten. Der Jahresumsatz überschritt im Vorjahr erstmals die 100 Mio. Euro-Grenze (102,3 Mio.).
In den meisten Produktgruppen ist das Unternehmen Weltmarktführer und ein Sinnbild für Entwicklung und Wachstum. Export spielt bei IKA eine große Rolle. Das Unternehmen gründete infolge dessen im Ausland Fabriken. Die erste 1985 im US-amerikanischen Cincinnati (Ohio). 1995 entstand IKA-Works Asia in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. 1999 eröffnete im chinesischen Guangzhou die dritte ausländische Produktionsstätte. Gleichzeitig wurde in Japan eine Vertriebsniederlassung gegründet. 2009 begann die ehemals als Vertriebsniederlassung gegründete IKA Indien mit eigener Produktion.
Geforscht und entwickelt wird weiterhin im Stammhaus in Staufen. Zurzeit investiert IKA massiv in Neuentwicklungen und in Kundenbetreuung. Fast 18 Mio. Euro wurden dafür in den letzten drei Jahren investiert. Der in den vergangenen Jahren begonnene Produktmarathon erreichte 2011 mit 50 Neuheiten seinen Höhepunkt.
Als international tätiges Unternehmen wird allen Auszubildenden und Universitätspraktikanten ein mehrwöchiger Aufenthalt bei einer der Tochtergesellschaften im Ausland angeboten, um die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort kennen zu lernen.
In der Region unterstützt das Unternehmen Kindergärten, Schulstiftungen und technische Schülerarbeitskreise. Es unterhält ein IKA-Projekt „HANDS for Children“, leistete einen hohen finanziellen Beitrag zur Modernisierung des örtlichen Schwimmbades und engagiert sich im Denkmalschutz.

IKA-Werke GmbH & Co. KG wurde zum 2. Mal von der Stadt Staufen und vom Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e. V. zum Wettbewerb nominiert.

  • Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG, Messstetten-Tieringen

Bequem sitzen
Interstuhl ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen. Seine Produkte zeichnen sich durch hervorragende Ergonomie, modernste Technik, ausgezeichnetes Design und höchstes Umweltbewusstsein aus. Die unternehmerische Unabhängigkeit, die Verwurzelung in der handwerklichen Tradition sowie die damit verbundene persönliche Beziehung zu Kunden und Marktpartnern bilden einen wesentlichen Bestandteil des Selbstverständnisses.
Am traditionellen Standort auf der Schwäbischen Alb werden Stühle für Büro und Objekte in höchster Qualität entwickelt, produziert und 40 Prozent davon in alle Welt vertrieben; was im Vorjahr zu einem  Umsatz von 119 Mio. Euro führte. Der Kontakt ins Ausland wird über Niederlassungen und Vertriebsbüros in China, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, der Schweiz und der Slowakei sowie in den USA realisiert.
Firmeninhaber und die 650 Mitarbeiter und 44 Auszubildenden bringen sowohl ihr Wissen als auch ihre Erfahrungen in alle Arbeits- und Lebensbereiche ein und tragen dazu bei, eine große Kollektionsbreite bei extrem großer Fertigungstiefe und Produktvielfalt zu entwickeln: für jeden Einsatz, in jedem Preissegment; Vielfalt vom Empfang bis in die Vorstandsetage.
In Forschung und Entwicklung wurden in den letzten beiden Jahren 18 Mio. Euro investiert. Im Ergebnis wurden fünf neue Produkte eingeführt. Es existieren zahlreiche innovative Technologien, die mit mehreren Patenten ausgestattet sind. Es besteht der Anspruch, pro Arbeitstag mindestens eine Verbesserung zu erreichen.
Das Unternehmen engagiert sich breit gefächert im Bereich Schule/Wirtschaft der Region und realisiert ein umfangreiches Sponsoring in den Bereichen Soziales, Sport und Kultur sowie im Natur- und Denkmalschutz.

Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG wurde zum 2. Mal vom Wirtschafts-Forum Baden-Württemberg e. V. und von der Stadt Messstetten zum Wettbewerb nominiert.

  • Winzergenossenschaft Oberbergen im Kaiserstuhl eG, Vogstburg

Trunk aus der „Bassgeige“
Mit mehr als 400 Familien und rund 350 Hektar bewirtschafteter Rebfläche gehört das Unternehmen zu den bedeutenden Weinbaugenossenschaften in Baden. Zahlreiche Prämierungen und Anerkennungen bei Weinevents im In- und Ausland zeugen von einer hochstehenden Weinbaukultur auf internationalem Niveau.
Ein guter Wein bedarf zweier Dinge: Hervorragender äußerer Gegebenheiten und sorgfältiger, auf langjähriger Erfahrung beruhender Arbeit im Keller. Diese Kombination ist es, die Oberbergener Weine weithin bekannt gemacht hat. Boden und Klima spielen die größte Rolle bei der Erzeugung von Spitzenweinen. Durch die Auswahlmöglichkeit aus fast 4.000 Einzelparzellen haben die Oberbergener Winzer nicht nur die Möglichkeit, jedem Jahrgang absolute Top-Qualitäten abzugewinnen, sondern auch den richtigen Lesezeitpunkt abzupassen, der die Ausgewogenheit von Fruchtzucker und Säure garantiert. Oberbergen verfügt über die steilsten Rebterrassen des Inneren Kaiserstuhles. Das macht die Arbeit in den Weinbergen für die Winzer sehr mühsam, doch der Lohn sind Jahr für Jahr hohe und höchste Erntequalitäten. Sie brachten der Genossenschaft im Vorjahr immerhin einen Umsatz von 9,1 Mio. Euro.
Vulkanböden, deren poröses Gestein zum Teil von einer dicken Lößschicht bedeckt wird, bieten den idealen Nährboden für alle Burgundersorten. Sie machen den Hauptteil der Oberbergener Rebsorten aus, gefolgt von Müller-Thurgau und Silvaner. Kerner, Riesling, Gewürztraminer und Muskateller runden das Sortenspektrum ab. Zu ihrer Vollkommenheit und Größe gelangen die Rebsäfte in den weitläufigen Kellern der Genossenschaft, die eine Lagerkapazität von 8,3 Mio. Liter haben. Sorgsamster Ausbau und edle Kompositionen lassen dort das entstehen, was zwischenzeitlich zum geflügelten Wort wurde: „Oberbergener Bassgeige - Musik für Ihre Sinne...“ Und das aus einer patentierten Weinflasche in Form einer Bassgeige.

Winzergenossenschaft Oberbergen im Kaiserstuhl eG wurde von der Si.C - Sieg Consulting zum Wettbewerb nominiert.

v.l.n.r.: Rolf Hofschneider, Geschäftsführer Winzergenossenschaft Oberbergen eG; Stefanie Beck, Assistentin der Geschäftsleitung ADLER AM SCHLOSS; Joachim Link, Geschäftsführer, Susana Martin de Vidales, Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG; Roland Benz, Geschäftsführer, Nina Schieck, BENZ GmbH & Co. KG (Foto: Boris Löffert)