Fuldaer 8. Frühjahrstagung 2012

(22.03.2012)

Fulda (ops) - Nach Vorbildern aus der Formel 1, dem Tennis oder der Modelwelt fragte Roger Rankel zu Beginn seines Vortrages die Teilnehmer der Frühjahrstagung 2012 in Fulda. Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Boris Becker, Steffi Graf, Michael Stich, Heidi Klum und Claudia Schiffer antwortete die Menge quer durch den Saal.

Und Vorbilder aus dem Verkauf? Schweigen. Dabei verdient niemand seinen Lebensunterhalt als Formel 1-Fahrer, Tennisspieler oder Model, sondern mit Verkauf!

Viele Prominente Sportler, Schauspieler, Politiker, etc. hat Roger Rankel nach ihren Geheimnissen des Erfolgs gefragt und stellte nun sechs von 36 „Sales Secrets“ aus seinem Bestseller vor. Dabei klärte er über alte Gewohnheiten auf und erschütterte vermeintliches Grundwissen:

  • Vergessen Sie Smalltalk!
  • Vergessen Sie ihr Produkt!
  • Vergessen Sie Zielgruppen!
  • Vergessen Sie die eigene Sicht der Dinge!
  • Vergessen Sie Fragen!
  • Vergessen Sie aufwändige Akquise!

Und was bringt den Erfolg? Zum Ende des Vortrages noch eine Übung für die Teilnehmer: „Stehen Sie alle auf und dann versuchen Sie sich hinzusetzen.“ Rankel bringt es auf einen prägnanten Schlusssatz: Es zu tun ist angenehmer, als es zu versuchen.
Eine Teilnehmerin fragte Rankel zum Schluss nach seinem persönlich größten Erfolg. „Nach privaten Erfolgen, wie der Geburt meiner Tochter, etc. wohl der Gewinn des „Großen Preis des Mittelstandes“.

Um 11:30 Uhr zeigte Petra Tröger, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung, wie Unternehmen bereits die Nominierung zum „Großen Preis des Mittelstandes“ erfolgreich vermarkten können. Zahlreiche Beispiele verdeutlichten die Möglichkeiten, die von der Stiftung bereitgestellt werden und wie andere Unternehmen bereits selbst kreativ mit Nominierung oder Auszeichnung warben. Das reicht von der Pressemeldung über den Hinweis auf der Firmen-Homepage bis zur Durchsage in der Telefonwarteschleife. Es sind keine Grenzen gesetzt.

Um 13:30 Uhr begannen drei Parallel-Workshops, zu denen sich die Teilnehmer eingeschrieben haben.

Matthias Freiling ging mit den Seminarteilnehmern der Frage nach, welche Möglichkeiten Unternehmen im Personalmarketing haben. Existiert eine allgemeingültige Methode zur Personalauswahl? Wie interessiere ich Bewerber für die Stelle? Was biete ich dem Arbeitnehmer? Und was biete ich nicht? Mit dem Ei des Kolumbus zeigte Freiling innovative Herangehensweisen an die Personalauswahl, die für mittelständische Unternehmen besonders wichtig ist.

Dr. Klaus-Dieter Matz ließ seine Seminarteilnehmer das Gewicht eines fünf D-Mark-Stückes schätzen. Erst einzeln, dann im Team. So verdeutlichte er die Rollenverteilung in der Gruppendynamik: es entwickeln sich unabhängig von der Zusammensetzung des Teams immer wieder die gleichen Rollenmuster. Jeder kann führen und wer führt muss auch coachen.

Im dritten Seminar stellte Hubertus Wolf ein Tool vor, mit dem Unternehmen sich selbst analysieren können und sich so zukunftsfähig machen. Dabei wurde deutlich, dass vor allem nachhaltige Entwicklung für Erfolg sorgt, Unternehmen im Einklang mit ihrer Umwelt stehen sollten und Synergien Kräfte bündeln. Aus dem Selbsttest mit den Unternehmern aus nominierten und ausgezeichneten Unternehmen des „Großen Preis des Mittelstandes“ resultierten ungewöhnlich gute Ergebnisse.

Die Vortragsreihe wurde um 15:30 Uhr von Dr. Helfried Schmidt fortgesetzt: OPWERKEN statt Netzwerken! Vom Jurybogen über das OPS-Rating bis zur OPWERKSTATT. Bessere Kommunikation für die Elite der mittelständischen Unternehmen. Kommunizieren Sie, sonst merkt es keiner!

Zum Abschluss erklärte der „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ Matthias Krieger, wer die Lösung ist. DU! Tu es und gib niemals auf, denn jeder kann Erfolg haben:

  • Nutze und fördere Stärken
  • Nutz Ziele als Wegweiser
  • Sei offen für Neues
  • Begeistere dein Team
  • Begeistere den Kunden
  • Handel werteorientiert

Was Matthias Krieger zum Besten Arbeitgeber gemacht hat, kann anderen nicht schaden. Seine passenden Schlussworte zur Frühjahrstagung:
Ich glaube an die Menschen, ich glaube an die Oskar-Patzelt-Stiftung, ich glaube an den Erfolg!

Roger Rankel (Foto: Roger Rankel)

Petra Tröger

Matthias Freiling

Hubertus Wolf

Dr. Klaus-Dieter Matz

Dr. Helfried Schmidt

Matthias Krieger (Fotos: OPS Netzwerk GmbH)