Weil nur Ergebnisse zählen…

(04.07.2012)
In 18 Jahren hat der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ vielfältige Resultate vorzuweisen. Nicht auf dem Papier, sondern in der realen Wirtschaft.

Initiativen aller Art gibt es in unserer Gesellschaft viele. Die Wirtschaft steht dabei eher im Schatten vielfältiger kultureller, sozialer oder sportlicher Aktivitäten. Nicht alle diese Initiativen führen tatsächlich zu Ergebnissen, die sich in harten Zahlen und Fakten darlegen lassen. Manche dieser Initiativen laufen nur solange, wie Dritte über Fördermittel eine Basisfinanzierung bereitstellen und „sterben“ im Jahr nach Auslaufen einer finanziellen Förderung. Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung funktioniert seit seiner Erstausschreibung 1994 komplett ehrenamtlich. Er war zu keinem Zeitpunkt von irgendwelchen Förderungen abhängig und hat seit Anfang an weder Teilnahme- noch Bearbeitungsgebühren erhoben.

Dennoch konnten mehr als 200 ehrenamtlich Mitwirkende gewonnen werden und alle zusammen haben eine tolle Erfolgswirkung vorweisen:

2008 erhielt die Stiftung für ihre Engagement das Bundesverdienstkreuz. Eine Benchmarkstudie des isw-Instituts Halle rankte den Wettbewerb unter über 500  Wirtschaftswettbewerben in Deutschland auf Platz 1. Die WELT schrieb, der „Große Preis des Mittelstandes“ sei „deutschlandweit die begehrteste  Wirtschaftsauszeichnung“. Die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, sagte deshalb: „Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung 1. Güte erhalten.“ Hier wird nicht nur geredet, geschönt und interpretiert, hier geht es um Ergebnisse, um reale Wirtschaft, um Wirklichkeit.

Tausende starke Teilnehmer

Jährlich über tausend Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Abgeordnete greifen die Ausschreibung   auf und nominieren jährlich mehr als 3.500 hervorragende mittelständische Unternehmen.

Diese Firmen haben im Jahr 2010 1,345 Millionen Mitarbeiter beschäftigt und ihre Beschäftigung in den fünf vergangenen Jahren – trotz Krise! – um 39 Prozent erhöhen können. Die Ausbildungsquote: 5,9 Prozent.

Sie haben durchschnittlich 7,5 Millionen Euro in den fünf Jahren zwischen 2006 und 2010 investiert, 93 von 100 Unternehmen wollen diese Investitionstätigkeit halten oder steigern, die Eigenkapitalquote konnte von 33,1 auf 36,9 % in drei Jahren gesteigert werden, sie sind hoch innovativ,  teilweise Hidden Champions der Weltmärkte, immer fest in ihrer Region verwurzelt.

Keine Erfolgs“geheimnisse“

Neben den zentralen Veranstaltungen der Stiftung finden jährlich in den zwölf Wettbewerbsregionen ca. 100 kleinere und größere Veranstaltungen statt, auf denen am Beispiel des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ auf die Beschäftigungs- und Stabilitätswirkung mittelständischer Wirtschaftsstrukturen aufmerksam gemacht wird und die der Förderung unternehmerischer Verantwortung dienen. Diese Veranstaltungen reichen bis in die Ebene der schulischen Lebenswirklichkeiten hinein.

Neben den eigenen Publikationen der Stiftung werden jährlich ca. zweitausend vor allem regionale Berichterstattungen über den Mittelstand im allgemeinen und mittelständische Firmen im Besonderen in den regionalen Print- und Funkmedien sowie den Fachmedien angeregt.

Mehr als Opens external link in new window40 Bücher, 50 Youtube-Videos, 40 Wikipedia-Artikel und mehrere hunderttausend Google-Fundstellen im Netz haben den Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ bzw. seine Teilnehmer und Ausgezeichneten zum Gegenstand.

Unmittelbarer Nutzen angestrebt

Die nominierenden Institutionen schätzen die besondere Möglichkeit, durch Vorschläge zum Wettbewerb auf   einfachste und kostengünstigste Weise Wirtschaftsförderung (durch Motivation) vor Ort und bundesweites Regionalmarketing zu verbinden.

Die Teilnehmer sind begeistert über die besondere Motivationswirkung dieses Wettbewerbs. Auf internationalen Messen ist die Tatsache einer Nominierung und erst recht einer Auszeichnung in diesem Wettbewerb inzwischen ein besonderer Blickfang und Gesprächsthema.

Nicht zuletzt haben sich die Juryfragebögen zu einem ergänzenden – kostenfreien – Führungs- und   Managementinstrument entwickelt und das OPS-Rating, das jeder Teilnehmer der Jurystufe am Ende des Wettbewerbsjahres erhält, ist zu einem Markenzeichen und Benchmark-Vorteil geworden.

Insbesondere die Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft sind überaus positiv und reichen von der Anregung zur Organisation eigener lokaler oder regionaler Wettbewerbe bis zur Schaffung von Netzwerken, die im deutschen Binnenmarkt oder im Ausland bis nach Dubai und Amerika zu deutlich besserer Wahrnehmung, Aufträgen, Produktionsauslastung und damit Arbeitsplatzsicherung führten.

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Die Preisverleihungen dieses Jahres finden im September und Oktober in Opens external link in new windowDüsseldorf, Opens external link in new windowDresden, Opens external link in new windowWürzburg und Opens external link in new windowBerlin statt.