PM 3/2007: Keine falsche Bescheidenheit!

(25.08.2007)

P.T.: Herr Kleinschmidt, als langjähriger Geschäftsführer der Leipziger Ananke Bestattungen GmbH wurden Sie wiederholt für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Gewinnen konnten Sie ihn nicht – Warum lohnt es sich trotzdem, mitzumachen?

H.K.: Schon die Nominierung war für mich eine Auszeichnung. Wer nur an der begehrten Trophäe interessiert ist, hat den „Großen Preis“ nicht verstanden. In den Betrieben laufen Prozesse ab, die in den seltensten Fällen als abgeschlossen angesehen werden können. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass allein die Nominierung für diesen Preis eine sehr wirksame Unterstützung für ein Unternehmen ist. Die Möglichkeit, mit der Nominierung werben zu können, war ein „Türöffner“ und hat die positive Entwicklung des Unternehmens sehr wirksam unterstützt.

P.T.: Wie haben Sie die Nominierungin Ihr Marketingkonzept eingebunden?

H.K.: Im Bestattungsgewerbe ist eine pietätvolle passive Werbestrategie angesagt. Diese Unternehmen haben deshalb ein relativ hohes Budget für Anzeigen in der Presse einzuplanen. Demzufolge wurde der Werbeslogan in alle Presseanzeigen eingearbeitet. Das war ein hervorragendes und sichtbares Alleinstellungsmerkmal.

P.T.: Was empfehlen Sie anderen nominierten Unternehmen?

H.K.: Ich empfehle, jede Möglichkeit der Werbung mit der Nominierung für den „Großen Preis des Mittelstandes“ zu nutzen. Das hilft, und Bescheidenheit ist hier fehl am Platz! Der Aufwand lohnt sich: Anzeigen-Neugestaltung, Aufkleber
der verschiedensten Art und für bestimmte Produktserien, Firmenbogen, Paketversand usw. Das kann in den einzelnen Betrieben sehr unterschiedlich gehandhabt werden.

Vor allem sollte die Nominierung zur Motivierung der Mitarbeiter genutzt werden, denn es ist auch ihre Leistung, die nominiert wurde und letztlich zur Auszeichnung führen soll. Ich wünsche allen Nominierten viel Erfolg!