ONI mit dem Ehrenpreis der Handwerkskammer zu Köln ausgezeichnet

(14.07.2011)
ONI-Wärmetrafo GmbH ermöglicht Jugendlichen mit erheblichem Handicap den Einstieg in eine qualifizierte Ausbildung

Gut ausgebildete Menschen sind unser größtes Kapital das wir haben und wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Aus diesem Grund kommt der Ausbildung junger Menschen besondere Bedeutung zu! Alle am „Ausbildungskonsens" beteiligten Institutionen und die Landesregierung arbeiten mit Hochdruck daran, dass allen Jugendlichen der Einstieg in eine qualifizierte Ausbildung ermöglicht wird.

Die inhaltlich danach ausgerichtete Rede hielt der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Guntram Schneider anlässlich der Preisverleihung zum TOP-Ausbildungsbetrieb 2011 in Köln. Dafür braucht es jedoch auch Ausbildungsbetriebe, die den jungen Menschen einen Ausbildungsplatz und möglichst gute Ausbildungschancen bieten.

Das es auf diesem Gebiet einige besonders hervorzuhebende Betriebe gibt, zeigte einmal mehr der durch die Stiftung „Pro Duale Ausbildung“ der Handwerkskammer zu Köln ausgeschriebene Wettbewerb „Top-Ausbidlungsbetrieb 2011“,der in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand.

In diesem Wettbewerb werden aus einer großen Zahl von Bewerbern in drei Kategorien die Sieger ermittelt, die sich durch herausragende Leistungen im Bereich der Ausbildung von jungen Menschen hervorgetan haben. Darüber hinaus wird ein Betrieb, dessen Ausbildungsleistungen besonders hervorzuheben sind, mit dem Ehrenpreis der Handwerkskammer ausgezeichnet.

Aus dem Kreis der mehr als 33.000 Mitgliedbetriebe wurde in diesem Jahr Wolfgang Oehm als Geschäftsführender Gesellschafter der ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar mit dem Ehrenpreis der Handwerkskammer zu Köln ausgezeichnet.

In seiner Laudatio hob der stellvertretende Handwerkskammerpräsident Fred Balsam darauf ab, dass es der ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar seit Jahren gelingt, ihre bereits herausragenden Ausbildungsleistungen immer wieder zu toppen. Besonders hervorzuheben sei, dass Jugendliche aus Insolvenzbetrieben übernommen, sowie Jugendliche oder schon älteren Mitarbeiter, die eine Ausbildung in anderen Betrieben abgebrochen haben, die Möglichkeit gegeben wird, eine Ausbildung bei ONI zu absolvieren.

Darüber hinaus werden Jugendliche und junge Erwachsenen, die ein erhebliches Handicap bedingt durch gesundheitliche Einschränkungen haben, ausgebildet. Zudem gibt es ein betriebliches Aus- und Weiterbildungskonzept. Dieses sieht die konsequente Förderung und Unterstützung in fachlicher und finanzieller Hinsicht vor. In herausragender Weise werden, ohne Zwangsverpflichtungen, Auszubildende nach ihrer Ausbildung in ein Duales Studium oder die Meisterausbildung geführt. Von Herrn Oehm wurden bis jetzt mehr als 30 junge Mitarbeiter fachlich und finanziell so unterstützt, dass sie diese Fortbildungsmaßnahmen durchführen konnten.

von li.: Fred Balsam Vizepräsident der Handwerkskammer zu Köln, Herr Oehm und Herr Guntram Schneider Arbeitsminister des Landes NRW

von li.: HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich, NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, ONI-Geschäftsf.-Gesellschafter Wolfgang Oehm, HWK-Präsident Peter Wollseifer

von li.: HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich, NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, ONI-Geschäftsf.-Gesellschafter Wolfgang Oehm, HWK-Präsident Peter Wollseifer