Jubiläum in Jena

(31.03.2014)
20 Jahre „Großer Preis des Mittelstandes“ in Jena: Gelungener Erfahrungsaustausch von Preisträgern, Nominierten und Nominierenden

Zu  einer Veranstaltung anlässlich des 20jährigen Bestehens des „Großen Preises des Mittelstandes“ hatten die Thüringer Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig in Zusammenarbeit mit der Merkur-Bank, die selbst im vergangenen Jahr als Premier-Bank im Rahmen des Wettbewerbs geehrt wurde, nach Jena eingeladen.

Symbolträchtig fand die Veranstaltung hoch über den Dächern von Jena im Intershop-Tower statt – ein Zeichen dafür, dass auch der Mittelstand mit seinem Engagement für Wirtschaft und Region ganz oben stehen kann und soll.

Die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Petra Tröger und Dr. Hellfried Schmidt, ließen die vergangenen 20 Jahre noch einmal Revue passieren. Zum Start im Jahr 1994 noch als regionaler Preis ausgelobt, ist der Große Preis des Mittelstandes seit vielen Jahren bundesweit eine der ersten Adressen, wenn es um die Würdigung unternehmerischer Leistungen des Mittelstandes geht.

Plaudern mit Preisträgern 

Preisträger konnten im Rahmen der Veranstaltung von ihren Erfahrungen mit dem Preis und ihre Intension der Teilnahme am Wettbewerb berichten. Sie machten den Anwesenden Mut, sich dem Wettbewerb zu stellen und damit ihre Leistungen noch mehr als bisher in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Doch nicht nur der Preis selbst ist ein lohnendes Ziel für Teilnahme. Vielmehr werden durch den Mittelstandspreis Netzwerke geschaffen, in denen sich Unternehmerinnen und Unternehmer austauschen, neue Kontakte knüpfen können und so ihr e Unternehmen weiter auf Erfolgskurs halten.

Ebenso kamen Nominierende zu Wort. So machte beispielsweise Annekatrin Vetter von der Stadtverwaltung deutlich, welche Bedeutung der Preis auch für die Wirtschaftsförderung der Stadt spielt. Viele Unternehmen erachten ihr unternehmerisches und ehrenamtliches Engagement als selbstverständlich. Dabei ist es ein lohnendes Ziel, diese Aktivitäten ruhig einmal auch öffentlich kund zu tun, um zu zeigen, was der Mittelstand zu leisten vermag und welch wichtige Säule er nicht nur in der regionalen Wirtschaft einnimmt.

Bei den abschließenden Gesprächsrunden hatten die Teilnehmer der Veranstaltung Gelegenheit, noch einmal ihre Erfahrungen mit dem Großen Preis des Mittelstandes auszutauschen und vielleicht den ein oder anderen neuen Kontakt zu knüpfen.

Das Fazit der Veranstaltung war einstimmig: Wirklich gelungen. Den Unternehmerinnen und Unternehmern bot sich eine einmalige Plattform, ihr Wirken darzustellen und gemeinsam mit anderen neue Wege für eine wirtschaftlich starke Region einzuschlagen. Alle waren sich darin einig, dass der Große Preis des Mittelstandes auch in den kommenden Jahren ein wirkungsvolles Instrument für alle Unternehmen ist, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und aus der Landschaft der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise nicht mehr wegzudenken ist. (hwk-gera)

BU: Im Rahmen einer Podiumsdiskussion erläuterten die ehemaligen Preisträger Werner Neumann von der CBV Blechbearbeitung GmbH aus Laasdorf, Dr. Ute Bergner von der Vacom GmbH Jena, Klaus Berka von der Analytik Jena AG sowie Matthias Wetzel von Wetzel Industriebeschriftungen GmbH aus Jena ihre Erfahrungen mit dem Großen Preis des Mittelstandes unter der Moderation von Volker Wendler aus der Merkur-Bank (v.l.). (Foto: privat)