Wettbewerbsregion Sachsen

(09.05.2012)
P.T. Sonderausgabe 1/2012

Sachsen legt Wert auf Werte. Wie schon 1919 bis 1933, trägt das Land nicht umsonst seit 1990 die vorangestellte Bezeichnung Freistaat. Sachsen ist stolz auf seine über tausendjährige Geschichte und auf seine seit dem 2. Weltkrieg unterbrochene Tradition als eines der führenden Industriegebiete Deutschlands. Hier in Sachsen wurde 1713 vom Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz der Begriff „Nachhaltigkeit“ erstmals publiziert.

Industrielle Tradition

Der Freistaat Sachsen im Osten der Bundesrepublik Deutschland hat eine große industrielle und wirtschaftliche Tradition, die durch Krieg und Nachkriegszeit abrupt unterbrochen wurde. Seit 1990 hat das Land enorme Anstrengungen zur Umstrukturierung und Anpassung hinter sich. Heute steht Sachsen vor Thüringen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen Wirtschaft.

Sachsen hat mit Wachstumsraten einzelner Industriebereiche zwischen acht und zehn Prozent die höchsten in Deutschland und kann in Teilen bei wichtigen Wohlstandsindikatoren zu den westlichen Bundesländern bereits aufschließen. So liegt das verfügbare Einkommen der Altersgruppe von 20–35 über dem Bundesdurchschnitt, jedoch wird das Gesamtergebnis von den niedrigen Einkommen der Gruppen ab 40 kompensiert.

Sächsische Landschaften

Insbesondere das Erzgebirge, das Vogtland (sächsischer Teil), die Sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge sind als sächsische Landschaften vom Tourismus geprägt, als Städte sind vor allem Dresden und Leipzig zu nennen. Neben Erholungs- und Sportmöglichkeiten begründet sich die Tourismuswirtschaft in Sachsen in der Architektur und den kulturellen Möglichkeiten in Städten wie Dresden, Leipzig, Meißen (Porzellan) oder Görlitz, aber auch in der Bergbautradition (Silberstraße zwischen Zwickau und Dresden) und in regionalen Produkten wie der Erzgebirgischen Volkskunst oder den sorbischen Ostereiern. Der Bedarf an touristischen Angeboten wird durch vielfältige mittelständische Initiativen gedeckt. Der Premier-Preisträger Dr. Claus Butze baute in Klingenberg einen Vierseithof zum stets ausgelasteten Romantik-Landhotel um.

Start der Initiative

Hier in Sachsen startete 1994 auch die seit 2003 bundesweite Initiative „Großer Preis des Mittelstandes“. Schirmherr der ersten Preisverleihung 1995 war Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf. Er hob in seinem Grußwort hervor, dass es vor allem zwei Kriterien des Wettbewerbs waren, die ihn begeisterten: Die Ausbildungsleistungen der Firmen – weil damit Zukunft gesichert wird. Und das regionale Engagement, weil es ohne die tatkräftige Unterstützung durch den Mittelstand in den Regionen häufig trübe aussehen würde.

Mehrfache Preisverleihungen

In allen drei sächsischen Metropolen Leipzig, Chemnitz und Dresden fanden schon mehrfach Preisverleihungen statt. Auch dieses Jahr wird die Auszeichnungsgala für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg und Thüringen in Dresden stattfinden. Die ersten beiden Preisträgertreffen fanden natürlich auch in Sachsen statt. Das erste noch 1995 am Horstsee in Wermsdorf, das zweite im Alten Rathaus Leipzig. Der damalige Oberbürgermeister und spätere Bundesminister Wolfgang Tiefensee war Schirmherr und wurde anlässlich dieses Tages mit der Goldenen Ehrennadel der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.

Vertrauen durch Leistung

Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung ist der gebürtige Westfale Jürgen Preiss-Daimler, dessen Preiss-Daimler Firmengruppe (P-D) 2013 ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Preiss-Daimler kauft und saniert seit der Wende Firmen, die die Treuhand oft genug schon dem Untergang geweiht hatte. Auch den Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH reaktivierte und rekultivierte er nach den Mottos „Geht nicht – gibt’s nicht“ und „Vertrauen durch Leistung“.

150 Nominierende

Mehr als 150 Institutionen, Kommunen und Bürger beteiligten sich im Jahr 2012 an der Nominierung zum Wettbewerb, darunter die AGIL GmbH Leipzig, mehrere BVMW-Kreis- und Regionalorganisationen, die Deutsche Post AG - Direkt Marketing Center Leipzig, die Erzgebirgssparkasse, die Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V, die Gemeinden Breitenbrunn, Lichtenau, Eppendorf, Pretzschendorf, die Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz und Mittweida, die Handwerkskammer zu Leipzig, die IHK Leipzig, Regionalkammer Plauen, die Kreishandwerkerschaft Mittelsachsen, der Landkreis Bautzen, Erzgebirgskreis, Erzgebirgskreis, Verwaltungsstandort Aue, Görlitz, Mittelsachsen,  Außenstelle Döbeln, Nordsachsen, Vogtlandkreis, das Landratsamt Landkreis Leipzig, die Sachsen Bank, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die Städte Adorf/Vogtl. Auerbach/ Vogt­-
land, Dommitzsch, Geithain, Geyer, Glashütte, Groß­enhain, Großröhrsdorf, Grünhain-Beierfeld, Hainichen, Lauter/Sa., Limbach-Oberfrohna, Löbau, Markranstädt, Mylau, Radeberg, Reichenbach im Vogtland, Riesa, Schöneck/Sa., Seifhennersdorf, Torgau, Waldheim, Zwickau, das Technologiezentrum Dresden GmbH, der Unternehmerverband Sachsen e.V. Leipzig und die WFE Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.

Premier-Kandidaten

262 Unternehmen und Institutionen wurden nominiert, darunter mehrere Firmen, die in den Vorjahren als Preisträger ausgezeichnet wurden und nun um den Titel „Premier“ kämpfen. Unter anderem sind das die AllTec Automatisierungs- und Kommunikationstechnik GmbH Borna, 1996 Preisträger „Großer Preis des Mittelstandes“, ASL - Alles Saubere Leistung GmbH Leipzig 2010 Preisträger, 2008 Finalist, Curt Bauer GmbH Aue, 2009 Ehrenplakette, 1998 Preisträger, Dürrröhrsdorfer Fleisch- und Wurstwaren GmbH Dürrröhrsdorf, 2002 Preisträger, FMA Frankenberger Maschinen- u. Anlagenbau GmbH Frankenberg, 1999 Preisträger, Frank Fahrzeugbau GmbH Markranstädt, 2009 Preisträger, 2005 Finalist, Heinz Kühne GmbH & Co. KG Wiedemar, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, IMM Holding GmbH (IMM Gruppe) Mittweida, 2011 Ehrenplakette, 2005 Preisträger, 2004 Finalist, KOMSA Kommunikation Sachsen AG Hartmannsdorf, 2004 Premier-Finalist, 1999 Preisträger, KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf, 2001 Preisträger, LEHMANN Maschinenbau GmbH Pöhl, 1997 Preisträger, Merkur Bank KGaA Auerbach, 2010 Sonderpreis „Bank des Jahres“, MPT Präzisionsteile GmbH Mittweida Mittweida, 2006 Preisträger, 2005 Finalist, NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH Chem­nitz, 2009 Preisträger, 2008 Finalist, Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH Radeberg, 1998 Preisträger, richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH Chemnitz, 2010 Preisträger, 2009 Finalist, Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG Oederan, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, Ute Schlieder Metallwarenfabrik GmbH Zöblitz, 2000 Preisträger, Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH & Co. KG Wilkau-Haßlau, 2010 Preisträger, 2009 Finalist „Großer Preis des Mittelstandes“. Auch die Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH, die 1999 als Preisträger, 2004 als Premier und 2006 mit der Premier-Plakette ausgezeichnet wurde, ist wieder nominiert. Zum Sonderpreis „Kommune des Jahres“ bzw. „Bank des Jahres“ wurden nominiert: Die Große Kreisstadt Mittweida, der Landkreis Erzgebirgskreis, die Merkur Bank KGaA, die Städte Frankenberg/Sachsen, Meerane, Reichenbach im Vogtland, die Volksbank Leipzig eG und Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG sowie VR Bank Leipziger Land eG. Die Volksbank Mittweida eG, die bereits als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet wurde, kämpft um den Titel „Premier-Bank“.

Bereits ausgezeichnet

Zu den vorbildlichen Unternehmen, die im Rahmen des Wettbewerbs nominiert oder bereits ausgezeichnet wurden, gehört die Paracelsus-Klinik Reichenbach GmbH mit ihren 300 Mitarbeitern, die sich auch dem Netzwerk "Familienfreundliche Unternehmen" angeschlossen hat, um über die Ansiedlung einer Kindertagesstätte auf dem Klinikgelände einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Standortes und der Region zu erreichen.

Auch die Curt Bauer GmbH wurde bereits ausgezeichnet. Das mittelständische Familienunternehmen knüpft mit seinen Kollektionen bei Tisch- und Bettwäsche, Bekleidungsdamasten, technischen und Airliner-Textilien an die über 125-jährige Unternehmenstradition und bestimmt zugleich internationale Trends mit. Die 17 Angestellte zählende Waldheimer Gewürze GmbH wurde 2010 als Finalist ausgezeichnet und engagiert sich regional in wirtschaftlichen, sozialen und sportlich-kulturellen Bereichen.

Ein Preisträger von 2010, die Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH & Co. KG, ist in der Lage, durch enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Systemlieferanten moderne und energieeffiziente haustechnische Anlagen zu planen, zu errichten und zu warten. Die seit 2008 bis 2012 durchgängig zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominierte BfMC GmbH aus Leipzig betrachtet das Thema Gesundheit als das wertvollste Gut. Um die Effektivität therapeutischer Leistungen zu erhöhen und die dazu nötigen Aufwände optimiert und transparent zu gestalten, entwickelt das international agierende Unternehmen Trainingsgeräte für die Berufsmedizin.

Gemeinschaftlich gewollte Unternehmungen

Der Veranstaltung könnte man das folgende Zitat des Berliner Historikers Leopold von Ranke als Motto geben: „Kein engeres Band gibt es unter den Menschen, als gemeinschaftlich gewollte, begonnene und durchgeführte Unternehmungen“.

Die Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich seit mehr als zehn Jahren dieser Idee verschrieben und bietet dem Mittelstand eine ideale Plattform für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Sie betreibt Lobbyarbeit im besten Sinne. Man darf sich durchaus fragen, welche Entwicklung der Schönheider Schlosser Louis Tuchscherer mit seiner Erfindung – „der Kutsche ohne Pferde“ – genommen hätte, wenn er sich damals der Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes, wie es die Patzelt-Stiftung bietet,  hätte bedienen können.

Vielleicht würde er die verdiente Anerkennung oder sogar Investoren gefunden haben, die das Geld zu einer Patentanmeldung für seine Konstruktion  aufgebracht hätten. So allerdings blieb ihm beides versagt. Die Chroniken von Schönheide berichten, dass ihn im Jahr 1878 ein gewisser Carl Benz aus Mannheim besucht haben soll. Dieser hat fünf Jahre später seinen eigenen Motorwagen gebaut und gilt seither als Konstrukteur des ersten deutschen Automobils.

Klappern gehört zum Handwerk

Was sagt uns dieser Blick in die Geschichte? Nun – ganz platt ausgedrückt – Klappern gehört zum Handwerk. Der Mittelstand als Motor der Konjunktur, als Arbeitsplatzgenerator als Sponsor und Mäzen ist der entscheidende Faktor der wirtschaftlichen Gesamtleistung unseres Landes. Heruntergebrochen gilt dies auch für Sachen, das Erzgebirge und auch für die Orte wie Schönheide, in denen der Mittelstand die vorgenannten Funktionen erfüllt.

Naturgemäß stehen Mittelständler nicht im Zentrum der Berichterstattung der Medien, sondern eher die Großkonzerne. Kleine und mittlere Unternehmen müssen sich in viel stärkerem Maße selber darum kümmern, dass sie überhaupt bemerkt werden. Sie müssen sich in vielerlei Form und zu jeder Zeit in Öffentlichkeit und Medien, in Politik und Gesellschaft bemerkbar machen, um wahrgenommen zu werden. Deutschland ist ein Land des Mittelstandes. Über 99 Prozent aller Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Sie stellen rund 20 Millionen Arbeitsplätze. Der Mittelstand hat ganz wesentlichen Anteil am Erfolg der deutschen Wirtschaft auf den internationalen Märkten und im eigenen Land. Er ist ein zentraler Faktor des Aufschwungs.

Ein Preisträger berichtet

Im Jahr 2010 investierte die Firma Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH aus Schönheide/Sachsen in den Um- und Neubau eines Schulungs- und Konferenzzentrums für Bibliotheken – ein idealer Ort auch für Tagungen und Treffen aller Art, die Mittel-Bar im Erzgebirge. Wie schon im Vorjahr hatten drei Preisträger aus dem Erzgebirge und dem Vogtland nominierte Firmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ eingeladen, um sie zu informieren, was es mit diesem Preis auf sich hat. Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH (Preisträger 2011), die Erzgebirgssparkasse (Premier-Bank 2011) und die Paracelsus-Klinik Reichenbach (Preisträger 2011) berichteten. Jürgen Lenk eröffnete mit einer sehr persönlichen Begrüßung und beantwortete gleich alle Fragen, die einem „neuen“ Wettbewerbsteilnehmer nach seiner Nominierung durch den Kopf gehen:

 1.    Ich bin nominiert: Was bedeutet das?
„Aha - Da wollte mir jemand einen Gefallen tun. Ich bin positiv aufgefallen.“
2.    Was muss man nun tun?
„Man muss die Unterlagen für die Juroren ausfüllen. Im Regelfall kennt man ja sein Unternehmen bestens, und ein oder zweimal eine Stunde investiert, schon hat man die Fragen der Juroren in einer ersten Näherung beantwortet.“
3.    Kostet das was?
„In diesem Falle, beim Wettbewerb ‚Großer Preis des Mittelstandes‘ der Oskar-Patzelt-Stiftung, kostet die Teilnahme: NICHTS. Die gesamte Arbeit der Wettbewerbsorganisation wird ehrenamtlich geleistet.“ berichtet Jürgen Lenk.
4.    Und die Veranstaltung?
Jürgen Lenk erzählt: „Als ich das erste Mal an der Gala zur Preisverleihung teilnahm, dachte ich: Großer Bahnhof. Tolle Gala. Professionelle Inszenierung. So was hatte ich noch nicht erlebt.“
5.    Plötzlich aufgerufen
„Als ich im nächsten Jahr wieder nominiert war, war die Erarbeitung der Juryunterlagen nicht mehr so aufwändig. Es brauchte ja nur noch aktualisiert und korrigiert zu werden, was sich im letzten Jahr ereignet und geändert hatte.“
6.    Der schönste Moment
„Vergangenes Jahr,“ setzt Jürgen Lenk fort, „dachte ich: Ich nehme meine Mutter mit zu Gala und Ball. Die ist 77. Die ist immer noch jeden Tag im Unternehmen in der Buchhaltung. Und die hat diesen Abend verdient wie kein zweiter.

Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot

Plötzlich erzählte die Moderatorin Anja Koebel: ‚Es gibt da eine Firma, die arbeitet auch im arabischen Raum…‘ Nun ja – das trifft für viele zu. Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot, ich wurde aufgerufen, als Preisträger, ich war völlig benommen, ich vergaß meinen Sohn mit nach vorn zu nehmen, mit zitternden Knien ging ich nach vorn zur Bühne. Währenddessen lief auf der ­Leinwand ein Film über unsere Firma, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Kein Kamerateam war bei uns. Die Leute von der Oskar-Patzelt-Stiftung hatten den aus Material zusammengeschnitten, das sie aus den Wettbewerbsunterlagen hatten…

Der schönste Moment im Unternehmerleben

Erst als eine nette Mitarbeiterin der Stiftung mich am Arm nahm und zur Treppe auf die Bühne führte, kam ich langsam wieder zu mir. In dieser Minute lief mein ganzes Unternehmerleben wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Alles, was ich erlebt hatte, die Erfolge und die überwundenen Probleme, alles sah ich in Augenblicken nochmal. Und dann stand ich auf der Bühne, im Rampenlicht, 600 Gäste vor mir im Saal, die applaudierten…
Ich kann Ihnen sagen, das war der schönste Moment in meinem ganzen Unternehmerleben, diesen Preis zu erhalten. Ich will, dass die Unternehmen, die ich heute hierher eingeladen habe und die ich zum Teil selbst kenne, auch diesen Preis kennen, als Teilnehmer dabei sind, ihn vielleicht ebenso gewinnen.
Ich weiß, dass die meisten von Ihnen diese Ehre ebenso verdient haben.  Nehmen Sie es in die Hand, packen Sie es an, füllen Sie die Unterlagen aus, machen Sie mit!"

Ungeahnte Motivation

Wer sich beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” engagiert, wird belohnt.
Öffentliche engagierte Diskussionen um die Nominierung der Besten, die überregionale Bekanntmachung der Nominierungen unter anderem durch die Publikationen der Oskar-Patzelt-Stiftung, vielleicht sogar am Ende ein ausgezeichnetes Unternehmen, und die entsprechenden Medienwirkungen kosten kein Geld, können aber ungeahnte Motivationen und Ideen freisetzen.

Das 9. Erfolgsgeheimnis

An Traditionen anknüpfend, auf der Basis klarer Werte, hat sich Sachsen auf einen aussichtsreichen Wachstumspfad begeben.
Einzelne Industriebereiche konnten mit Wachstumsraten bis zu zehn Prozent bei einigen Wohlstandsindikatoren bereits zu westlichen Bundesländern aufschließen. Das Geheimnis dieses Erfolgs des Landes und seiner Unternehmen ist.

Werteorientiert führen

Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Gerechtigkeit, – all das sind Werte, die eine Firma leben muss, um „eine Seele“ zu haben, eine Zukunft visionär erkennen und gestalten zu können. Das Profil des Unternehmens sollte aber dabei immer erkennbar bleiben. All diese Aspekte müssen auch stets weiterentwickelt und angepasst werden. Als Unternehmen darf man nie stehen bleiben.

(Foto: Messe Leipzig)

Karte der Flughäfen in Sachsen (Foto: Wikimedia/CC3.0/Lencer)

Das Elbufer und die Altstadt von Dresden (Foto: Wikimedia/CC-3.0/Wolfgang Pehlemann)

Jürgen Lenk, Geschäftsführender Gesellschafter Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH (Foto: Boris Löffert)