Workshop-Auftakt 2010 in der Hauptstadtregion

(04.03.2010)
Wie sich Unternehmen auf den Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ vorbereiten

Traditionsgemäß finden seit 2006 in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg Workshops zur Vorbereitung von nominierten Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstands“ statt. Die kleinen und mittelständischen Betriebe sollen so unterstützend auf ihre Teilnahme am Wettbewerb vorbereitet werden.

Von Anbeginn an finden die Workshops in Berlin und Brandenburg bei erfolgreichen Unternehmen in diesem Wettbewerb statt, um ihre persönlichen Erfahrungen und erfolgreichen Praktiken in den Gedankenaustausch einzubringen.

Gastgeber der beiden Workshops waren deshalb in diesem Jahr (am 2. und 3. März) zwei Unternehmen, die im Wettbewerbsjahr 2009 jeweils als „Finalist“ im Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ geehrt worden waren: Die Firmen B.R.A.S.S.T. Bau GmbH in Berlin und domino-world e. V. in Birkenwerder (Land Brandenburg).

Es sind nicht nur die Newcomer (Erstnominierten), die zu den Workshops kommen. Auch Wettbewerbs erfahrene und bereits ausgezeichnete Firmen sind präsent. Darunter „Preisträger“ wie die Schoepe Display GmbH aus Dahlewitz (Brandenburg) und die Weihe Früchte GmbH aus Berlin. Ihre Vertreter sparten an diesen Abenden nicht mit gut gemeinten Ratschlägen zur Wettbewerbsbeteiligung allgemein, zum Umgang mit der erfolgten Nominierung in der Öffentlichkeit und sie machten Mut für die folgenden Schritte.

„Der Wettbewerb um den ´Großen Preis des Mittelstands´ ist vergleichsweise mit anderen Wirtschaftswettbewerben bundesweit der mit dem geringsten Aufwand für den Teilnehmer, relativ einfach zu händeln und völlig kostenfrei“, war vom Preisträger 2008, Jürgen Schoepe aus Dahlewitz, zu hören, der es wissen muss. Seit 2005 steht er auf den Nominierungslisten, auch wieder für 2010; diesmal in einer höheren Kategorie.

Nach einleitenden Ausführungen zur Struktur der Oskar-Patzelt-Stiftung als Auslober und Organisator des Wettbewerbs, zum Anliegen und zu den Zielen des Wettbewerbs selbst, gab Servicestellenleiter Bernd Schenke, der diese Aufgabe für das Land Berlin und für Westbrandenburg seit 2004 bekleidet, konkrete Hinweise zur Ausfüllung des Online-Formulars, und das aus der Sicht eines langjährigen Juroren für die Hauptstadtregion.

Bleibt nun zu hoffen, dass sich möglichst viele der 352 nominierten Unternehmen aus Berlin und Brandenburg bis zum 15. April (Einsendeschluss der Erhebungsbogen) am Wettbewerb beteiligen und Anfang Juni die „Urkunde zur Erreichung der Juryliste“ in Empfang nehmen können.