Wettbewerbsregion Bayern

(02.05.2012)
P.T. Sonderausgabe 1/2012

Der Freistaat Bayern blickt auf eine über 1.000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurück. Als flächengrößtes und nach NRW bevölkerungsreichstes deutsche Bundesland hat Bayern in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufschwung vom Agrar- zum Technologieland realisiert und gilt unangefochten als sehr wirtschaftsstark und reich.

Eine florierende Wirtschaft

Die wirtschaftlich stärkste Region ist der Großraum München mit Automobilindustrie, IT-Sektor, Medien und Verlagen, Rüstungsindustrie, Touristik. In Nordbay­ern ist die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen der wichtigste Standort. Auch der Raum zwischen Aschaffenburg und Würzburg/Schweinfurt weist hervorragende Wirtschaftsdaten auf, etwa eine Arbeitslosigkeit von durchschnittlich unter sechs Prozent und eine florierende Wirtschaft. Gleiches gilt für Regensburg, die Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz Regensburg, die mit der Region seit Jahren an Wirtschaftskraft zunimmt.

Leitökonomie Tourismus

Der Tourismus gilt aufgrund seines hohen Beitrags zur bayerischen Wirtschaft als „Leitökonomie“. Fast 20 Prozent der touristischen Wertschöpfung in Deutschland entfallen auf Bayern, mehr als in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg. Neben München sind hier besonders die Regionen um die bayerischen Seen und in den Alpen, Augsburg (Fuggerei), sowie Regensburg mit der Historischen Altstadt als UNESCO-Welterbe seit 2007 zu nennen. Die hervorragend ausgebauten Verkehrsnetze auf Straße und Bahn sowie der Flughafen München Franz Josef Strauß als europäisches Drehkreuz für den Flugverkehr bieten gute Bedingungen – nicht nur für den Tourismus, sondern für die Lebensqualität und die Wirtschaft insgesamt.

Eine Kultur des Tuns

In Bayern lebt offenbar eine Kultur des Tuns, des tätigen Fortschritts statt labenden Diskutierens. Erst diese Kultur hat in den letzten Jahrzehnten die Entwicklung vom Agrar- zum Industrieland ermöglicht. Und die Bayern (ebenso wie die Franken) sind zu Recht stolz auf Ihre Geschichte, auf ihre Aufbauleistungen, auf ihre Lebensqualität, auf ihre Spitzenposition am Arbeitsmarkt.

Bayern gibt Sicherheit

Bayern sieht sich selbst als Vorreiter im Jahrzehnt des Wandels. Kurzfristiges Krisenmanagement und langfristige Zukunftsgestaltung gehen Hand in Hand, während man sich woanders in Aktionismus flüchtet. Klare Orientierungen auf die wirtschaftlichen Fundamente des Gemeinwohls bei gleichzeitig maximaler Freiheit für die handelnden Personen geben mentalen Halt. Diese Haltung wird politisch, medial und gesellschaftlich unterstützt. Das gibt Existenzgründern und Investoren Sicherheit. Auf der Basis eines unerschütterlichen Wertesystems zwischen der Traditionspflege und klarer Zukunftsorientierung. Mag man woanders auch noch so viel über Lederhosen, Weißwurst und Volksmusik spotten – „das gehört zu uns!“ Mag man woanders auch noch so sehr die bayerischen Erfolge klein- oder schlechtreden – „wir gehen unseren Weg!“

Mittelstand gepflegt

Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern mit wechselnden Regierungskoalitionen hat Bayern „seinen Mittelstand“ stets gehegt und gepflegt und Gründer nicht nur finanziell, sondern auch mental gefördert.Die weit verbreitete Gründungsunlust und Angst vorm Scheitern ist in Bayern am geringsten zu finden. So konnten auch viele ehemals Kleine groß werden. Bedeutend. Arbeitsplatzgigan­ten. Das Beste, das Effizienteste, das Nachhaltigste, das überlebt und schafft millionenfachen Nutzen.

Internationales Spitzenfeld

Bayern ist heute ein weltweit angesehener Hightech-Standort, weil hier früher als woanders konsequent in neue Technologien investiert wurde. Der Anteil der Hightech-Branchen an der Wirtschaftsleistung liegt im Freistaat weit über dem Bundesdurchschnitt und der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen am Bruttoinlandsprodukt im internationalen Spitzenfeld. 2010 stellte Horst Seehofer das Zukunftsprogramm „Aufbruch Bayern“ auf die drei Säulen, die schon den Erfolg der Vergangenheit bewirkten: Familie, Bildung, Innovation. Neue Entwicklungen fanden in Bayern immer schnell eine Heimat, in der sie wachsen und gedeihen konnten. Das gilt auch für die Photovoltaik, 2012 war in Bayern mehr Photovoltaik-Leistung installiert als in den USA.

Positive Wirkung für die Region

Ebenso unterscheiden sich Kommunen danach, wie sie „ihre” Unternehmen, ihren Mittelstand „bewirtschaften”. Wer vorausschauend und langfristig gezielte Mittelstandsförderung und einen breiten differenzierten Branchenmix anstrebt, der wird besonders erfolgreich Beschäftigungszuwachs, Ausbildungssicherheit, Wohlfahrtssteigerung, kommunale Entschuldung und Steuermehreinnahmen nachweisen können. Wo viele kleine und mittlere Unternehmen eine Heimat haben, dort wächst so mancher Mittelständler sogar zu einem größeren Unternehmen heran mit vielen positiven Wirkungen für die Region um seinen Geschäftssitz.

Eindrucksvolle Kommunen

Kommunen, die diesen Weg besonders eindrucksvoll beschreiten und deren Gewerbe-, Arbeitsplatz-, Einwohner- und Wohlfahrtskennziffern sich dadurch nachhaltig positiv entwickeln, zeichnet die Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes” seit dem Jahr 2000 jährlich mit dem Sonderpreis „Kommune des Jahres” aus. Die bisherigen bayerischen Preisträger sind: Stadt Gersthofen (2000), Vilshofen an der Donau (2008), Gemeinde Niederwinkling (2010), Große Kreisstadt Neumarkt i. d. Opf. (2010) und die Regierung von Niederbayern – Sachgebiet Wirtschaftsförderung (2011). Zu diesen Kommunen mit großer Ausstrahlungskraft gehört auch Würzburg, Sitz des Regierungsbezirkes Unterfranken. Seit einigen Jahren finden hier im Maritim-Hotel jährlich im Herbst die Auszeichnungsgalas für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen statt. Oberbürgermeister Senator e.h. Georg Rosenthal und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer ließen es sich nicht nehmen, die Gäste in der altehrwürdigen und zugleich modernen Bischofsstadt zu begrüßen.

Aktiv in der Region

Vor Ort als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv sind für die Region Oberpfalz Nord Elisabeth Zintl aus Waldeck, für die Region Oberpfalz Albert Donhauser aus Neumarkt i. d. Opf., in München Sebastian Seibold, für Franken Robert Knitt von der IMBEMA aus Burgkunstadt. Christof Stölzel, als Gründer und langjähriger Geschäftsführer der VARIOTEC Sandwichelemente GmbH & Co. KG, Preisträger des Wettbewerbs, arbeitet als Botschafter der Stiftung. Im Kuratorium der Stiftung arbeiten mit Prof. Dr. Rupert Gramss von der Fachhochschule Weihenstephan, selbst Preisträger "Großer Preis des Mittelstandes", und Josef Christian Kainz aus Regensburg, Leiter der Zweigniederlassung Süddeutschland der RaiffeisenLandesbank Oberösterreich, die auch als Premier-Bank des Jahres ausgezeichnet wurde.

Die Nominierenden

Zu den über 1.000 Institutionen, Kommunen und Bürgern, die die Ausschreibung zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aufgriffen und hervorragende Firmen nominierten, gehören aus Bayern der Bayerischer Städtetag, das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH, der BayME Bayerischer Unternehmerverband, die Direkt Marketing Center der Deutsche Post AG in Augsburg, Landshut, München, Nürnberg, Ravensburg und Würzburg, die DZ Privatbank, Gemeinden wie Piding, Salching, Weiding, die gfw Starnberg mbH, die Großen Kreisstädte Deggendorf und Neumarkt i.d.Opf., die Handwerkskammer für Oberfranken und Niederbayern-Oberpfalz, Regensburg, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die IHK für Oberfranken Bayreuth und die IHK Regensburg, die Kreishandwerkerschaft Cham, die Landkreise Bad Kissingen, Bamberg, Bayreuth, Cham, Dachau, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Freyung-Grafenau, Haßberge, Hof, Landshut, Neustad/Aisch-Bad, Windsheim, Neustadt a.d.Waldnaab, Oberallgäu, Ostallgäu, Passau - Der Landrat, Regen, Schweinfurt, Starnberg, Straubing-Bogen, Unterallgäu, Weilheim-Schongau, Weißenburg Gunzenhausen und Würzburg. Außerdem Markt Pförring, die Nürnberger Land Tafel e.V., die Regierungen von Niederbayern, Oberbayern und Unterfranken, die SchmidtColleg GmbH & Co. KG, die Sparkasse Bad Kissingen, die Städte Altdorf b. Nürnberg, Bad Brückenau, Bamberg, Bärnau, Bobingen, Erlangen, Geretsried, Günzburg, Hauzenberg, Heilsbronn, Kaufbeuren, Kempten (Allgäu), Kulmbach, Landau a.d. Isar, Marktredwitz, Memmingen, Nürnberg Amt für Wirtschaft, Rosenheim, Rothenburg ob der Tauber, Unterschleißheim, Vilshofen an der Donau, Weismain, Wertingen und Würzburg, die Tourismusverbände München-Oberbayern e.V. und Ostbayern e.V., der WIRTSCHAFTSBEIRAT DER UNION e.V. und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH.

1.078 Nominierungen

30 Prozent aller Nominierungen 2012 kommen aus dem Freistaat Bayern. Insgesamt 1.078 Firmen und Institutionen wurden nominiert. Die Spannbreite reicht von Produzenten und High-Tech-Firmen bis zu Händlern wie dem Autohaus Wieser in München. Folgende Preisträger sind wiederholt nominiert: Bau-Fritz GmbH & Co. KG Erkheim, defacto.call center & dialog Erlangen, Der Beck GmbH Erlangen-Tennenlohe, eibe Produktion + Vertrieb GmbH & Co. KG Röttingen, GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Günzburg, guttenberger + Partner GmbH Freystadt, Heiligenfeld GmbH Bad Kissingen, HORSCH Maschinen GmbH Schwandorf, ICUnet.AG Passau, iloxx AG Nürnberg, K+B E-Tech GmbH & Co. KG Cham, Malzfabrik Mich. Weyermann® GmbH & Co. KG Bamberg, Pollin Electronic GmbH Pförring, Schreiner Group GmbH & Co. KG Oberschleißheim, Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG Straubing, Sturm Holding GmbH Salching und das Wald- und Sporthotel Polisina Ochsenfurt.

Fruchtbare Rahmenbedingungen

Was möglich ist, wenn gute Mittelstandspolitik zu fruchtbaren Rahmenbedingungen führt, in denen unternehmerisches Engagement wachsen und gedeihen kann, zeigen die Nominierten und Ausgezeichneten der Wettbewerbs­region Bayern: Kappenberger + Braun K+B E-Tech GmbH & Co. KG (Cham, Preisträger 2011) zählt zu den führenden Elektrounternehmen in Deutschland und zu den größten in Bayern. 1960 als Elektro-Installationsfirma mit Elektro-, Radio- und Fernseh-Einzelhandel gegründet ist K+B heute international mit aktuell 1.440 Mitarbeitern tätig, davon in Deutschland 820, von denen 99 Auszubildende in zehn Berufssparten sind. Als Ende des letzten Jahrtausends im dot.com-Fieber der Paketmarkt explodierte, erkannte ein kleiner Online-Shop seine Chance und wurde wenig später Softwarepartner von eBay. Heute beschäftigt die iloxx AG (Nürnberg, Preisträger 2011) als virtuelle Einkaufsgemeinschaft für Logistikleis­tungen 120 Mitarbeiter. Was ein Mann, eine Familie, eine Firma in 45 Jahren leisten können, zeigt die Lindner Group KG (Preisträger 2011) aus dem kleinen niederbayerischen Arnstorf. Erst 1965 von Hans Lindner gegründet, beschäftigt Europas führender Spezialist für Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern.

Auffallende Leistungen

Die HORSCH Maschinen GmbH (Schwandorf, Preisträger 2010) hat sich vom Landwirtschaftsbetrieb zum international aktiven Landtechnikproduzenten mit 265 Mitarbeitern entwickelt und wurde 2010 als Preisträger ausgezeichnet. In Pförring sitzt die Pollin Electronic GmbH (Preisträger 2010), vor vier Generationen eine kleine Maschinenhandlung, heute führender Spezialversender für Sonderposten aus Elektronik und Technik in Deutschland. K&S Anlagenbau GmbH (Lengenwang, Finalist 2011) arbeitet nach der Devise „Innovation ist das beste Rezept gegen Krisen“ – kein Wunder, dass das Unternehmen nicht nur vom Landkreis Ostallgäu, sondern auch von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. zum Wettbewerb nominiert wurde. Das 2004 gegründete BIZTEAM Systemhaus GmbH in Altenstadt wurde 2008 mit dem HP Partner Award als Partner mit dem größten Wachstum geehrt und seit 2011 vom Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert. Solche Leistungen fallen auf: Das 1962 gegründete Familienunternehmen Rolladen Braun OHG, 2011 mit der Bestnote A+A+A+A+A+ im OPS-Rating als Finalist geehrt, wurde von sieben (!) verschiedenen Institutionen zum Wettbewerb 2012 nominiert: Deutsche Post AG - Direkt Marketing Center Landshut, Gemeinde Weiding, Raiffeisenbank Cham-Roding-Furth im Wald eG, IHK Regensburg, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft Zweigniederlassung Süddeutschland, Kreishandwerkerschaft Cham, AOK Direktion Cham.

Auszeichnung erster Güte

Die Bedeutung dieses Wettbewerbs für den unternehmerischen Mittelstand unterstrich Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, mit folgenden Worten: „Sie alle kennen die üblicherweise an weniger glückliche Wettbewerbsteilnehmer gerichteten tröstenden Worte: ‚Dabei sein ist alles‘.
Doch selten haftet diesen Worten so wenig Floskelhaftes an wie im Zusammenhang mit dem ‚Großen Preis des Mittelstandes‘. Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren. Schon die Nominierung weist das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft als herausragend aus. Sie alle haben bewiesen, dass Sie der großen betrieblichen und gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden. Hohe Leistungsbereitschaft, starke Identifikation mit dem Unternehmen, Verwurzelung in der Region, soziales und ehrenamtliches Engagement, nachhaltiges, ressourcenbewusstes Wirtschaften und vor allem ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für das Wohl des Betriebes und das seiner Beschäftigten – all das sind Eigenschaften, die traditionell dem Mittelstand zugeschrieben werden.“

Mittelstand hilft Mittelstand

Früher wurde ein „Giebelkreuz“ am Dachgiebel des Hauses zum Schutz der Bewohner vor allen Gefahren angebracht. Die Raiffeisen-Organisation hat dieses Schutzzeichen als Markensymbol gewählt, weil sich ihre Mitglieder durch den Zusammenschluss in der Genossenschaft vor wirtschaftlichen Gefahren selbst schützen. Mittelstand hilft Mittelstand. Auch die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und ihre Tochterunternehmen sind seit Jahren auf Erfolgskurs. Starke Kennzahlen und ausgezeichnete Ratings bestätigen dies. Als im Jahr 2010 erstmals die Auszeichnung „Premier-Bank des Jahres“ im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ verliehen wurde, ging dieser Preis nach Regensburg, zur Niederlassung Süddeutschland der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

Das 2. Erfolgsgeheimnis

Es gibt keinen unternehmerischen Mittelstand ohne kompetente, engagierte, erfolgsmotivierte Mitarbeiter. Im Mittelstand weiß man auf beiden Seiten, dass man einander braucht. Deshalb hat Personalpolitik hier immer Augenmaß bewahrt. Der Unternehmer kennt seine Mitarbeiter, ihre Neigungen, ihre Stärken, ihre Schwächen. Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarker und reicher Staat, der sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt hat. Warum schafften die Bayern das? Unter anderem wegen eines besonders engen Verhältnisses der Menschen zu „ihren“ Unternehmen. Mittelständische Personalpolitik bedeutet im besten Sinne immer Arbeit mit dem Menschen, denn:

Mitarbeiter sichern Zukunft

Erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer achten daher auf eine breite Förderung der Mitarbeiter, auf Weiterbildung und Qualifizierung. Häufig kommt ein ganzes Bündel von inner- und außerbetrieblichen Trainingsmaßnahmen zum Einsatz. Dazu gehört auch die Förderung des Studiums von Mitarbeitern z. B. an einer Berufsakademie. Moderne Personalentwicklungskonzepte und Arbeitszeitmodelle kommen zum Einsatz. Maßnahmen zur Unternehmensbindung sind vor allem die Modernisierung der Arbeitsplätze und eine umfassende Mitarbeitermotivation. Die Anerkennung von Leistung und Qualität ist selbstverständlich, zum Beispiel mit Sondergratifikationen, Mitarbeiterbeteiligungsmodellen, Alterssicherung, freier Gestaltung der Arbeitszeit, Arbeitsmöglichkeiten zu Hause, Freizeitraum im Firmengebäude usw. Es findet sich eine hohe Transparenz unternehmerische Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitern, die auch in unternehmerische Entscheidungen einbezogen werden und sich am Ende in Mitarbeiterzufriedenheit messen lassen.

(Foto: Wikipedia/CC-3.0/Rufus46)

Bayerische Alpen: Ramsau (Foto: Wikimedia/GNU-1.2/Softeis)

Man mag woanders auch noch so viel über Lederhosen, Weißwurst und Volksmusik spotten - "das gehört zu uns!" (Foto: Achim Lueckemeyer/pixelio.de)

Blick über München (Foto: Wikimedia/CC-2.0/David Kostner)