Im Mittelstand lebt der Faktor Mensch

(12.09.2009)
• „Großer Preis des Mittelstands 2009“ an Unternehmen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen verliehen.• Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (Baden-Württemberg): „Im Mittelstand lebt der Faktor Mensch, schlägt das Herz der Sozialen Marktwirtschaft. Mittelständler handeln engagiert und kompetent, abseits des Rampenlichts.“

Am 12. September 2009 wurden im Würzburger Hotel Maritim im Rahmen einer festlichen Gala die erfolgreichsten Unternehmen im 15. bundesweiten Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Thüringen in Anwesenheit von mehr als 600 Gästen ausgezeichnet. Die 12 als „Preisträger“ und 23 als „Finalisten“ am Abend ausgezeichneten Unternehmen aus den vier Bundesländern hatten sich in der 2. Wettbewerbsetappe (Erreichen der Juryliste) gegen die harte Konkurrenz von insgesamt 410 Mitfavoriten aus ihren Bundesländern erfolgreich durchgesetzt.

Der mit einer großen Bundesgala am 24. Oktober in Berlin zu Ende gehende 15. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ brachte erneut beachtliche Ergebnisse, zu denen die 3 366 (2008: 3 184) von mehr als 1 400 Institutionen nominierten kleinen und mittelständischen Unternehmen aus allen 16 Bundesländern allesamt ihren Anteil leisteten. Am Vorabend der Auszeichnungen äußerten sich Vertreter der Politik der beteiligten Bundesländer:

Roland Koch, Ministerpräsident und Schirmherr für das Land Hessen: „Der bundesweite Wettbewerb ´Großer Preis des Mittelstandes´ sorgt dafür, dass die mittelständischen Unternehmen die notwendige Anerkennung für ihren Fleiß, die Wahrnehmung von Verantwortung und ihre Innovationskraft erhalten.“

Barbara Stamm, Landtagspräsidentin und Schirmherrin für den Freistaat Bayern: „Ähnlich wie in den anderen Bundesländern steht der Mittelstand Bayerns als wichtigster Arbeits- und Ausbildungsplatzgarant für Standorttreue, unternehmerische Tugenden wie Eigeninitiative, Kreativität und Fleiß, vorbildliches gesellschaftliches Engagement sowie nachhaltiges unternehmerisches Denken und Handeln.“

Jürgen Reinholz, Minister für Wirtschaft, Technologie und Arbeit im Freistaat Thüringen: „Ich danke allen Mittelständlern in Thüringen und Deutschland, die auch in stürmischen Zeiten mit aller Kraft versuchen, Kurs zu halten, und das stets im Bewusstsein ihrer sozialen Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten.“

Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (Baden-Württemberg): „Im Mittelstand lebt der Faktor Mensch, schlägt das Herz der Sozialen Marktwirtschaft. Mittelständler handeln engagiert und kompetent, abseits des Rampenlichts. Die mittelständischen Unternehmen sind es, die unsere Wirtschaft ausmachen und unserer Gesellschaft Stabilität geben.“

Der Freistaat Bayern sicherte sich 2009 mit 654 (2008: 386) nominierten Unternehmen bundesweit die Spitzenposition vor Berlin-Brandenburg (402) und dem Freistaat Sachsen (350). Die für den 15. Wettbewerb bundesweit nominierten 3 366 mittelständischen Firmen können auf eine stolze Bilanz verweisen.

• Sie beschäftigten per 31.12.2008 zusammen rund 537 000 Mitarbeiter, was einer Steigerung der Beschäftigung in den letzten fünf Jahren von 40 Prozent entspricht.
• Die durchschnittliche Ausbildungsquote beträgt 8,9 Prozent und ist damit um 70 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt.
• Die Unternehmen erreichten 2008 einen durchschnittlichen Umsatzzuwachs von 60 Prozent gegenüber 2004.
• Sie realisierten doppelt soviel Investitionen wie der Durchschnitt der KMU in Deutschland.
• Ihre Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Durchschnitt aller KMU in Deutschland, häufig bei 50 Prozent.
• Die für den 15. Wettbewerb 2009 nominierten Unternehmen leisten jährlich Steuer- und Abgabenzahlungen zwischen zwölf und 15 Mrd. Euro. Die in Würzburg als „Finalisten“ und „Preisträger“ geehrten Unternehmen zeichnen sich neben 
 - einer hervorragenden Gesamtentwicklung, 
 - der Schaffung sowie Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, vor allem 
 - durch vorbildliche Leistungen in den Wettbewerbskriterien „Innovation/Modernisierung“, „Engagement in der Region“ und „Service/Kundennähe/Marketing“ aus.

Am 24. Oktober werden in Berlin zum Abschluss des diesjährigen Wettbewerbs die bundesweiten „Sonderpreise“ verliehen. Daran schließt sich unmittelbar der Start für die 16. Oskar-Patzelt-Stiftungstage, verbunden mit dem Beginn der Nominierungen für den „Großen Preis des Mittelstandes 2010“. 

Bernd Schenke
Pressebeauftragter des Vorstandes

ANMERKUNGEN:

• Bildmaterial von der Gala in Würzburg kann am 14. September ab 16:00 Uhr unter http://mittelstandspreis.com/hp1130/2009.htm kostenfrei abgerufen werden. Die Quelle/der Name des Fotografen ist/sind unbedingt anzugeben.
• Bitte schicken Sie mir nach der Veröffentlichung ein Beleg-Exemplar zu - Mollstr. 35, 10405 Berlin - herzlichen Dank.

Hintergrundinformation:

Was ist der "Große Preis des Mittelstandes"?

Der jährliche Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich seit der Erstverleihung 1995 zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im Jahr 2008 wurden 3.366 Firmen von über 1.000 Kommunen, Institutionen und Verbänden nominiert.

Wettbewerbskriterien:

• Gesamtentwicklung des Unternehmens
• Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
• Modernisierung und Innovation
• Engagement in der Region
• Service und Kundennähe, Marketing

Nutzen:

Der Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popularisiert Erfolgsbeispiele. Mit der Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb können Kommunen, Institutionen und Verbände effektiv Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander verbinden. Für die Firmen selbst ist bereits die Teilnahme am Wettbewerb, erst recht die Auszeichnung als Mitglied der Juryliste, als Finalist oder Preisträger, ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.

Procedere:

Die Entscheidung zur Auszeichnung fällen Regionaljurys der 12 Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury. Je Wettbewerbsregion werden in der Regel drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden. Darüber hinaus werden bundesweite Sonderpreise ausgelobt für:

• Premier bzw. Premier-Finalist
* die Unternehmerin des Jahres
• die Kommune des Jahres
* die Bank des Jahres

Als Premier und Premier-Finalist können nur Preisträger früherer Jahre ausgezeichnet werden. Die Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.

Träger des Wettbewerbs gemeinsam mit der Oskar-Patzelt-Stiftung, Leipzig, sind Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK), der Bundesverband der Dienstleistungs-wirtschaft (BDWi), Unternehmer- und Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände des Bundes der Selbstständigen/Deutscher Gewerbeverband (BDS/DGV) und des Bundesverbandes Mittelständi-sche Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbstständigen (BVD/CEDI), Regierungspräsidien, Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.

Wer ist die Oskar-Patzelt-Stiftung?

Die Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig nimmt sich bundesweit der Würdigung hervorragender Leistungen mittelständischer Unternehmen an und verleiht jährlich im Herbst den Wirtschaftspreis "Großer Preis des Mittelstandes". Trotz krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen.

Ziele der Stiftung:

• die Verbesserung des Bildes mittelständischer Unternehmer in der Öffentlichkeit,
• die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Zusammenhang "Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft - Mehr Arbeitsplätze",
• die Popularisierung von Erfolgsbeispielen und Netzwerkbildung im Mittelstand.

Organisation:

Von Anbeginn an ist die Stiftung grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und wird ohne einen Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert. Mehr als 150 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind gegenwärtig in den Stiftungsgremien aktiv engagiert. Die Stiftung verkörpert als unabhängige Initiative Corporate Citizenship im besten Sinne. Stiftungsgremien sind Vorstand (Dr. Helfried Schmidt, Petra Tröger), Kuratorium, das Präsidium, der Unternehmerbeirat, der Wissenschaftliche Beirat, die regionalen Servicestellen und Botschafter der Oskar-Patzelt-Stiftung und die 13 Jurys (Landes- und Abschlussjury). _____________________________________________________________ Für Rückfragen:
Oskar-Patzelt-Stiftung
Dr. Helfried Schmidt
Tel. 0341 2406100
Fax: 0341 2406166
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Internet: www.mittelstandspreis.com