Was 2010 geschah

(24.09.2011)

Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, sagt zur Preisverleihung „Großer Preis des Mittelstandes“ 18.  September 2010 in Würzburg: „16 erfolgreiche Wettbewerbsjahre mit stetig wachsender Teilnehmerzahl unterstreichen eindrucksvoll den großen Stellenwert und die anhaltende Resonanz des von der Oskar-Patzelt-Stiftung ins Leben gerufenen, wichtigsten deutschen Mittelstandspreises. …Entsprechend groß ist nun die Spannung, wer den großen Sprung unter die Finalisten geschafft hat und wer als Preisträger hervorgehen wird. Sie alle kennen die üblicherweise an weniger glückliche Wettbewerbsteilnehmer gerichteten tröstenden Worte: „Dabei sein ist alles“. Doch selten haftet diesen Worten so wenig Floskelhaftes an wie im Zusammenhang mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren. Schon die Nominierung weist das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft als herausragend aus. Sie alle haben bewiesen, dass Sie der großen betrieblichen und gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden.“

Ende 2010 ermittelten Wissenschaftler der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH in Halle/S. in einer breit angelegten Studie die Spitzenreiter unter 536 deutschen Wirtschaftspreisen. Und das Resultat: Von den mehr als 500 Wettbewerben agieren lediglich 18 in der höchsten Liga deutscher Wirtschaftspreise. Sie allein sind bundesweit präsent, wirken bereichs- und branchenübergreifend, bewerten Unternehmen in ihrer Gesamtheit und berücksichtigen dabei auch die Verantwortung und Rolle von Unternehmen in der Region sowie in der Gesellschaft. Und in einem Benchmark nach 13 Kriterien ergab sich: Der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis.

Die mittelständischen Unternehmer haben Großartiges geleistet, gerade in der Wirtschaftskrise. Sie haben das Recht zu feiern. Und sie können feiern. Wenn‘s darauf ankommt, können sie sogar singen. Das kitzelte der Stargast Edwina De Pooter raus. Edwina holte sich ihren Background-Chor aus dem Publikum – und es klappte! So holen sich Unternehmer neue Kraft, die täglich mit ihrer Existenz und ihrem Vermögen für den Erfolg ihrer Unternehmen haften, die häufig genug 80-Stunden-Wochen schultern, Risiken eingehen, Unvorhergesehenes bewältigen müssen. Unvorhergesehenes passiert auch bei den Galaveranstaltungen. Kurz vor der Würzburger Preisverleihung erhielt Petra Tröger einen Anruf. Am anderen Ende: Die Fernsehmoderatorin Anja Koebel, traurig, mit zitternder Stimme. Sie musste das Engagement für den Sonnabend absagen. Sie lag im Krankenhaus. Sie war in ihrer Freizeit beim Ausritt vom Pferd gestürzt und hatte sich böse Prellungen und Zerrungen zugezogen. In so einer Situation ist guter Rat tatsächlich teuer. Wo bekommt man als Veranstalter kurzfristig einen Moderator her, der bereit ist, sich in die sehr ­anspruchsvolle Moderation der Preisverleihung für mittelständische Unternehmen in der ganzen Bandbreite zwischen Automobilzulieferern, Großhändlern, Handwerkern und IT-Dienstleistern einzuarbeiten? Das ist ja nicht „mit Links“ zu schaffen.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Doch Anja ließ uns nicht hängen. Ihre Agentur legte sich ins Zeug, stundenlang glühten die Telefone, Terminkalender wurden gewälzt, Terminänderungen geprüft. Schließlich die Lösung: Kurzfristig sprang Axel Bulthaupt ein, der die Gala und ihre besonderen Herausforderungen schon kannte und sich an diesem Sonnabend von anderen Terminen frei machen konnte. Mit Axel Bulthaupt und Anja Koebel verbindet die Oskar-Patzelt-Stiftung inzwischen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Man kennt einander. Man schätzt einander. Man kann sich aufeinander verlassen. Eine ähnlich problematische Situation ergab sich kurz vor der Gala in Düsseldorf. Vor der kleinen Crew der OPS Netzwerk GmbH, die in der Vorbereitung, am Einlass, Backstage, in der Nachbereitung alles verantwortet, und zwar auch ehrenamtlich, waren vier Leute stark erkältet. Aber – wie in mittelständischen Firmen üblich – Alle zogen durch, die letzten Reserven wurden mobilisiert. Kein Gast spürte, dass eine besondere Anspannung über der Crew und dem Abend lag. Einen ganz herzlichen Dank daher an dieser Stelle auch an die Mitarbeiter und Auszubildenden der OPS Netzwerk GmbH. In solchen Situationen ist es Gold wert, wenn man sich auf seine Dienstleister verlassen kann. Das MARITIM Hotel Düsseldorf, speziell Direktor Jens Vogel und stellvertretender Direktor Andreas Ewald, unternahmen alles, um uns an diesem Tag zu unterstützen. Die Hilfe, die wir durch das Hotel bei der Ausrichtung von Gala und Ball an diesem Tag hatten, war einzigartig – einzigartig positiv.

Toll anzusehen und Klasse zu genießen

Doch was hat ein Unternehmen eigentlich davon, nominiert zu werden, sich den Juroren zu stellen, den Aufwand der Erarbeitung der Juryunterlagen zu treiben? Bereits die Nominierung zum Wettbewerb qualifiziert ein Unternehmen für andere deutlich sichtbar zur unternehmerischen Elite in Deutschland. Denn der Wettbewerb fragt ausdrücklich nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Erfolgen, oder nur nach Beschäftigungs- oder Innovationskennziffern, sondern bewertet ein Unternehmen in seiner Verantwortung für die Gesellschaft. Nur etwa jedes Tausendste Unternehmen in Deutschland wird zum Wettbewerb nominiert.

Deshalb ist nicht erst die Auszeichnung, sondern bereits die Nominierung wirkungsvoll im Marketing und in der Unternehmensführung nutzbar: Die Nominierung ist also als Alleinstellungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil in der Kommunikation nach außen nutzbar. Die Nominierung ist zugleich die „Eintrittskarte” zum Netzwerk der inzwischen über 10.000 Wettbewerbsteilnehmer, die zu den erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen gehören. Nominierte Firmen haben vielfältige Möglichkeiten, das Netzwerk der Teilnehmer am Wettbewerb zu nutzen und gleichzeitig durch aktive Mitarbeit zu befördern. Dem dienen vor allem die Möglichkeiten des Portals www.kompetenznetz-mittelstand.de, die zentralen und regionalen Veranstaltungen der Stiftung und die Plattformen des Wettbewerbs wie www.mittelstandspreis.com und das P.T. Magazin. Die Teilnahme am Wettbewerb dient dem Vergleich mit anderen Unternehmen gleicher oder verschiedener Branchen, Regionen, Betriebsgrößen (Benchmarking). Sie ist zugleich als Erfolgsbotschaft und Ansporn in der Kommunikation nach innen, in der Unternehmensführung nutzbar: zur Soll-Ist-Analyse, für Strategieüberlegungen und zur Entwicklung von Führungskonzeptionen innerhalb des Unternehmens. Kennen Sie die einfachste und zudem kostengünstigste Form der Wirtschaftsförderung? Das ist die Nominierung hervorragender Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“! Damit erhalten diese Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal, einen Wettbewerbsvorteil. Die Nominierung ist zugleich Ansporn und Motivation für andere. Die öffentliche Diskussion und Berichterstattung dazu weckt Leistungspotentiale bei Unternehmen und Beschäftigten und Ideen und Engagement bei Bürgern.

Und das Ganze funktioniert, ohne dass dafür aufwändige Konzepte, Pläne, Arbeitsgruppen, Budgets, Fördergelder oder Fördermittelcontrolling notwendig sind – denn außer einem überschaubaren Zeitaufwand fallen keine Kosten an. Nominierte Unternehmen als Zugpferde ihrer Region präsentieren stets auch die Region in der begleitenden Medienberichterstattung, auf Internetplattformen und zu Veranstaltungen. Zusätzliche Synergie- und Marketingeffekte entstehen und können aktiv befördert und genutzt werden. Nominierende Institutionen werden als aktiv und erfolgreich von Öffentlichkeit und Medien wahrgenommen. Wer Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert, betreibt auf einfachste Weise zugleich Demokratieförderung durch Beteiligung der Bürger an demokratischen Initiativen zur Lösung regionaler und überregionaler Probleme von der Unterstützung der örtlichen Schulen über die Ausbildung bis zu ökologischen und sozialen Themen. Die Bilanz der Stiftungsarbeit seit 1994 kann sich sehen lassen:

  • bundesweit aktiv in zwölf Wettbewerbsregionen,
  • mehr als 200 Persönlichkeiten arbeiten in 14 Jurys, mehr als 40 regionalen Servicestellen, Beiräten und weiteren Gremien der Stiftung ehrenamtlich mit,
  • mehr als 50 glanzvolle Preisverleihungen,
  • mehr als 80 Konferenzen und Workshops,
  • mehr als 10.000 Medienberichte zum Mittelstand wurden initiiert,
  • mehrere hunderttausend Fundstellen bei Google,
  • ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz,
  • Nr. 1 unter mehr als 500 Wirtschaftswettbewerben in Deutschland gemäß isw-Benchmark.

Wer weiß, was in den nächsten 50 Preisverleihungen hinzu kommt.

Was 2010 noch geschah
  • Bei einem Erdbeben in Haiti sterben etwa 220.000 Menschen. Griechenland meldet den Fast-Staatsbankrott.  Nach einer Explosion sinkt die Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexico, eine Ölverschmutzungskatastrophe folgt.
  • Bundespräsident Horst Köhler erklärt ohne Erklärung seinen sofortigen Rücktritt. China verdrängt Japan von Platz zwei der wirtschaftsstärksten Nationen der Welt. Sieben Jahre nach der Invasion verlassen die letzten US-Kampftruppen den Irak. Im Dezember beginnen mit den Unruhen in Tunesien die Umsturzbewegungen im arabischen Raum.

 

 

Horst Keller, Geschäftsführer, HORSCH Maschinen GmbH Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Ludwig Waas (3.v.l.), Bürgermeister, Gemeinde Niederwinkling Kommune des Jahres 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Tomas Porstmann, Geschäftsführer, Seramun Diagnostica GmbH Preisträger 2010, Finalist 2009 „Großer Preis des Mittelstandes“

Holger Aukam, Geschäftsführer, espas GmbH Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Hans Steiner, Geschäftsführer, dataTec GmbH Finalist 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Max Pollin jun., Geschäftsführer (i.B.l.), Max Pollin, Aufsichtsratvorsitzender (i.B.r.), Pollin Electronic GmbH Ehrenplakette 2010, Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Andreas Normann, Geschäftsführer Mathias Normann GmbH & Co. KG Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“

Raiffeisen Landesbank Oberösterreich AG/Zweigniederlassung Süddeutschland Bank des Jahres 2008 „Großer Preis des Mittelstandes“