Finalisten 2023 aus Hessen

(16.09.2023)

Aqseptence Group GmbH

65326 Aarbergen

Die Ressource Wasser als Auftrag

Siebzig Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Kaum eine andere Ressource ist für den Erhalt eines intakten Ökosystems Erde von so großer Bedeutung wie sauberes Wasser. Bei einem Anteil von nur 2,8 Prozent Süßwasser auf der ganzen Erde stellt sich die drängende Frage nach der Wiederaufbereitung aller Arten von Abwässern.

Hier kommt man bei der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser nicht an der Aqseptence GmbH vorbei. Der Firmenname kombiniert die Wörter Aqua und Separation, was auf das Kerngeschäft verweist, und den Begriff Kompetenz, wofür die sieben weltweit bekannten Marken Passavant, Geiger, Noggerath, Johnson Screens, Diemme Filtration, Airvac und Roediger seit Jahrzehnten stehen. Unter dem Dach des weltweit führenden Anbieters von Anlagen, Maschinen und Komponenten im Bereich der Filtrations-Separations- und Wassertechnologie arbeiten 14 Unternehmenseinheiten an 23 Standorten weltweit. Gemäß dem Firmenslogan "We Build Responsibility“ bieten 1.450 Mitarbeiter den Kunden aus Kommunen und Industrie Innovationsgeist und Ingenieurskompetenz auf hohem Niveau.

Den unterschiedlichen Aufgaben der Wassertechnologie wird Aqseptence mit dem speziellen Know-how seiner Marken gerecht, deren Geschichte bis ins Jahr 1652 zur Gründung einer Eisenhütte zurückreicht, und die mit dem Thema Kanalbau und Abwasser bereits mehr als 100 Jahre befasst sind.
Eine der ältesten und wohl auch bekanntesten ist die Marke Passavant, die neben den Produkten in der Wasser- und Abwasserbehandlung früher für eine herausragende Arbeit in der Gusstechnik stand. Die Chance ist groß, noch einen der alten Gullideckel irgendwo auf einem Marktplatz zu finden.

Das Leistungsspektrum der Aqseptence Gruppe umfasst die gesamte Wertschöpfungskette – vom Engineering bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung. So benötigen Bergbauminen riesige Filtrationspressen für die Abraumschlämme. Kläranlagen, verstopfungsfreie Förderspiralen und digitale Lösungen für die Prozessregelungen und die Rückstände aus Produkten von Pharmazie über Kosmetik und Textil bis hin zum Haushalt erfordern eine weitergehende Abwasserbehandlung, beispielsweise mit Aktivkohle. Den sicheren und dicht verschlossenen Abtransport von Schmutzwasser gewährleisten Rohrleitungssysteme mit Vakuumtechnik, wie sie beispielsweise in Zügen, Flugzeugen oder in Schiffen eingesetzt werden.

Visionär entwickelt Aqseptence auch revolutionäre Technologien. B-Plas, ein Start-up, das aus einer Zusammenarbeit des Unternehmens und einer Gruppe Studenten der Universität von Bologna entstanden ist, arbeitet an der Herstellung von Bio-Plastik aus Klärschlamm.

Der Nachhaltigkeit sieht sich das Unternehmen nicht nur der Ressource Wasser gegenüber verpflichtet, sondern auch den Menschen, die bei und mit der Aqseptence Group arbeiten. Dazu gehören intensive Qualitäts- und Risiko- sowie Gesundheitsschutzmanagements, ebenso wie die zahlreichen Benefits für die Work-Life-Balance der Mitarbeiter.

Engagement in regionalen schulischen Einrichtungen sowie die Unterstützung sportlicher und kultureller Vereine bekräftigen den Anspruch des Global Players mit allem, was sie tun, einen Unterschied in der Welt von heute zu machen.

Die Aqseptence Group GmbH wurde zum 3. Mal seit dem Jahr 2021 zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Die Nominierung in diesem Jahr erfolgte durch die Bechtle GmbH & Co. KG IT-Systemhaus Mannheim.

 

Bien-Zenker GmbH

36381 Schlüchtern

Moderner Pionier mit Bauherren-App

Individuell geplante Fertighäuser, produziert mit einer Mischung aus modernster Fertigung und traditioneller Handwerkskunst, bietet der Fertighausbauer Bien-Zenker bereits seit 1996 an. Rund 1.000 Bauprojekte werden mit 900 Mitarbeitern Jahr für Jahr umgesetzt. Die Ursprünge der Firma reichen 115 Jahre zurück zu einer Zimmerei. Bien und Zenker spezialisierten sich Anfang der 1960er Jahren auf den Fertighausbau und gehörten damit zu den Pionieren in Deutschland.

Auch heute beweist sich der Fertighausbauer als Avantgardist. In Sachen Digitalisierung ist Bien-Zenker mit umfangreichen Investitionen und Neuerungen durchgestartet und der Branche vorausgeeilt. Nicht nur sämtlich Bau- und Fertigungsprozesse, von der Planung, in der Verwaltung, über die Konstruktion und Logistik, bis hin zur Ressourcenplanung, wurden digitalisiert.

High-Tech-Krönung ist der Einsatz eines Sechs-Achs-Roboter in der Produktion. Die Digitalisierung setzt schon bei der Kommunikation mit den Kunden ein: Mit einem „360-Grad-Informations- und Dialogangebot“. Im Beratungsgespräch vor Ort oder online planen die Hausberater mit den Familien ein digitales Modell ihres Hauses. Highlight ist eine Bauherren-App, in der die Häuslebauer alle notwendigen Informationen finden, zentral, aktuell und individuell.

Bien-Zenker hat als erstes Unternehmen der Branche die Best- und Festpreis-Garantie für 18 Monate eingeführt. Neu ist, dass bei sinkenden Baupreisen ihr Hauspreis nach unten angepasst wird: Je nach Entwicklung des Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes um bis zu fünf Prozent der Vertragssumme.

Das Unternehmen legt besonderes Augenmerk auf seine Mitarbeiter und auf deren Aus- und Weiterbildung. Die betrieblich relevanten Weiterbildungen reichen vom Zimmerermeister über Digital Transformation Manager bis zu Betriebswirten und Baubiologen.
Jahr für Jahr gehören die Azubis im Unternehmen zu den Besten ihres Jahrgangs, und jeder, der will, wird übernommen. In den letzten vier Jahren wuchs so die Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden um 50 Prozent. Einige der fast 900 Mitarbeiter sind bereits in der 3. Generation für die Firma tätig. Zusammen mit der Schaffung eines Arbeitsumfeldes, in dem sich Mitarbeiter wohl- und wertgeschätzt fühlen, begegnet Bien-Zenker so im eigenen Unternehmen dem landesweiten Fachkräftemangel.

Seit seiner Gründung eng mit dem Rohstoff Holz verbunden, nennt es Bien-Zenker eine Herzensangelegenheit, Wäldern nur so viel Holz zu entnehmen, wie nachwächst, damit folgende Generationen noch Wälder zur Verfügung haben. Konsequenterweise engagiert sich das Unternehmen seit 2021 im UN Global Compact, der weltgrößten Initiative für nachhaltiges und faires Wirtschaftswachstum, und war einer der ersten Fertighausanbieter, der 2022 die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltige Gebäude (QNG) erfüllen konnte.

Ein besonderes Schmankerl und Wortspiel ist das „Bienen-Begegnungshaus“ auf dem Werksgelände in Schlüchtern. 18 Bienenvölker fanden hier ein Zuhause, seit Bien-Zenker 2018 im Rahmen einer bundesweiten Aktion zur Rettung der Bienen die Initiative „Bienen schützen – Zukunft sichern“ ins Leben gerufen hat.

Zahlreiche und langjährigen Kooperationen mit Schulen und Hochschulen, mit projektbezogenen Spenden und Sponsoring für unterschiedlichste Schul- und Kindergarten-Aktivitäten runden das Engagement Bien-Zenkers in der Region ab.

Die Bien-Zenker GmbH wurde zum 2. Mal seit 2022 zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Die Nominierung in diesem Jahr erfolgte durch die oelenheinz & frey werbeagentur GmbH.

 

fino run GmbH

34127 Kassel

Innovative Lösungen beim digitalen Kontoverkehr

Die fino Group hat sich als ein führendes Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern in der digitalen Transformation etabliert und ist stolz darauf, mit einer Reihe von Start-ups in verschiedenen Branchen zusammenzuarbeiten. Das junge und dynamische Unternehmen startete 2015 mit dem ersten vollautomatisierten Kontowechsel-Service für Banken, um eine Lösung anzubieten, die den Service für die Bankkunden auf ein neues Level hob.

Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Es entwickelt und betreut zukunftsweisende, innovative Software-as-a-Service Produkte für seine Partner aus verschiedenen Branchen: Banken, Versicherungen, Buchhaltungsanbieter, Steuerberater sowie Wirtschaftsberater in kleinen und mittleren Unternehmen. Abgestimmt auf die Anforderungen der Kunden werden dabei maßgeschneiderte Lösungen angeboten, die ihnen helfen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Für das agile und leidenschaftliche fino-Team stehen schnelle Entwicklungszeiten, individuelle Anpassungen und ständige Weiterentwicklungen der Produkte an erster Stelle. Ob Konto- und Datenanalyse, Geldwäscheprävention, Grundsteuer- oder Rechnungsmanagement:

Seit seinem Start gründet das Unternehmen durchschnittlich pro Jahr eine neue Gesellschaft, um neue Produkte für neue Zielgruppen zu entwickeln und anbieten zu können. Inzwischen sind so – ohne jede Fremdfinanzierung - zehn Unternehmen an den Standorten in Kassel, Lübeck, Köln, Erfurt und auch remote in Home-Offices entstanden. Indem fortwährend neue Kunden gewonnen und Märkte erschlossen wurden, konnte fino trotz der corona-bedingten Schließung vieler Banken 2020 seinen Umsatz stabil halten. Das Unternehmen investiert im Schnitt mindestens 20 Prozent des Ertrages kontinuierlich in neue Produkte, die ab 2021 ein stetes Wachstum ermöglichen.

Die Mitarbeiter bilden das Herzstück des Unternehmens. Sie sind „one fino“, ein Team aus Menschen unterschiedlicher Charaktere, individueller Fähigkeiten und mit Visionen. Immer auf der Suche nach Innovationen setzen sie damit neue Maßstäbe. Wichtig ist es in der Fino-Group, dass jedes Talent wertgeschätzt wird und sich jeder in seiner Persönlichkeit entfalten kann. Ob durch Schulungen, fino-Brainstorming Events, digitales Speedfriending, bei einem Feierabendbier oder Krimi-Dinner – die Mitarbeiter arbeiten mit Spaß, ziehen an einem Strang und entwickeln sich gemeinsam weiter: Bis hin zur Möglichkeit, selbst Teilhaber des Unternehmens zu werden.
Resultat dieser wertschätzenden und fördernden Unternehmenskultur ist eine hohe Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter, die für die nötige „Ausdauer“ sorgen und die Innovationsfähigkeit und Produktivität von Fino run erst möglich machen.

In Kooperation mit Bildungseinrichtungen und auf Veranstaltungen bietet das Unternehmen Schülern und Studenten die Möglichkeit, seine Arbeit kennenzulernen und in den Dialog zu treten. Außerdem arbeitet fino mit Universitäten zusammen und forscht gemeinsam zu Themen wie nachhaltige Geldanlage oder Rentenlücke. Dies ermöglicht, in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern und Experten, auf diesen Gebieten innovative Lösungen zu entwickeln.
Fino engagiert sich bei lokalen Veranstaltungen und kulturellen Initiativen in der Region. Zudem organisieren die Mitarbeiter eigenständig und dezentral Teambildungsmaßnahmen, mit denen sie Vereine und soziale Einrichtungen unterstützen. Fino sieht sein Engagement als langfristige Investition in die Zukunft, von der alle profitieren.

Die Erfolge des Unternehmens wurden bereits durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Darunter als „Top Start-up-Arbeitgeber 2021“, verliehen von Business Punk, „Digital Champions Award Mid“, verliehen von WirtschaftsWoche und Deutsche Telekom 2018 und „Die innovativsten Unternehmen Deutschlands“, verliehen von Brand Eins ebenfalls 2018.

Die fino run GmbH wurde im Jahr 2023 erstmals zum „Großen Preis des Mittelstandes“ durch die Roberts GmbH nominiert.
    

Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH

35116 Hatzfeld

Das passende Werkzeug für die Landwirtschaft der Zukunft

Die Marke „Frank Original“ aus dem hessischen Hatzfeld steht seit vielen Jahren für Qualität und technischen Vorsprung in der europäischen Landtechnikbranche. Entstanden 1836 aus dem „Reddighäuser Hammer“, fertigt Frank heute mit 337 Mitarbeitern an fünf Standorten Verschleißteile für Mähwerke, Pflüge, Grubber, Walzen und andere Maschinen. 12.000 verschiedene Produkte kann das Unternehmen liefern. Von der Idee über die Konstruktion bis zum fertigen Produkt entsteht alles unter einem Dach.

Qualität und Marktführerschaft werden nicht dem Zufall überlassen: Die Werkzeuge heißen Investition und Innovation. Im letzten Jahr wurden zwei Firmen erworben, die das Portfolio von Frank um „Schneidmesser“ und „Federzinken“ erweitern, die im Rahmen des nachhaltigen, ökologischen Ackerbaus an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz von moderner Lasertechnologie, unterstützt von KI-gesteuerten Robotern, verdoppelt seit 2020 den Automatisierungsgrad auf 55 Prozent.

Ein ausgeprägter Wille zur Innovation treibt das Unternehmen an, das sich in dem Motto „Mut zu neuen Wegen“ spiegelt. Mit dem 2021 gegründeten „Frank Campus“ werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte hochschulnah gebündelt, die dann in Zusammenarbeit mit dem „Technischen Projektmanagement“ des Unternehmens und mit Landwirten aus der Region rasch anwendungsnah erprobt werden können: Seien es autonome Feldroboter, biobasierte Klebstoffe, die die üblichen Lötverbindungen ersetzen sollen oder Möglichkeiten zur Vermeidung von Mikroplastikeinträgen in die Äcker. Die Ergebnisse dieser engagierten interdisziplinären Forschung sind beachtlich. Für die Entwicklung eines neuartigen Beschichtungskonzepts erhielt Frank 2022 den „Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis“.

Der Blick nach vorn ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und bezieht auch    die Mitarbeiter ein. Neben der Facharbeiterausbildung und dem Dual-Studium gibt es Weiterbildungsprogramme für Leiharbeitende und angestellte Personen in allen Bereichen, wobei verstärkt auf die individuelle Förderung Wert gelegt wird.

Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein starkes „Wir“-Gefühl in der Belegschaft, eine klare Kommunikation und ein wertschätzender Umgang erklären die zahlreichen Betriebszugehörigkeiten von 25 Jahren und länger. Frank unterstützt durch Sponsoring und Freistellungen den Einsatz seiner Mitarbeitenden bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen, und engagiert sich darüber hinaus bei zahlreichen lokalen Sport- und Kulturvereinen.

Das passende Werkzeug für die Zukunft des Nachwuchses bietet Frank bei den engen Kooperationen mit regionalen Kindergärten, Schulen und Berufsschulen an: Von Praktika über „Girls Days“ und Ausbildungsmessen bis hin zu fachspezifischen Beiträgen und zur Mitwirkung in den Prüfungsausschüssen für Azubis engagieren sich auch leitende Mitarbeiter der Firma Frank in der Region.

Die Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH wurde zum 10. Mal seit dem Jahr 2013 zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Die Nominierung in diesem Jahr erfolgte durch die IHK Kassel-Marburg und die Reichhardt GmbH Steuerungstechnik.

Gross GmbH

35435 Wettenberg

Jeder ist ein Teil des Ganzen - jeder ist ein Teil des Erfolges

Drei Bereiche sind es, auf denen der Erfolg des hessischen Unternehmens mit 60 Mit-arbeitern aus Wettenberg beruht: 1996 startete die Gross GmbH als Drucklufttechnik- Anlagenbauer und Servicedienstleister. Der Fahrzeuginnenausbau kam 2003 dazu, entstanden aus dem Anspruch an die Fahrzeugeinrichtungen der eigenen Servicefahrzeuge. 2008 begann das Unternehmen mit der Entwicklung und Ausstattung von Sonderfahrzeugen für Menschen mit körperlichem Handicap.

Die Zahl 3 findet sich auch in der Philosophie der Gross GmbH wieder, die sie selbst einen „Dreiklang aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit“ nennt.
Dazu gehören ein nachhaltiges Wachstum, das eine solide Finanzierung und kontinuierliche Umsatzzuwächse durch eine gemischte Kundenstruktur bedeutet.

Mit der Eigenentwicklung „Airbox“ wurde 2006 ein kompaktes, hocheffizientes System zur Druckluftverdichtung und Druckluftaufbereitung entwickelt und mit Wärmerückgewinnungssystemen für sehr ressourcenschonenden Betrieb konfiguriert.
Eine Photovoltaikanlage, die Heizung mit Biomassekesseln, der Hybrid- und Elektroantrieb für die Servicefahrzeuge und die Zertifizierung Iso14001 Umweltschutzmanagement gehören zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen im Unternehmen.

Soziale Nachhaltigkeit beginnt beim finanziellen und persönlichen Engagement in der Ausbildung. Das geht von einem eigenen Schulungsbereich im Unternehmen über die Kostenübernahme für Weiterbildungen bis hin zu einer eigenen Akademie innerhalb der Airgroup-Organisation, deren Gründungsgesellschafter und ehrenamtlicher Geschäftsführer Michael Gross ist.

Der demographische Wandel macht dem Unternehmen keine Angst: Die 60 Mitarbeiter, 14 Azubis plus zwei Werkstudenten sorgen für einen jungen Altersdurchschnitt von 36 Jahren. Für sie gibt es zudem ein betriebsinternes Sportstudio inklusive Sauna und Wellnessbereich, das Angebot für ein Jobrad und einen internen Unternehmenschat, der öffentlich und privat genutzt werden kann.

Von der Unternehmensgründung an hat die Familie Gross die Ideen zu einer nachhaltigen und fairen Unternehmensführung entwickelt und kontinuierlich vorangetrieben. So sind auch im Rahmen der Inklusion die wichtigen Unternehmensbereiche barrierefrei. Höflichkeit und Respekt von der Geschäftsleitung über Mitarbeiter und Auszubildende bis zu den Kunden sind Tugenden, die sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat.

Fortlaufende Qualitätssicherung, technische Innovationen, bestens ausgebildete Mitarbeiter und ein Rund-um-die-Uhr-Service sorgen für zufriedene Kunden in allen drei Bereichen des Unternehmens, das seine Haltung mit "Jeder ist ein Teil des Ganzen - jeder ist ein Teil des Erfolges“ beschreibt. Als Mitglied im Verein „Studiumplus“ und im Verein Mittelhessen e. V. engagiert sich das Unternehmen auch in der Ausbildung und für die nachhaltige Weiterentwicklung der Region.

Das soziale Engagement erstreckt sich auf viele regionale Vereine aus den Bereichen Kultur und Sport. Gemäß dem Anspruch der Gross GmbH, „gemeinsame Lebenszeit positiv zu gestalten“, liegt ein ganz besonderer Schwerpunkt auf diversen Projekten in der Jugendförderung und im Behindertensport. Als Sponsor und Förderer des hessischen Behindertensportverbandes, der Rollstuhlbasketballer des RSV-Lahn-Dill und einiger anderer Sportvereine übernimmt das Unternehmen freiwillig soziale Verantwortung in seiner hessischen Heimat.

Die GROSS GmbH wurde zum 4. Mal seit 2015 zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Die Nominierung in diesem Jahr erfolgte durch den Landkreis Gießen.

v.l.n.r. • GROSS GmbH - Herr Michael Gross, Geschäftsführer • Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH - Herr Dr. Frank Grote, Geschäftsführer • fino run GmbH - Herr Patrick Brückner, Gründer und CTO • Bien-Zenker GmbH - Herr Friedemann Born, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb mit Herrn Sven Keller, Marketingleiter • Aqseptence Group GmbH - Frau Jelena Ratkovic, Produktmanagerin mit Begleitung • © DieProfifotografen / Oskar-Patzelt-Stiftung