„Schon dabei zu sein, ist eine Auszeichnung!“ (Teil1)

(26.02.2010)
Medien berichten über Nominierungen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“

Der Braunschweiger Zeitungsverlag machte den Artikel am 17.2.2010 so auf: „Schon dabei zu sein, ist eine Auszeichnung!“ In Wolfenbüttel etwa ging es um zwei ganz verschiedene Unternehmen, einen Küchenhersteller und ein Reisebüro – beide eint die Nominierung zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“. Wolfenbüttels Wirtschaftsförderer Dietrich Behrens hatte auch in den vergangenen Jahren Firmen zum Wettbewerb vorgeschlagen. Über die Nominierungsliste hinaus hat es bisher keine geschafft. Aber Behrends ist sich dennoch sicher: „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, eine Sache, die es wert ist."

Reisebürochef Wilhelm Schmidt sieht die Nominierung als Auszeichnung: „Das ist eine schöne Sache für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Es ist ein Vertrauensbeweis." Die Nominierung bringt neues Vertrauen bei Kunden. Sie hat ähnliche Wirkungen wie eine – erfolgreiche – externe Bewertung.

Ohne Fleiß kein Preis

Um von der Nominierungsliste zur Juryliste vorzustoßen, muss man natürlich die durchaus umfangreichen und detaillierten Fragen der Juroren beantworten. Dafür gibt es einen passwortgeschützten Zugang im Expertenportal www.kompetenznetz-mittelstand.de . Über die Frage, wer am Ende aufs Siegertreppchen kommt, können die über 100 Juroren in insgesamt 14 Jurys natürlich nur anhand harter Fakten entscheiden. Fünf Wettbewerbskriterien sind einzeln abzuwägen. Von der Gesamtentwicklung des Unternehmens über Arbeits- und Ausbildungsplätze bis zu Innovation und regionalem Engagement wird bewertet.

"Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen." freut sich Wilhelm Schmidt. Der Wolfenbütteler Küchenhersteller MKN, Paul-Werner Huppert ist dagegen noch skeptisch, ob er diesen Aufwand treiben will. Dennoch sagt auch der klassische Mittelständler: "Wir fühlen uns geehrt". Denn bereits die Nominierung ist auf alle Fälle gut für das Marketing.

Man muss (positiv) auffallen

Das gilt umso mehr, als sich niemand bei diesem Wettbewerb selbst bewerben kann. Man muss von Dritten vorgeschlagen werden. Im Falle von MKN war das Jens Neddermeyer  vom Direkt-Marketing-Center Braunschweig der Deutschen Post AG. "Ich finde es genial, wie das Unternehmen der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 getrotzt hat" begründet er dem Reporter Kai-Uwe Ruf gegenüber die Nominierung von MKN.

Die Deutsche Post AG ist seit Jahren einer der festen Partner des Wettbewerbs und in diesem Jahr Hauptsponsor unter anderem  mit einem eigenen Sonderpreis für besonders gelungene Dialogmarketing-Aktionen.

Die Darmstädter Kommunikationsagentur „Profilwerkstatt“ wurde bereits zum zweiten Mal in Folge in das Rennen der besten mittelständischen Unternehmen in Deutschland geschickt. Die Nominierung vom Forum Corporate Publishing, einem Zusammenschluss führender Mediendienstleister, abgegeben.

Ansporn für die Zukunft

„Wir fühlen uns geehrt, dass die Stadt Bonn uns zu diesem Preis vorgeschlagen hat. Es freut uns sehr, dass unsere Leistungen aufgefallen sind und spornt uns natürlich an, auch in Zukunft unsere Kunden und die breite Öffentlichkeit von unseren Media-Dienstleistungen und -Lösungen zu überzeugen“, so Dr. Elisabeth Decker, Geschäftsführerin der AlphaPeg Media GmbH.

Von Brüssel bis Stralsund

Insgesamt mehr als 1.000 Institutionen, Kommunen, Kammern, Bürger griffen die öffentliche Ausschreibung der Oskar-Patzelt-Stiftung zum bereits 16. Wettbewerb auf und nominierten in diesem Jahr insgesamt 3.580 Unternehmen.

MVRegio, das Nachrichtenportal für Mecklenburg-Vorpommern, gab bekannt, dass allein aus Stralsund fünf Firmen: die Strela-Back GmbH & Co KG, die ITG Ingenieur-, Tief und Gleisbau GmbH, die Stralsunder Brauerei GmbH, die Nordmann Unternehmsgruppe und die Uhlenhaus Group-Kompetenz für psychische Gesundheit, zum Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" nominiert wurden. Sie stehen stellvertretend für viele Unternehmen aus der Region, die gerade auch in schwierigen Zeiten Großes leisten und somit besonderen Respekt, Dank und Anerkennung verdienen.

Zu den Nominierenden zählt auch der Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE). auf Vorschlag von Jürgen Suhr, Landesvorsitzender MeckPomm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nominierte er die Stralsunder Brauerei. „Mit ihrer eigenen ökologischen Landwirtschaft schaffen sie zusätzliche Arbeitsplätze und stärken den regionalen Biokreislauf.“ Seit der Wiederaufnahme der Bierproduktion im Jahre 1997 ist so ein erfolgreiches und innovatives mittelständisches Unternehmen entstanden.

Rückgrat der Wirtschaft

„Für uns ist es eine große Ehre, für diesen besonderen Preis nominiert zu sein. Es zeigt, dass wir mit unserem Engagement den richtigen Weg beschreiten“, sagt Firmengründer und Geschäftsführer Dr. h. c. Peter Jentschura von der Jentschura International GmbH, Hersteller basischer Körperpflegeprodukte und basenbildender Lebensmittel mit Hauptsitz in Münster (NRW) der Hochrhein-Zeitung.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Unternehmerische Risikobereitschaft und unternehmerischer Erfolg, soziales und gesellschaftliches Engagement und regionale Verwurzelung zeichnen den Mittelstand seit jeher aus. Gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten sorgen mittelständische Unternehmer mit ihrem Mut und Engagement dauerhaft für Arbeits- und Ausbildungsplätze, für Innovationen, Fortschritt und Stabilität“, betont Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Im Mai werden diejenigen Firmen bekanntgegeben, die die Jurystufe 2010 erreicht haben. Die Preisverleihung für Firmen in den Kategorien „Preisträger“ und „Finalist“ findet je nach Region auf drei Galaveranstaltungen im September und Oktober in Magdeburg, Würzburg und Düsseldorf statt. Ende Oktober werden auf dem Bundesball der Oskar-Patzelt-Stiftung in Berlin die bundesweit ausgeschriebenen Sonderpreise und Ehrenplaketten an die beeindruckendsten regionalen Preisträger dieses Jahres verleihen.

 

Dr. h. c. Peter Jentschura und Frau