Mittelstand ins Rampenlicht!

(09.01.2013)
Nur noch bis 31. Januar: Die besten Unternehmen nominieren!

Leipzig (ptm 1/13) - Eine der ersten Nominierungen für das Wettbewerbsjahr 2013 kam aus der kleinen Gemeinde Ostrach im Landkreis Sigmaringen. Als erstes Unternehmen des Ortes wurde die NEHER DIA GmbH & Co KG von Klaus Walther für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Bürgermeister Christoph Schulz ist stolz auf seinen Ort, dem ein klassisches Budget zur Förderung der Wirtschaft fehlt.

Der „Große Preis des Mittelstandes“ bietet deshalb die ideale Plattform, um den Mittelstand kostenfrei zu fördern. Dafür ist noch bis zum 31. Januar Gelegenheit. Nominierungen sind möglich über das Opens external link in new windowWettbewerbsportal.

Die 5 Wettbewerbskriterien
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing

Im Gegensatz zu Großunternehmen schafft der Mittelstand seit vielen Jahren kontinuierlich Millionen neuer Arbeitsplätze. Die damit verbundenen gewaltigen Anstrengungen und Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Das zu ändern, ist das Ziel der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Wichtigstes Instrument dafür ist der jährliche Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“, der 2013 bereits zum 19. Mal verliehen werden wird. Es ist der wichtigste Wirtschaftspreis Deutschlands, mit regelmäßig mehr als 3.500 nominierten Firmen, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz, Opens external link in new windowDEKRA-zertifiziert gemäß DIN EN ISO 9001:2008, Platz 1 im Opens external link in new windowisw-Ranking der deutschen Wirtschaftswettbewerbe und von Opens external link in new windowDIE WELT als „deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung“ bezeichnet.

Die 12 Wettbewerbsregionen
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin/Brandenburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen/Bremen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz/Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein/Hamburg
Thüringen

Anders als andere

Anders als bei vielen anderen Wirtschaftswettbewerben zählen beim "Großen Preis des Mittelstandes" nicht nur Umsätze und Neuentwicklungen, sondern auch die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens in seiner Heimatregion. Es werden nicht nur einzelne betriebswirtschaftliche oder gesellschaftliche Aspekte betrachtet, sondern das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle und Verantwortung in der Gesellschaft. Niemand kann sich für diesen Wettbewerb „bewerben“. Er muss von Dritten dafür nominiert werden. In der Regel sind das Kommunen, Kammern, Vereine, aber auch Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter oder Bürger.

Die tragende Säule

Die Stadt Essen beispielsweise nominiert nicht nur regelmäßig Unternehmen, sie bedankt sich auch regelmäßig öffentlich beim Mittelstand für dessen wirtschaftliches und gesellschaftliches Engagement. 2012 fand dazu der Opens external link in new window4. Essener Mittelstandstag statt. Zu diesem Anlass lud die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) 500 Gäste ein und würdigte für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominierte Firmen.

Bürgermeister Reinhard Paß erklärte, die 12.500 kleinen und mittelständischen Unternehmen in Essen seien Jobmaschine und Innovationsmotor der Region. Sie beschäftigen 70 Prozent aller Arbeitnehmer, bilden 80 Prozent aller Auszubildenden aus und erwirtschaften 40 Prozent der Nettowertschöpfung der Stadt. Für den Wettbewerb 2012 nominierte Paß selbst gleich sieben Unternehmen. EWG-Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden ergänzte, der Mittelstand sei die tragende Säule der Stadt Essen, die in den letzten Jahren einen Quantensprung in der Steigerung des Bruttoinlandsproduktes erreicht habe.

Glos und Bully

Auch Bundestagsabgeordnete lassen es sich nicht nehmen, den Mittelstand mit einer Nominierung zu ehren. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Michael Glos schlug für das Wettbewerbsjahr 2013 die CC Medienproduktions- und Verwaltungs GmbH vor. Die seit 2008 existierende Firma produziert Filme und entwickelte eine Technik, mit der 2-D-Filme schneller in 3-D umgewandelt werden können. Die CC Medienproduktions- und Verwaltungs GmbH hat u.a. den Film „Hotel Lux“ mit Michael „Bully“ Herbig und Jürgen Vogel produziert, in dem Leander Haußmann Regie führte.


Fünf Kriterien

Mit fünf Wettbewerbskriterien werden insgesamt etwa 50 Indikatoren erfasst, die die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre des teilnehmenden Unternehmens erfassen. Rund 100 Juroren aus 14 regional organisierten Jurys bewerten anschließend die Daten. Jeder teilnehmenden Firma wird die zusammengefasste Jurybewertung als „OPS-Rating“ rückgemeldet.    

Deutschland ist im Wettbewerb in 12 Wettbewerbsregionen eingeteilt. Je Wettbewerbsregion werden in der Regel drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere Firmen als Finalist ausgezeichnet. Darüber hinaus sind Sonderpreise für Institutionen ausgeschrieben, die sich um positive Rahmenbedingungen für den Mittelstand verdient gemacht haben. Kommunen, Landkreise, kommunale Institutionen können um den Titel „Kommune des Jahres“ kämpfen, Kreditinstitute um den Titel „Bank des Jahres“.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ entstehen keinerlei Teilnahme- oder Bearbeitungskosten. Die Nominierung ist die „Eintrittskarte“ zum Netzwerk der rund 3.000 erfolgreichsten mittelständischen Un­ternehmen Deutschlands mit vielfältigen Austausch- und Geschäftsmöglichkeiten.

Trommeln und wirbeln

Nominiert zu sein beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ ist „eine Auszeichnung 1. Güte“ sagte Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages. Und mit diesem Pfund können - und sollen - die Firmen auch wuchern.

Ob bei Geschäftspartnern, Kunden, Branchenverbänden, Institutionen aus Wirtschaft und Politik oder regionalen Medien: Fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit sollte die Botschaft sein: „Wir sind für den ‚Großen Preis des Mittelstandes‘ nominiert!“ Wer für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert wurde, muss an die Öffentlichkeit - Scheuklappen sind dabei fehl am Platze. „Tue Gutes und rede darüber!“ Dieses Grundprinzip der Öffentlichkeitsarbeit sollten Unternehmen nicht nur beherzigen, wenn sie ein neues Produkt auf den Markt bringen oder eine neue Filiale eröffnen. Sobald eine Firma von ihrer Nominierung zur Auszeichnung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ erfährt, ist (PR-)Offensive angesagt.

Aktion kommt vor Reaktion

Nicht zuletzt ist die Internetseite einer Firma als digitales „Tor zur Welt“ eine ganz wichtige Präsentationsplattform. Auch hier kann mit dem Alleinstellungsmerkmal wirksam geworben werden. Dafür genügt es mitunter schon, das Logo des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ und den Schriftzug „Wir sind nominiert!“ einzustellen.

Alle Informationen für die Öffentlichkeit sollten im Verlauf des Wettbewerbs schnellstmöglich aktualisiert werden. Das gilt bereits für das Erreichen der zweiten Wettbewerbsstufe, aber erst recht, wenn ein nominiertes Unternehmen im Herbst bei den Auszeichnungsveranstaltungen Finalist oder gar Preisträger wird.

Dann heißt es abermals, sofort aktiv zu werden. Versäumen Sie nicht, begleitende Veranstaltungen und Messen zu nutzen, um Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Das von Michael Glos nominierte Unternehmen produzierte u.a. Filme wie Hotel Lux mit Michael „Bully“ Herbig und Jürgen Vogel (Foto: hotel-lux-film.de)

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