Unterstützer in Hessen

(04.03.2014)
Auch in der Wettbewerbsregion Hessen sichern die regionalen Servicestellen und die ehrenamtlichen Juroren den einwandfreien Ablauf beim „Großen Preis des Mittelstandes"

Im Jubiläumsjahr des Wettbewerbs wurden 4.555 Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert – so viele wie nie zuvor. Ohne die Mitarbeiter in den Servicestellen wäre der Wettbewerb in all seinen Facetten kaum zu stemmen. Da die Oskar-Patzelt-Stiftung als Non-Profit-Organisation (NPO) aufgestellt ist und bewusst auf Teilnahme- oder Bearbeitungsgebühren bei der Wettbewerbsdurchführung verzichtet, ist die Stiftungsarbeit von Anbeginn an grundsätzlich ehrenamtlich organisiert. Der Dank geht an dieser Stelle an die fachkundigen Experten, die in Hessen als Ansprechpartner und Juroren den Nominierenden bzw. Nominierten zur Seite stehen.

Sie gehören zu den mehr als 200 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die gegenwärtig in der Stiftung engagiert sind - im Vorstand, Kuratorium, Präsidium, Unternehmerbeirat, Wissenschaftlichen Beirat, in einer der rund 50 regionalen Servicestellen, als Botschafter der Oskar-Patzelt-Stiftung oder in einer der insgesamt 14 Jurys (zwölf Landes- und zwei Abschlussjurys). 

Welche Unternehmen mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung oder als Finalist ausgezeichnet werden, entscheiden in den zwölf Wettbewerbsregionen zwölf verschiedene Jurys. Vor Ort in den zwölf Wettbewerbsregionen sind es daher vor allem die regionalen Servicestellen und die Juroren der Regionaljurys, die die Stiftung präsentieren und aufstellen.

Ausgezeichnete Servicestelle 

Als hessische Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung agiert die Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement GmbH Waldeck-Frankenberg mit Sitz in Frankenberg. Mit Johannes Haupt steht ein mehr als kompetenter Ansprechpartner zu Verfügung: Denn die  WFG Waldeck-Frankenberg war selbst schon Preisträger und wurde im Jahr 2011 als Kommune des Jahres im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr ist die WFG im Wettbewerb als Premier-Kommune nominiert.  

Dabei versteht sich die WFG selbst als praxisbezogener Partner zur Lösung vielfältiger Aufgaben für Unternehmen, als „Ansprechpartner auf Augenhöhe“, der seit 1999 die Zukunftssicherung des Standortes, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, dynamische Clusterbildung und Stärkung der Kernkompetenzen im Auge hat. Die wichtigste Erfahrung der vergangenen 14 Jahre ist, dass die intensive Kommunikation mit den Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist und damit das erforderliche Vertrauen für gemeinsame Themen geschaffen wurde.

Die WFG bietet ein umfassendes Informationsmanagement an. Sie hilft Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, unterstützt bei Verhandlungen mit Behörden und bei der Suche nach Gewerbegrundstücken bzw. Immobilien sowie bei Standortverlegungen und gibt Hilfestellung bei der Entwicklung neuer Produkte bzw. Verfahren. Insbesondere fungiert die Einrichtung als Ansprechpartner bei der Auswahl der vielfältigen öffentlichen Fördermöglichkeiten, bei Investitionen, Forschungs- und Entwicklungsprojekten und bei Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Auf Grund der in der Region angesiedelten Unternehmen und dem Branchenmix knüpft der Landkreis an seine Tradition als leistungsstarker Produktions- und Wirtschaftsstandort in der Mitte Deutschlands und Europas an. Die positive Entwicklung der letzten Jahre wird von einer Wirtschaftsstruktur getragen, die nach wie vor von kleinen und mittelständischen Betrieben dominiert wird.

Ausgewiesene Experten …

… konnten für die Mitarbeit als Juror gewonnen werden. Das Mitglied des DIHK-Mittelstandsausschusses Dagmar Bollin-Flade, geschäftsführende Gesellschafterin der Christian Bollin Armaturenfabrik GmbH, eines mittelständischen Weltmarktführers, war selbst im Jahr 2001 Preisträgerin des „Großen Preis des Mittelstandes". Dagmar Bollin-Flade ist auch Beiratsmitglied des Masterplan Industrie Frankfurt und bei HESSENMETALL Vorstand.

Siegfried Franke hat über 49 Jahre praktische Erfahrung in und mit der Wirtschaft. Der ehemalige Geschäftsführer der als „Kommune des Jahres“ ausgezeichneten Wirtschaftsförderung Landkreis Waldeck-Frankenberg GmbH ist seit 2013 im „Unruhestand“  und vertritt die Oskar-Patzelt-Stiftung nicht nur als Juror des „Großen Preis des Mittelstandes“, sondern auch als Botschafter.    

Dr. Klaus Weigel war fast 20 Jahre für die BHF-BANK im Kapitalmarktgeschäft, in der M&A-Beratung und im Private Equity tätig. Anschließend hat er für die UBS Deutschland die Corporate Advisory Group aufgebaut. Von Anfang 2001 bis zum Frühjahr 2006 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der im Private Equity tätigen DZ Equity Partner GmbH. Seit Herbst 2006 ist er als Managing Partner für die WP Board & Finance GmbH tätig. Der Juror Dr. Klaus Weigel ist zugleich Mitglied des Unternehmerbeirates der Oskar-Patzelt-Stiftung.  

Die mehrfach ausgezeichnete Kirchhainer Unternehmerin Angelika Aschenbrenner ist seit mehreren Jahren aktiv als Vorsitzende des Kuratoriums der Oskar-Patzelt-Stiftung. In diesem Gremium arbeitet auch Dr.Christian Lohbeck mit. Erster Kuratoriumsvorsitzender war in den 90er Jahren der inzwischen betagte Frankfurter Generalkonsul Helmut K. Holz. Aus Frankfurt/M. kommen auch das Mitglied des Kuratoriums Henrik Müller-Huck, mit dem die Oskar-Patzelt-Stiftung seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit verbindet und der PR-Experte Prof. Dr. Jörg Leipziger, der im Wissenschaftlichen Beirat mitwirkt.

(von links oben nach rechts unten) Johannes Haupt, Dagmar Bollin-Flade, Siegfried Franke, Klaus Weigel, Angelika Aschenbrenner, Christian Lohbeck, Helmut K. Holz, Henrik Müller-Huck, Jörg Leipziger