Es werde Licht

(28.01.2015)
Das Jubiläumsjahr des Großen Preis des Mittelstandes ist vorüber, ein neues Wettbewerbsjahr hat begonnen. Mit diesem starken Motto bricht der Wettbewerb in die dritte Dekade auf.

Es werde also Licht beim Großen Preis des Mittelstandes. Nicht, dass der Preis bis dato ein Schattendasein gefristet hat, aber wie es Stiftungsbotschafter Wolf-Helmut-Sieg in seiner Laudatio anlässlich der 20-Jahr-Feier trefflich auf den Punkt brachte: Im Großen Preis des Mittelstandes steckt – bei aller Freude und allem Stolz über das bisher Erreichte – noch einiges Potential, das noch nicht ans Licht gehoben wurde.

Dabei war und ist dieses „ans Licht bringen“ eines der erklärten Hauptziele des Großen Preis; ein Versprechen an alle teilnehmenden Unternehmen, Menschen und Institutionen, ihre großartigen Leistungen dorthin zu bringen, wo sie hin gehören, nämlich ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Betrachtet man einmal die vergangen beiden Dekaden der Wettbewerbsgeschichte, kann diese Mission als erfolgreich erklärt werden, abgeschlossen ist sie deshalb noch lange nicht. So hat es der Große Preis des Mittelstandes geschafft, in der Politik, der Journaille, bei Entscheidern und Würdenträgern aus Wirtschaft und Gesellschaft inzwischen als Dachmarke für die Bestleistungen des deutschen Mittelstandes gehandelt zu werden.

Nahezu alle Ministerpräsidenten der Länder hatten und haben den Wettbewerb durch ihre Schirmherrschaft begleitet, treue Weggefährten wie Ralf Christoffers oder Markus Söder stehen nicht nur mit ihrer Präsenz, sondern vor allem mit ihrem Einsatz für den unternehmerischen Mittelstand in Deutschland als wichtige Bindeglieder zwischen Unternehmen, Wettbewerb und Politik dem Großen Preis des Mittelstands zur Seite. Selbst Hollywoodlegenden wie Larry Hagman fühlen sich angezogen vom Glanz, von der Redlichkeit, der Seriosität und nicht zuletzt der harten Arbeit, die hinter den Erfolgen der Preisträger stehen. Der Große Preis des Mittelstandes findet inzwischen in vielen regionalen und überregionalen Zeitungen statt, täglich alarmiert „Google“ über die erschienen Nachrichten, die direkt und indirekt mit dem Großen Preis zu tun haben. Das Magazin, das Sie gerade in den Händen halten, hat eine höhere Auflage als so manche Tageszeitung, eine größere Reichweite als viele Verbandsmagazine und dezidiert gesellschafts- sowie wirtschaftspolitisch interessierte Adressaten, die die Streuverluste gering halten.

Auch vom Wettbewerb selbst gibt es nur außerordentlich viel Gutes zu berichten: Die Zahl der nominieren Unternehmen erreichte 2014 den bisherigen Höchststand von 4.555 Nominierungen, hinter denen sich die sozial engagierte Wachstumselite des deutschen Mittelstandes verbirgt. Es sind Unternehmen, die mit starken Werten, klarer Strategie und hoher Flexibilität ihren Kurs steuern und die teilweise über Generationen hinweg wertvolle Erfahrungen in der Bewältigung von Krisen und Strukturumbrüchen gesammelt haben. Es sind Unternehmen, die in den vergangenen 5 Jahren ihre Umsätze um durchschnittlich 44,1 Prozent steigern konnten – trotz Bankenkollaps, Staatsschuldenpoker und Wirtschaftskrise im Euroraum. Dunkle Wolken sehen anders aus. Und dennoch steht das Wettbewerbsjahr 2015 unter dem Motto „Es werde Licht!“.

Reif für die nächste Dekade

Bei aller Freude über das Jubiläum – wir alle wissen: das Leben geht weiter; die Erde hört nicht auf, sich zu drehen, nur weil ein Jahr seinen erfolgreichen Abschluss gefunden hat. Mindestlohn, TTIP, Energiewende, Fachkräftemangel, zunehmender Konkurrenzdruck aus dem asiatischen Raum, politische Konflikte inner- und außerhalb Europas, schwächelnde Binnenkonjunktur, steigende Kosten allerorten klopfen an der Tür nach 2015 und werden die Situation der deutschen Wirtschaft nicht unbedingt einfacher machen. Sie braucht den Mittelstand, seinen Mut, seine Kreativität und seine Flexibilität wahrscheinlich mehr als jemals zuvor. Ihr und vielen Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft wird dieses Licht aufgehen müssen, und zwar deutlicher, als es bis jetzt der Fall ist.

Im gleichen Atemzug wird sich das öffentliche Interesse für die Leistungen und Herausforderungen des unternehmerischen Mittelstandes weiter schärfen müssen. Der in Millionen deutschen Haushalten  erreichte Wohlstand ist nicht das Produkt staatlicher Transferzahlungen oder gut subventionierter Konzernpolitik, sondern denjenigen zu verdanken, die den Menschen vor Ort Arbeit verschaffen, vernünftige Löhne zahlen und die soziale sowie handwerkliche Infrastruktur stärken bzw. überhaupt erst ermöglichen. Die Herstellung von Öffentlichkeit, von Rampenlicht sozusagen, wird demnach auch 2015 Anliegen und Anspruch des Großen Preis des Mittelstandes sein.      

Das große Leuchten 

„Es werde Licht!“ bedeutet natürlich auch: Spot an für all die kommenden Finalisten, Preisträger, Premiers und nominierten Unternehmen. Wenn am Ende des Wettbewerbs in Würzburg, Dresden, Düsseldorf und Berlin die Besten der Besten geehrt werden und gestandene Unternehmerpersönlichkeiten mit einem Leuchten in den Augen ihre Auszeichnung in Empfang nehmen, dann soll sich auch diese Facette von Licht im Motto widerspiegeln. An folgenden Tagen wird es anlässlich der Preisverleihungen hell und heiter werden: 

5. September 2015 Dresden

12. September 2015 Düsseldorf

26. September 2015 Würzburg

7. November 2015 Berlin

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