Finalisten 2016 aus Nordrhein-Westfalen

(10.09.2016)

BOMA Maschinenbau GmbH
46325 Borken

Maschinen für unterschiedlichste Anforderungen

Die BOMA Maschinenbau GmbH im nordrhein-westfälischen Borken fertigt nicht nur Bauteile und -gruppen für Maschinen und Anlagen, sondern baut auch Maschinen für genau definierte Einsatzzwecke mit einer Fertigungstiefe von bis zu 90 Prozent. Die aktuell vorrangigen Märkte für den Einsatz der Maschinen sind im Bereich der Gewinnung und Produktion von regenerativen Energien wie Windkraft und Solarenergie sowie der Gewinnung von Strom aus Wasserkraft.

Als GmbH wurde die Firma 1995 gegründet. Hervorgegangen aus der 1984 gegründeten und 1995 in die Insolvenz  geratenen Firma Heinrich Jacobs gelang es durch die Neugründung, das Vertrauen der „alten“ Kunden zu erhalten und sich wirtschaftlich zu konsolidieren. Schwierigkeiten traten dann erneut durch die Finanzkrise auf, die dem Unternehmen hohe Umsatzeinbußen bescherte. Zwei Jahre später verzeichnete die GmbH allerdings schon wieder einen höheren Umsatz als vor der Krise. Offensichtlich trug der gute Ruf von BOMA maßgeblich dazu bei, dass die schwierige Auftragslage im Vergleich zu anderen ähnlich strukturierten Unternehmen schnell wieder auf Erfolgskurs gebracht werden konnte. Das betrachtet die Firma als ihren größten Erfolg in der Historie, weil die Kunden beim Anspringen des Konjunkturmotors wieder auf ihren bewährten Partner zurückgriffen und damit die bisher geleistete Arbeit honorierten.

Die Arbeitsorganisation bei BOMA ist so konzipiert, dass jeder Mitarbeiter in der Verwaltung  Zugriff auf die Arbeitsplätze in der Fertigung sowie den Produktionsplan hat. So können die Disponenten selbstständig beurteilen, ob ein bestimmter Auftrag auch tatsächlich zum gewünschten Termin ausführbar ist. Da rund 90 Prozent aller gefertigten Bauteile auf mehreren Maschinen durch flexibel einsetzbare Maschinenbediener hergestellt werden, kann BOMA eine hohe Termintreue sichern. Die besondere Stärke liegt auf Grund der sehr hohen Fertigungstiefe in der individuellen schlüsselfertigen Herstellung kompletter Anlagen und Baugruppen.

Das Unternehmenswachstum basiert seit vielen Jahren überwiegend auf der eigenen Ausbildung. So stieg die Anzahl der Auszubildenden in den letzten Jahren stetig auf aktuell 17 junge Leute. Ausgebildet wird nur, so das Credo der Geschäftsführung, wenn auch die Chance auf Übernahme in den Betrieb besteht. Einstellungen von Fachkräften werden grundsätzlich nicht befristet vorgenommen, was wiederum zu einer starken Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen führt. Die Aufstiegschancen sind transparent und durchlässig – drei Werkstattmeister und ein Prokurist haben ihre Ausbildung bereits im Betrieb absolviert. Der familiäre Führungsstil wird in zweiter Generation gepflegt und die 72 Mitarbeiter wissen das zu schätzen.

Die wichtigsten Ziele der kommenden Jahre sind die Umsetzung und Automatisierung neuer Prozesse im Unternehmen sowie die weitere Diversifizierung des Kundenstammes und der Produkte bei gleichzeitiger Beibehaltung der von den Kunden geschätzten Qualität und Termintreue.

Die BOMA Maschinenbau GmbH ist der Region verbunden. Seit Jahren unterstützt sie drei örtliche Sportvereine sowie den Kulturverein „Midlife Company e. V.“, der Freizeitaktivitäten vor allem für einkommensschwache Familien organisiert.

Die BOMA Maschinenbau GmbH wurde 2016 für den Wettbewerb durch die Stadt Borken, die NETGO GmbH und die Volksbank Heiden eG nominiert. 

 

Growe Hagemeier GmbH
48361 Beelen

Bauvorhaben in guten Händen

Die Growe Hagemeier GmbH kann auf eine mehr als 130jährige Geschichte zurückblicken. Martin Hagemeier war von der Ausbildung bis zum Einsatz als Maurermeister und Betriebswirt im Handwerk in der Growe Bauunternehmung beschäftigt. 2007 hat er unter der Firmierung Growe Hagemeier Bauunternehmung die Firma als GmbH gegründet, um die Tradition des Unternehmens weiterzuführen.

Das Hochbauunternehmen ist das einzige im Kreis Warendorf und nach wie vor eines von nur wenigen im Münsterland, das nach dem Arbeitsschutzmanagementsystem (AMSBau) zertifiziert ist. Als es 2012 diese Qualifizierung erhielt, gehörte es bundesweit zu den ersten tausend Unternehmen der immerhin rund 500.000 Mitgliedsbetriebe der BG Bau.

Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt zu 80 Prozent im Industriebau. Die Aufträge der Kundschaft aus Öffentlicher Hand, Industrie und Landwirtschaft sowie von Privatpersonen sind in der Regel umfangreich und sehr individuell. Durch diese Bandbreite ist die Firma nicht nur auf einen Fachbereich spezialisiert, denn DAS Standardhaus, DAS Standardkrankenhaus oder DAS Standardschwimmbad gibt es so nicht. Deshalb müssen Produktionsabläufe ständig neu überdacht, geplant und kompetent ausgeführt werden. Gerade das aber macht den Arbeitsalltag abwechslungsreich.

Wurden früher Mitarbeiter und Fahrzeuge per Stift und Zettel disponiert, wird das jetzt mithilfe der internetbasierten Software eines ortsansässigen IT-Unternehmens nach einer Idee von Martin Hagemeier ausgeführt. Leitung und Mitarbeiter stehen während der Bauphase in ständigem Kontakt zu Bauherren und Architekten, denn nur so können individuelle Wünsche und/oder Änderungen zeitnah realisiert werden. Durch die ständige und sehr kurzfristige Reflektion und Überwachung der Arbeitsprozesse und der Verarbeitung von Materialien kann sofort reagiert werden, wenn es zu Störungen oder Abweichungen von der ursprünglichen Planung kommt. Flexible Einsatzbereitschaft, auch in Zeiten, in denen andere Urlaub machen, werden von Industriekunden gefordert und von der Firma Growe Hagemeier umgesetzt. Eine ständige Kostenkontrolle hält das Risiko sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen so gering wie möglich.

Sorgen macht dem Unternehmen der zunehmende Fachkräftemangel. Geschuldet ist dies zum einem dem demografischen Wandel, zum anderen aber auch der Unlust vieler Unternehmen, junge Leute auszubilden und ihnen eine Perspektive zu bieten. Leider finden auch viele Jugendliche den Handwerksberuf inzwischen nicht mehr attraktiv genug. Die Growe Hagemeier Bauunternehmung bildet konsequent seit vielen Jahren aus und versucht, junge Fachkräfte für das Unternehmen zu finden. 2007 ist die Firma mit vier Mitarbeitern gestartet - heute sind es 27, vier Azubis und vier Praktikanten.

Dass hier über zufriedene Mitarbeiter nicht nur philosophiert wird, zeigt sich daran, dass die Firma 2014 durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet wurde. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Fokus. So wird Vätern selbstverständlich die Nutzung der Elternzeit eingeräumt. Auch Freistellungen, wenn ein Familienmitglied erkrankt oder pflegebedürftig ist, werden ermöglicht.

In der Heimatregion ist Growe Hagemeier bekannt und beliebt, nicht zuletzt durch die Unterstützung des Vereins „Herzenswünsche“ und des Marienhospitals im benachbarten Oelde. Der ortsansässige Sportverein bekommt regelmäßig Trikotsätze für den Jugendfußball. Die Kreisstadt Warendorf ist die Stadt des Pferdes. So wird auch der Pferdesport von der Firma finanziell gefördert, und selbstverständlich wird auch der heimatliche  Schützenverein, in dem Martin Hagemeier Mitglied ist, regelmäßig mit Spenden bedacht.

Die Growe Hagemeier GmbH wurde 2016 für den Wettbewerb von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Warendorf mbH nominiert.

 

Metallwerke Renner GmbH
59229 Ahlen

Metall ist unsere Passion

Im Jahr 1923 wurde das Unternehmen als „Westfälische Metallwerke Gesellschaft“ gegründet und blickt mittlerweile stolz auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück. Aus dem traditionellen Handwerk heraus entwickelte sich die Metallwerke Renner GmbH Blechverarbeitung und Oberflächentechnik zu einem modernen Unternehmen von internationalem Format. Die Firma befindet sich in vierter Generation in Familienbesitz. Der Standort ist seit der Gründung unverändert. Das Traditionsunternehmen ist fest in der Region und am Markt etabliert und gewinnt aus seiner eigenen Geschichte neue Impulse. Aus einfachen Produktionsartikeln von damals, wie verzinkten Eimern und Ofenrohren, hat sich heute eine breite Produktpalette entwickelt, die durch entsprechend angebotene Dienstleistungen ergänzt wird.

Mit einigen Artikeln in den Produktgruppen Entsorgungs- und Industrieprodukte behauptet die Firma Renner eine Alleinstellung in Deutschland und Europa. Mit dem Verfahren des Nassverzinkens besetzt sie eine Nische. Zudem erleben gerade einige der „nostalgischen“ Produkte einen Boom, wie Zinkwannen, Zinkgießkannen oder verzinkte Eimer und Mülltonnen. Über die Jahre hinweg hat das Unternehmen nie aufgehört, diese zu produzieren und kann jetzt auf die Nachfrage angemessen reagieren. Dank erfolgreicher Marketingmaßnahmen konnten nicht nur zahlreiche neue Kunden gewonnen und Aufträge generiert werden, auch die Mitarbeiteranzahl stieg seit 2012 um fast das Doppelte auf aktuell 75 Mitarbeiter und vier Auszubildende.

Durch ein gut funktionierendes Netzwerk mit Hochschulen – hier besonders zur Fachhochschule Münster - wurden zahlreiche Bachelor-, Master- und Projektarbeiten in den Bereichen Controlling, Kommunikationsdesign sowie Lager und Logistik realisiert. Die Firma Renner gibt sehr vielen Praktikanten die Chance, besonders den produktiven Bereich des Unternehmens kennenzulernen. Während der zwei- bis dreiwöchigen Praktika fühlen sich die Praktikanten zumeist sehr wohl und streben anschließend eine Ausbildung im Unternehmen an. So konnte die Firma Renner viele Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen.

Für die Unternehmensleitung hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Mitarbeiter einen besonderen Stellenwert. Regelmäßige gemeinsame sportliche Aktivitäten wie Kart fahren, Paintball und Fußball stärken den Zusammenhalt der Mitarbeiter und sorgen für den passenden sportlichen Ausgleich in der Freizeit. Zudem werden Tickets für Bundesligaspiele von Schalke 04, von regionale Sportvereinen und Handball-Oberliga-Spielen vergeben. Unter dem Motto „Gesundheitsförderung bei Renner“ wurde die Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz eingeführt. Aktivitäten wie Fußball, Klettern und Bowlen werden umfangreich angeboten und auch genutzt. Die eigene Fußball-Betriebsmannschaft trainiert regelmäßig in der Soccer-Halle und nimmt an Turnieren wie dem Sponsor-Cup oder dem Ahlener Industrie- und Wirtschafts-Cup teil, bei denen sie zumeist vordere Platzierungen belegt.

In Kooperation mit Schulen führt die Firma Renner Vorträge zur Ausbildung sowie Betriebsführungen und simulierte Bewerbungsgespräche durch. In diesen simulierten Gesprächen erhalten die Schüler Rückmeldung von einem „echten“ Arbeitgeber zu ihren Antworten und ihrer Körpersprache. Die Unternehmensleitung und die Mitarbeiter beantworten bei dieser Gelegenheit Fragen zum Betrieb und zu Arbeitsabläufen.

Die Metallwerke Renner GmbH wurde zum dritten Mal seit 2014 zum Wettbewerb durch die Wissensbilanz-Deutschland, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Warendorf mbH, das PhänomexX-Schülerlabor im Stadtteilforum Süd/Ost e. V. Ahlen und Amazonas Chocolate Deutschland nominiert.

 

MeisterWerke Schulte GmbH
59602 Rüthen-Meiste

Jeden Tag ein Meisterwerk

1930 gegründet, bietet die MeisterWerke Schulte GmbH intelligente Produktsysteme für Böden, Wände und Decken an. Das der Holzwerkstoffbranche zugehörige Unternehmen steht für höchste Qualität und Kompetenz „Made in Meiste“; ausgedrückt durch kurze Lieferzeiten, hohe Warenverfügbarkeit sowie eine perfekt organisierte Logistik. Das Familienunternehmen entspringt einer Tischlerei und fertigte erstmals 1954 Parkettböden. Knapp 20 Jahre später entwickelte die nächste Generation die erste Deckenabschlussleiste im Unternehmen. 2002 folgte die Gründung von „Schulte Räume“ – ein Unternehmen, das zur Einrichtungsmarke avancierte. Mittlerweile umfasst die MeisterWerke Schulte GmbH beide Unternehmen und zählt 620 Mitarbeiter.

Das Unternehmen versteht sich selbst als Innovationsführer in der Branche. 2012 wurde der zu 100 Prozent PVC-freie und wohngesunde Designboden eingeführt. Zwei Jahre später folgte der Hightech-Holzboden „Lindura“, der im selben Jahr auf der Holzland Expo als innovativstes Produkt ausgezeichnet wurde. Mit dem Lindura-Holzboden, dem Designboden Catega Flex® und dem Nadura-Boden hat MeisterWerke Schulte drei technisch vollkommen neuartige Produkte auf den Markt gebracht. Neben der Produktentwicklung überzeugt das Unternehmen mit seinem Seminarwesen. Allein im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1.200 Teilnehmer aus aller Welt die angebotenen Seminare.

Das Unternehmen beschäftigt neben den 620 Mitarbeitern 33 Auszubildende. Die Übernahmequote der Auszubildenden liegt bei über 90 Prozent und erfolgt zumeist bereits sechs Monate vor Ausbildungsabschluss. Jeder Mitarbeiter erhält Zugang zu umfangreichen Weiterbildungsmaßnahmen und kann im Rahmen des „Meister-Ideen-Managements“ Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen einreichen. Bei entsprechender Durchführung werden die Ideengeber finanziell belohnt. So konnten im Unternehmen bereits Einsparungen von rund 150.000 Euro erzielt werden. Im gesamten Betrieb wurde ein Gesundheitsmanagement etabliert und die Mitarbeiter nehmen gemeinsam an Firmenläufen und Nordic-Walking-Touren teil. Zusätzlich unterstützt die MeisterWerke Schulte Caritas-Werkstätten und das Kinderheim in Olsberg, unter anderem durch Weihnachtsgeschenke und sponsert darüber hinaus verschiedene Projekte. In Meiste wurde beispielsweise ein Wald- und Baumlehrpfad angelegt, der durch das Unternehmen unterhalten wird sowie die Errichtung eines Open-Air-Klassenzimmers vorangetrieben.

Seit vier Jahren baut das Unternehmen kontinuierlich die Bereiche Energieeffizienz, Entsorgungsmanagement und Recycling aus. Dazu startete vor einigen Monaten das Projekt Energiemanagement-Zertifizierung (ISO 50001). Im Sommer 2015 wurde die neue „Nadura-Technologie“ eingeführt. Bei der Produktion anfallende Holzstäube werden seitdem aussortiert und anschließend aufbereitet, sodass daraus neue Fußbodenoberflächen hergestellt werden können. Der Holzfaseranteil entspricht dann 50 Prozent und dementsprechend hoch ist der Anteil an Recycling.

Die MeisterWerke Schulte GmbH wurde 2016 zum zweiten Mal in Folge für den Wettbewerb durch die BVMW-Kreisgeschäftsstelle Paderborn-West-Hochsauerland-Waldeck-Frankenberg-Soest nominiert.

Wenker GmbH & Co. KG
48683 Ahaus

Qualität ist oberste Verpflichtung

Die Wenker GmbH & Co. KG wurde 1961 gegründet und ist ein erfahrenes und hochflexibles Metallbauunternehmen mit dem Anspruch, zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt zu fertigen. Eine langfristige Strategie und ein ausgewogenes Portfolio überzeugen die Kunden in den Bereichen Anlagenbau, Blech- und Stahlbau, Paneelsysteme sowie Gebäude- und Innenausbau. Bestmögliche Qualität, außergewöhnliche Zuverlässigkeit und technische Innovationen sind die Schlüsselfaktoren für den Erfolg des Unternehmens. Das zudem Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernimmt. So wird bereits umfassend bei der Planung der Produkte auf einen klugen Einsatz von Ressourcen geachtet.

Die „Wenker Paneelsysteme“ finden unter anderem Einsatz im Schiffskabinenbereich. Durch den Einsatz von extrem hochwertigem und dennoch leichte Material in den Produkten des Metallbauunternehmens können Gewicht und somit Transportkosten eingespart werden. Mit den neu entwickelten, vorgefertigten Raum-Modulen KLIMA-LINER®, die als mehrstöckige Wohn- und Arbeitsgebäude einsetzbar sind, schafft das Unternehmen mehr Wohnraum und könnte somit die Antwort auf verknappende Bauflächen in Großstädten geben.

Allein im Jahr 2015 wurden drei Niederlassungen gegründet. Zwei befinden sich in Deutschland, die dritte wurde im Zuge der Internationalisierung in den USA gegründet. Um den Anforderungen der internationalen Kunden gerecht zu werden, wurde die „Wenker Inc.“ mit Sitz im Bundesstaat North Carolina (USA) errichtet.

190 Mitarbeiter beschäftigen sich aktuell im Unternehmen mit den Anforderungen an das Metallbauunternehmen, unterstützt von 16 Auszubildenden. Im Rahmen eines 14tägigenP raktikums haben Schüler die Möglichkeit, Einblicke in den kaufmännischen Bereich sowie in Konstruktion und technisches Produktionsdesign zu nehmen. Neben den klassischen Ausbildungen können im Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Osnabrück ein Duales Studium und in Kooperation mit weiteren Hochschulen Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten realisiert werden. Die meisten Mitarbeiter von Wenker kommen aus der Region und arbeiten bereits in zweiter Generation im Unternehmen. Die nachhaltige Bindung der Mitarbeiter hat Priorität für die Unternehmensleitung. Die Fluktuation beträgt lediglich drei Prozent. Das Familienunternehmen misst den Familien der Mitarbeiter große Bedeutung bei und bietet Hilfestellungen - von der Elternzeit bis hin zum Umgang bei einer Entsendung ins Ausland - an. Innerhalb der Mitarbeiterschaft existiert sinnbildlich dafür der stolze Ausspruch „Einmal Wenker, immer Wenker!“.

Die Wenker GmbH & Co. KG wurde 2016 zum zweiten Mal in Folge für den Wettbewerb durch die Stadt Ahaus, den Deutschen Bundestag, die Bezirksregierung Münster und die Wirtschaftsförderung für den Kreis Borken nominiert.

 

Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin
41515 Grevenbroich

Medizinische Kompetenz zum Wohle der Patienten

2008 wurde die Partnergesellschaft mit einer einfachen, primären Unternehmensidee gegründet, um die radiologische und nuklearmedizinische Versorgung der Patienten im Rhein-Kreis Neuss und Umgebung sicherzustellen. Diese Versorgung erfolgt auf einem hohen medizinischen und technischen Niveau. Das Handeln der Ärzte orientiert sich ganzheitlich an den Anforderungen von Patienten und zuweisenden Ärzten. Beziehung schützende, transparente und nachvollziehbare Strukturen mit klaren Zielen haben sich im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin fest verankert. Dieses Leitbild wurde in einem mehr als einjährigen Prozess von Ärzten und Mitarbeitern gemeinsam entwickelt und ist Teil eines langfristig ausgerichteten Organisationsentwicklungsprozesses. Innerhalb von vier Jahren hat sich das Zentrum aus einer Praxis mit vier Ärzten an einem Standort zu einer Zwölf-Ärzte-Praxis an drei Standorten inklusive Krankenhausanbindungen weiterentwickelt.

100 Mitarbeiter und sechs Auszubildende zählt das Zentrum aktuell. Der Personalstamm hat sich von 2009 bis 2013 konstant vergrößert und kann dank der zwei neuen Standorte ein wesentlich größeres Einzugsgebiet bedienen. Verschiedene strukturelle Maßnahmen wurden ergriffen, um die bestehenden Prozesse zu stabilisieren und mit dem Wachstum die Kundenwünsche stets optimal zu bedienen. So entstand unter anderem ein Call-Center für alle Standorte und das Team der Anmeldung, das dort eingesetzt wurde, verstärkte sich um einige Mitarbeiterinnen.

Im vergangenen Jahr wurde ein zentrumeigenes MTRA-Stipendium initialisiert, das die dreijährigen Ausbildungskosten übernimmt und zudem dem Stipendiaten 400 Euro monatlich zur Verfügung stellt. Die Mitarbeiter des Zentrums sind fest in die Gestaltung der Arbeitsprozesse und Arbeitsumgebung eingebunden. In den wöchentlichen Meetings kann jeder Vorschläge, Wünsche und Kritik äußern. Diese Mitwirkung führt zu einer hohen Identifikation der Mitarbeiter mit dem Zentrum und ihrer individuellen Tätigkeit.

Ziele und Leistungsanforderungen werden transparent vorgegeben. Anhand eines Punktesystems wird eine von der Geschäftsführung vorab festgelegte fünfstellige Summe auf alle Mitarbeiter verteilt. Jeder Mitarbeiter kann sich so durch gute Leistungen eine übertarifliche Vergütung erarbeiten.

Außerhalb der Unternehmensstruktur fördert das Zentrum die so genannten MINT-Fächer. Als Premiumpartner im Projekt „MINT machen“ des Rhein-Kreises Neuss bietet das Zentrum aktuell Kurse im Fach Physik zum Thema Radioaktivität an. Ziel des Projektes ist es, Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen für naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern und Talente zu fördern. Insbesondere Mädchen werden in diesem Jahr mit einem Projekt im Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin angesprochen. Dabei sollen ihnen medizinisch-technische Berufe wie MFA oder MTRA vorgestellt werden.

Seit 2015 unterstützt das Zentrum die Röntgenuntersuchung von Flüchtlingen. Mehr als 2.000 Menschen konnten bisher radiologisch untersucht werden. Ein zusätzlicher Bereitschaftsdienst wurde eingeführt. Dank dieser Bestrebungen können Menschen direkt vor Ort untersucht werden, womit eine schnelle, unkomplizierte medizinische Versorgung sichergestellt ist.

Das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin wurde seit 2014 zum dritten Mal für den Wettbewerb durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss mbH nominiert.

v.r.n.l.: Metallwerke Renner GmbH, Jürgen-Juhani Henke, Geschäftsführer; MeisterWerke Schulte GmbH, Ludger Schindler, Geschäftsführer; Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin,Dr. J. Esser, Geschäftsführender Gesellschafter; Growe Hagemeier GmbH, Petra Hagemeier und Martin Hagemeier, Geschäftsführer; Wenker GmbH & Co. KG, Franz Leers und Matthias Leers, Geschäftsführer; BOMA Maschinenbau GmbH, Michael Dillhage, Betriebsleiter und Prokurist (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)

v.r.n.l.: Metallwerke Renner GmbH, Jürgen-Juhani Henke, Geschäftsführer; MeisterWerke Schulte GmbH, Ludger Schindler, Geschäftsführer; Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin,Dr. J. Esser, Geschäftsführender Gesellschafter; Growe Hagemeier GmbH, Petra Hagemeier und Martin Hagemeier, Geschäftsführer; Wenker GmbH & Co. KG, Franz Leers und Matthias Leers, Geschäftsführer; BOMA Maschinenbau GmbH, Michael Dillhage, Betriebsleiter und Prokurist (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)