„Simply the best“

(30.01.2015)
Der wichtigste deutsche Wirtschaftspreis feiert Geburtstag und der Mittelstand feiert mit

2 Dekaden, 20 Jahre, 240 Monate, 7.300 Tage,  175.200 Stunden und 10.512.000 Minuten – so lange schon schon gibt es den „Großen Preis des Mittelstandes“. Das besondere daran, die Oskar-Patzelt-Stiftung könnte problemlos jede dieser Minuten einer besonderen unternehmerischen Leistung, einer herausragenden Person oder auch einem herausragenden Unternehmen widmen, so viele Erfolgsgeschichten konnten wir in dieser Zeit inzwischen vermelden.  Nach so vielen kleinen und großen Erfolgen und Geschichten ist eine Jubiläumsveranstaltung geradezu Pflicht, jedoch eine, der man im Netzwerk der Oskar-Patzelt-Stiftung gern nachkommt. So fanden am 09. Dezember 2014, anlässlich des 20. Geburtstags des „Großen Preises des Mittelstandes“ zahlreiche mittelständische Unternehmer, Weggefährten und Freunde in Berlin zusammen, um gemeinsam zu feiern und an die vielen besonderen Momente der letzten zwei Jahrzehnte zu erinnern.

Großer Preis, große Gefühle

Den Auftakt der stimmungsvollen Veranstaltung machten Petra Tröger und Dr. Helfried Schmidt, die Doppelspitze der Oskar-Patzelt-Stiftung. Zwei die genau wissen, was der „Große Preis des Mittelstandes“ bedeutet: Große Erfolge, aber auch große Verantwortung und nicht selten auch große Mühen. Die beiden Vorstände gewährten einen spannenden Blick hinter die Kulissen. So erfuhren die Gäste, beispielweise wie beinahe ein pflichtbewusster Pförtner die Premierenveranstaltung des „Großen Preises“ ruiniert hätte, der damals noch „Goldener Sachse“ hieß, wie Hollywood-Star Larry Hagman zum Ehrengast auf einer Gala in Düsseldorf wurde oder aber auch, warum die Oskar-Patzelt-Stiftung eben Oskar-Patzelt-Stiftung heißt. Für allerlei Kurzweil war damit gesorgt und es schloss sich ein Reigen gleichermaßen unterhaltsamer wie berührender Momente an. So stockte nicht nur Jürgen Lenk von der Bibliothekseinrichtung Lenk, sondern auch manchem Zuhörer der Atem, als dieser in bewegenden Worten seine persönliche Erfolgsgeschichte beim „Großen Preis“ schilderte. Von der ersten Nominierung seines Unternehmens bis hin zu dem Moment, als Jürgen Lenk zum ersten Mal auf die Bühne gerufen wurde um dort mit weichen Knien den Finalisten in Empfang zu nehmen. Obwohl inzwischen mehrfach ausgezeichnet, spürte man deutlich: Diese Augenblicke werden dem Mittelständler aus Schönheide stets kostbar sein und vielen der anwesenden Unternehmer geht es ganz genauso.

Schief aber glücklich

Vielen ausgezeichneten Unternehmern sprach auch Wolfgang Oehm von ONI-Wärmetrafo aus der Seele. Der frischgebackene Premier aus Nordrhein-Westfalen berichtete davon, was eine Auszeichnung beim „Großen Preis“ anrichten kann: Psychisch und physisch. So kann es durchaus passieren, dass man beginnt schief zu stehen oder zu laufen, weil man sich nach der Auszeichnung immer wieder auf die Schulter klopft vor Stolz. Äußerlich vielleicht im Ungleichgewicht, steht man innerlich so aufrecht wie nie zuvor sagt Oehm. Denn eine Auszeichnung ist immer auch ein Beleg dafür, dass das unternehmerische Streben nicht nur erfolgreich, sondern auch nachhaltig ist. Der deutsche Mittelstand ist stark, und innerhalb dieses ohnehin schon starken Wettbewerberfeldes noch einmal zu einem ganz erlesenen Kreis zu gehören, verleiht dem Ego jede Menge Schwung. Ein Schwung der sich positiv auf das eigene Handeln und zukünftige Pläne auswirkt, denn wieviel leichter fallen auch schwierige Vorhaben, wenn man sie mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein angehen kann. Für alle nominierten und ausgezeichneten Unternehmer hat Oehm zum Abschluss noch einen guten Tipp: Klopfen sie nicht immer nur auf die eine Schulter, sondern auch mal auch auf die andere, dann klappt’s auch wieder mit dem Geradestehen.

Stehend schloss auch der offizielle Teil der Veranstaltung, denn es war an der Zeit für ein zünftiges (Mittel-)Ständchen. „Simply the best“ schallte es aus den Boxen und ein Chor aus Mittelständlern sang und klatschte voller Elan zur musikalischen Begleitung. „Einfach der Beste…“, diese Botschaft nehmen die Gäste mit aus Berlin, heim in ihre Betriebe, dort wo tagtäglich Großes geleistet wird, dort wo die Besten der Besten zu Hause sind.

Leben im Zeichen des „Großen Preises des Mittelstandes“: Petra Tröger und Dr. Helfried Schmidt.

Moderatorin Edwina de Pooter begleitete mit Charme und Witz durch den Abend.

Wolfgang Oehm spricht aus Erfahrung:Der „Große Preis“ kann Haltungsschäden verursachen und (!) unerschütterliches Selbstbewusstsein.

Beim Mittelstand passt nicht nur die Leistung, sondern auch die Stimmung.