Liga der Stehaufmännchen

(09.05.2014)

„Champions League“ – so lautete das Motto der zehnten Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt-Stiftung im März 2014 in Fulda. Und „Stehaufmännchen Mittelstand“ war das Motto des sechsten Wirtschaftsforums im April in Leipzig. Damit wurden Signale mitten in einem Jubiläumsjahr gesetzt. Zum 20. Mal schon wird dieses Jahr der „Große Preis des Mittelstandes“ verliehen. Was genau zeichnet diesen Wettbewerb aus? Er entstand aus dem Mittelstand für den Mittelstand. Und aus diesem Grund sind sich 90 Prozent der 4.555 Wettbewerbsteilnehmer im Denken und Handeln auf einem sehr hohen Niveau sehr ähnlich.

Um im Bild des Fußballs zu bleiben: Beim „Großen Preis des Mittelstandes“ treffen die Trainer der Clubs, die in der Champions League spielen, aufeinander. Jedoch mit dem ganz großen Unterschied, dass sie hier nicht gegeneinander spielen. Keiner muss hier dem anderen etwas beweisen. Jeder weiß vom anderen, dass er zur gleichen Liga gehört. Zu einer Liga der Ideenreichen, der Führungsstarken, der Teamfähigen. Zu einer Liga der Stehaufmännchen. Denn im Gegensatz zu den medial beliebten Klischees sind Erfolgreiche tatsächlich Menschen, die viele Probleme bewältigen mussten. Sie haben sich bei Schwierigkeiten seltener entmutigen lassen, sind häufiger wieder aufgestanden. Sie haben immerfort neue Ziele und Wege gesucht und gefunden. Wer beim „Großen Preis des Mittelstandes“ dabei ist, weiß, dass genau das auch die anderen Teilnehmer auszeichnet. Das schafft eine offene und wohlwollende Grundatmosphäre, die zum Markenzeichen der Veranstaltungen der Oskar-Patzelt-Stiftung geworden ist.

Wettbewerbsteilnehmer besitzen eine enorme Durchsetzungskraft, auch gegen Widerstände. Sie sind geprägt von hohem Innovationswillen und dem Mut zu wirklich neuen Wegen. Unversiegbar ist dabei ein Perfektionswille, der alles immer ein bisschen besser machen will. Doch trotz aller Erfolge verlieren die Teilnehmer am „Großen Preis des Mittelstandes“ nicht ihre Bodenständigkeit. Viele strahlen eine gewisse Demut und Bescheidenheit aus, ohne diese als Monstranz vor sich herzutragen. Denn das haben sie nicht nötig. Deshalb fühlen sich in diesem Kreis auch Snobs nicht wohl. Übertreibungen haben dort keinen Platz, wo eher Understatement angesagt ist. Hochstapler werden in einer Gemeinschaft, die lieber tiefstapelt, schnell enttarnt. Vertrauensvoller und wertschätzender Umgang mit Menschen ganz allgemein, insbesondere aber mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern, ist für die Wettbewerbsteilnehmer gelebter Alltag. Dabei sind die Wettbewerbsteilnehmer sehr selbstkritisch und reflexionsorientiert. Sie sind Performance-Optimierer, ständig auf der Suche danach, etwas einfacher, günstiger, wertschöpfender, schneller, pfiffiger zu machen.

Dabei entdeckt man auch oft ein hohes Maß an Bauernschläue und auch eine gewisse Spitzbübigkeit, einfach Spaß daran, andere, speziell die Konkurrenz, zu überraschen. Wann sonst haben Sie so eine einheitlich tickende Gruppe an potenziellen Geschäftspartnern um sich? Menschen, die ähnlich denken, die vergleichbare Prioritäten im Leben setzen, ein übereinstimmendes Werteverständnis und eine vergleichbare Geschäftsethik aufweisen. Wer möchte nicht mit diesen Unternehmen zusammenarbeiten? Nichts einfacher als das! Seien Sie einfach dabei!

(Quelle: www.jaymug.com)