Fakten, Fakten, Fakten…

(07.11.2011)
…zu den für 2011 nominierten Unternehmen

Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ repräsentieren die Wachstumselite des deutschen Mittelstandes. Es sind Firmen, die mit starken Werten, klarer Strategie und hoher Flexibilität ihren Kurs steuern; die teilweise über Generationen hinweg Erfahrungen in der Bewältigung von Krisen und Strukturumbrüchen gesammelt haben und das mit voller Innovationskraft. Es sind Firmen, die sich um Menschen kümmern und täglich ihre Regionen stabilisieren.

  • Die für den 17. Wettbewerb 2011 nominierten 3.552 Unternehmen beschäftigten per 31.12.2010 zusammen rund 1,345 Millionen Mitarbeiter. Das sind fast so viel, wie CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke gemeinsam an Parteimitgliedern haben. 
  • Sie steigerten ihre Mitarbeiterzahlen in den letzten fünf Jahren - trotz Krise!! - um 39 Prozent. Das sind chinesische Wachstumsraten, hier mitten in Deutschland! 
  • Ihre durchschnittliche Ausbildungsquote beträgt 5,9 Prozent.
  • Die Weltfinanzkrise wirkte sich auch auf diese Unternehmen aus: sie verloren 2009 im Durchschnitt 3,5 Prozent Umsatz gegenüber 2008. Im Fünf-Jahres-Zeitraum bis 2010 konnten sie dennoch gegenüber 2006 den Umsatz um durchschnittlich 44 Prozent steigern. Die Umsatzrendite lag bei durchschnittlich 7,8 Prozent vor Steuern.
  • Sie erwirtschaften jährlich Steuer- und Abgabenzahlungen von 28 Mrd. Euro. Das ist wesentlich mehr, als der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung laut Haushaltsplan im Jahr 2011 ausgeben darf.
  • Sie realisierten doppelt so viele Investitionen wie der Durchschnitt der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und verstärkten in vielen Fällen die Investitionen antizyklisch - gerade im Krisenjahr 2009.
  • Ihre Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Durchschnitt aller kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, häufig über 50 Prozent. Im Durchschnitt konnte die Eigenkapitalquote in den letzten drei Jahren trotz Krise von 33 auf 37 Prozent gesteigert werden.
  • Das regionale und soziale Engagement, neudeutsch: corporate social responsibility, ist traditionell außerordentlich breit und intensiv ausgeprägt. Neben den Führungspersonen arbeiten auch Mitarbeiter ehrenamtlich in zahlreichen Funktionen und Initiativen mit.
Wettbewerbskriterien
Fünf Wettbewerbskriterien bewerten das Unternehmen in seiner Gesamtheit und zugleich in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft:

1. Gesamtentwicklung des 
Unternehmens
2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing.

Gefordert sind hervorragende Leistungen in allen fünf Kriterien. Die Nichterfüllung nur eines Kriteriums kann zum Ausschluss aus weiteren Stufen des Wettbewerbs führen.

 

 

(Foto: Boris Löffert)