Info-Nominierungsveranstaltung in Schönheide

(07.03.2011)
Wie Jürgen Lenk am Persischen Golf mit der Nominierung zum Wettbewerb punkten konnte.

Zum 17. Mal wird der "Große Preis des Mittelstandes" ausgeschrieben. Hervorragende Unternehmen, die mit Flexibilität, Mut und Ideenreichtum den Unternehmeralltag meistern, Arbeitsplätze schaffen und sichern, sind Kandidaten.

Die Merkur Bank in Kooperation mit der Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH und der Paracelcus Klinik Reichenbach GmbH luden Nominierte Firmen aus Sachsen nach Schönheide in die Mittelbar des Schulungs- und Konferenznzentrums der Firma Lenk ein.

Nominierte Unternehmen wurden über die Ausschreibung und deren Inhalte informiert. Interessante Gesprächspartner aus Politik und Wirtschaft sind dabei.

Wolfgang Genczler von der Merkur-Bank, 2010 als "Bank des Jahres" ausgezeichnet, begrüßte die Gäste authentisch als Mann "Mittendrin im Mittelstand". Petra Tröger und Dr. Helfried Schmidt von der Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig stellten den Wettbewerb und die Stiftung vor, gaben Hinweise dafür, wie Firmen ihre Nominierung vermarkten können und auf was sie bei der Erstellung der Unterlagen für die Juroren achten sollten.  "Es ist keine Schande, nicht als Finalist oder Preisträger ausgezeichnet zu werden." Im Gegenteil: Bereits die Nominierung zum Wettbewerb ist eine Auszeichnung.

Jürgen Lenk, dessen Firma Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH im vergangenen Jahr ebenso wie die Parcelsus Klinik Reichenbach als "Finalist" ausgezeichnet wurde, berichtete den über 40 Gästen von seinen AHA-Erlebnissen vor ein paar Jahren. Im Ausland, in Abu Dhabi, wurde er als Mitglied einer sächsischen Wirtschaftsdelegation von einem Konzern auf seine Nominierung zum Wettbewerb angesprochen. Es war die Hochtief AG, die dort mit an einer acht Kilometer langen Einkaufsstraße baut und sich sonst eher weniger um "kleine und mittelständische" Firmen kümmert - aber die Geschehnisse um den Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" offenbar interessiert und kundig verfolgte.

Das wurde noch getoppt: In Doha, der Hauptstadt des Emirats Katar am Persischen Golf besuchte er die Deutsche Außenhandelskammer und nahm überrascht zur Kenntnis, dass die Tatsache seiner Nominierung zu diesem Wirtschaftspreis fast mehr Aufsehen erregte als seine innovativen Bibliotheksmöbel.

Manchem Gast gaben diese Informationen den entscheidenden Anstoß, die Nominierung "ernst" zu nehmen und für sich jeweils das Optimum an Nutzen heraus zu holen: Mit der Vermarktung der Nominierung als Alleinstellungsmerkmal und mit der Nutzung der Juryfragebögen als - zusätzliches und zudem kostenfreies - Führungsinstrument.

Ein Radiomitschnitt vom VOGTLAND-Radio ist auf http://www.pt-magazin.de/newsartikel/datum/2011/03/08/info-nominierungsveranstaltung-in-schoenheide/ zu hören.

Im Gespräch mit Gästen

Jürgen Lenk und Petra Tröger am Podium

Wolfgang Genczler und Dr. Helfried Schmidt

Blick in den Konferenzsaal

Urkunde für einen Mitarbeiter anläßlich der Auszeichnung als Finalist