Großer Zuspruch für den Essener Mittelstandsempfang 2010

(07.06.2010)
Von: Marina Heuermann
Mehr als 400 Akteure aus dem Essener Wirtschaftsleben, der Politik und Verwaltung gaben sich am Abend des 31. Mai 2010 ein Stelldichein im Colosseum Theater Essen. Anlass dazu bot der Essener Mittelstandsempfang 2010.

Im Jahr 2008 rief die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH zum ersten Mal den Mittelstandsempfang ins Leben, der seitdem jährlich stattfindet und mittlerweile in Essen feste Institution geworden ist. Flexibel sind jedoch die Themen der Veranstaltung. Das diesjährige Motto des Mittelstandsempfangs lautet "Gewinner der Krise?!" - und das nicht ohne Grund:

Die Talfahrt der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr ist auch an den kleinen und mittleren Essener Firmen nicht spurlos vorbeigezogen. Zur aktuellen Situation des Mittelstandes, seinem Potenzial und seinen Perspektiven referierten im Colosseum Theater Essen die prominenten Redner Dr. Jens Baganz, Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes NRW und Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI - Rheinisch Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweiser).

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise vermittelte die vom Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, eröffnete Veranstaltung eine klare Botschaft: Für den Standort Essen ist der Mittelstand von außerordentlicher Wichtigkeit, bedeutendster Wirtschaftsfaktor und Jobmotor. Schließlich beschäftigen die über 12.600 kleinen und mittelständischen Essener Unternehmen rund 70 % aller Arbeitnehmer und rund 80 % aller Auszubildenden des Standortes. Gemeinsam erwirtschaften sie rund 42 % der Nettowertschöpfung der Stadt, wobei allein das Handwerk in Essen rund 4.800 Betriebe mit rund 31.000 Mitarbeitern stellt, die jährlich zwischen 3 – 4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften.

Unternehmergeist, Eigenverantwortung, Reaktionsschnelle, Marktnähe und nicht zuletzt die Innovationskraft sind es, die den Essener Mittelstand auszeichnen. Das zeigte sich spätestens als sich die sieben, für den von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobten großen Preis des Mittelstandes nominierten, Essener Firmen auf der Bühne vorstellten.

Schon diese kleine Auswahl von Unternehmen macht mehr als deutlich, dass Essens kleine und mittlere Firmen in den unterschiedlichsten Branchen agieren, angefangen von der Elektro Decker GmbH, die Druckpartner Druck- und Medienhaus GmbH, die Harmuth Entsorgung GmbH über die Live-Marketing Agentur Kalle Krause GmbH, die Ralf Teichmann GmbH als Hersteller und Umbauer von Krananlagen und Hebezeugen, bis hin zum deutschen Marktführer in der Entwicklung und Produktion von Miniaturpumpen, die Schwarzer Precision GmbH & Co. KG und, last but not least, die Trimet Aluminium AG, die die gesamte industrieorientierte Wertschöpfungskette der Aluminiumwirtschaft bedient und versorgt.

Mit konstruktiven Inhalten ging das Bühnenprogramm dann auch in die letzte Runde. Vertreter von Essener Unternehmen und Institutionen diskutierten darüber, wie der Mittelstand in Essen die Chancen der Krise nutzen könne. Das Programm rundete zur fortgeschrittenen Stunde der Abendempfang ab. Er erwies sich ebenso wie der Infomarkt als hervorragende Möglichkeit für alle Beteiligten, Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen anzustoßen.

Die durchweg informative Veranstaltung, die zudem als Plattform für mittelständische Unternehmen fungierte, wurde möglich durch das Engagement der Hauptpartner Commerzbank, Geno Bank Essen, IEW - Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft e.V., National-Bank, Sparkasse Essen, dem Medienpartner WAZ Mediengruppe und mit freundlicher Unterstützung von EUV - Essener Unternehmerverband e.V., FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, Kreishandwerkerschaft Essen, Deutsche Post und der Oskar-Patzelt Stiftung.

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