Premier-Bank des Jahres 2011

(22.10.2011)

Premier-Bank des Jahres 2011

•    Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg, Aue (Sachsen)

Gemeinwohl steht vor Gewinnorientierung

Während sich viele Großbanken in den letzten Jahren zunehmend aus ländlich geprägten Märkten zurückgezogen haben, ist die Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg bewusst die tragende Säule der Unternehmensfinanzierung ihrer Region (geblieben). Insbesondere in und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise bewährte sich diese enge Verbindung und wurde zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

449 Mitarbeiter in 29 Geschäftsstellen betreuen über 100 000 Kunden und verantworten eine Bilanzsumme von 1,36 Mrd. Euro bei einem Cost-income-ratio von 67,7 Prozent sowie einer Eigenkapitalrendite von 25,8 Prozent. Die Ausbildungsquote beträgt neun Prozent.

Unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Hans Perry waren die Erzgebirgler immer wieder Trendsetter in punkto Qualität und Kundenorientierung: 2003 bei der Risiko adjustierten Bepreisung von Kreditvergaben; 2005 bei starken internetbasierten Initiativen für die regionale Jugend. In New York erhielten sie als erste deutsche Sparkasse überhaupt den renommierten ARC-Award in Gold. Ihre Beratungsqualität und Unternehmensführung ist von der deutschen Gesellschaft für Qualität nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Sie wurde im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Wettbewerbes "Deutschlands Kundenchampions" als „Beste Bank“ ausgezeichnet, Unternehmenskultur und Managementpraxis wurden beim Ludwig-Erhard-Preis der DGQ als vorbildlich anerkannt.

Deshalb hat die Sparkasse Aue-Schwarzenberg mit 36,7 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme den höchsten Kredit-Strukturanteil im Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverband und zugleich hervorragende Eigenkapitalwerte. Deshalb hat sie auch die Kraft zu einer umfangreichen sozialen und Stiftungsarbeit, die durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband mit dem "DAVID" ausgezeichnet wurde.

Aktiv entwickelt die Sparkasse Aue-Schwarzenberg seit Jahren neue Perspektiven für alle Altersgruppen, um Zukunftssicherheit für die Bürger der Region und Attraktivität für den Zuzug von neuen Bürgern zu erreichen, dadurch die Einkommenssituation im Erzgebirge zu verbessern und so die Existenz und Neuansiedlung von Unternehmen in dieser Region zu sichern. Dabei wird nicht geflickschustert, sondern ganzheitlich gedacht, weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Im besten Sinne des Wortes steht hier das Gemeinwohl vor der Gewinnorientierung.

Dieses Engagement und der erreichte Erfolg blieben nicht unbemerkt: Nach der Auszeichnung im Jahr 2007 als „Bank des Jahres“ im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ erfolgt heute die Auszeichnung als „Premier-Bank“.

Im Jahr 2012 werden die drei Sparkassen des Erzgebirgskreises der kommunalen Gebietsreform folgend, zu einem starken Institut fusionieren. Ohne Gegenstimmen bestimmte der Verwaltungsrat Hans Perry zum ersten Chef dieser neuen Erzgebirgssparkasse. Mit Sicherheit die beste Wahl zum Managen der Chancen und Probleme, die eine solche Fusion für den einheitlichen Wirtschaftsraum Erzgebirge mit sich bringt.

Die Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg wurde vom Lions-Club Aue-Schwarzenberg zur „Premier-Bank“ nominiert. Im Jahr 2007 erfolgte die Auszeichnung als „Bank des Jahres“.

Hans Perry, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg (Foto: Boris Löffert)

Hans Perry, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg (Foto: Boris Löffert)