Es ist Halbzeit in Deutschlands bedeutendstem Wirtschaftswettbewerb

(28.04.2014)
Bundesweit stehen 866 Unternehmen vor der letzten Wettbewerbshürde / Zwölf Regionaljurys entscheiden nun über Finalisten“, „Preisträger“ und „Sonderpreisträger“

Für den 20. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2014" wurden in den 16 Bundesländern insgesamt 4555 Unternehmen von mehr als 1400 Kommunen, Institutionen, Kammern, Verbänden, Firmen und Einzelpersonen nominiert. Das ist gegenüber 2013 eine Steigerung und gleichzeitig Rekord in der 20jährigen Geschichte des Wettbewerbs.

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon über mehrere Jahre anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte. Der Preis ist nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Nach Einsendeschluss der unternehmensspezifischen Juryunterlagen bis 15. April 2014 und einem folgenden Grobcheck der Unternehmensangaben, haben in diesem Jahr bundesweit 866 Unternehmen (2013: 670) die vorletzte Wettbewerbsstufe - die sog. „Juryliste“ - erreicht. Die Wettbewerbsregionen Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen haben daran besonderen Anteil.

Unter den Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden als auch über 150jährige Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

So verteilen sich die 866 Unternehmen der „Juryliste“ auf die zwölf Wettbewerbsregionen:

Region/Bundesland              Anzahl der Unternehmen

 

Baden-Württemberg

96

Bayern

190

Berlin/Brandenburg

63

Hessen

62

Mecklenburg-Vorpommern

27

Niedersachsen/Bremen

50

Nordrhein-Westfalen

92

Rheinland-Pfalz/Saarland

68

Sachsen

96

Sachsen-Anhalt

38

Schleswig-Holstein/Hamburg

24

Thüringen

49

 

87 (2013: 75) Unternehmen, die bereits als „Preisträger“ ausgezeichnet wurden, haben die Jurystufe zum Sonderpreis „Premier-Finalist“ bzw. „Premier“ erreicht.

13 (2013: 10) zum Sonderpreis „Bank des Jahres“ nominierte Kreditinstitute erreichten die Jurystufe, 3 davon zum Sonderpreis „Premier-Bank“.

23 (2013: 20) zum Sonderpreis „Kommune des Jahres“ nominierte Kommunen erreichten die Jurystufe, 4 davon zum Sonderpreis „Premier-Kommune“.

21 (2013: 32) Unternehmen, die zum Sonderpreis „Dialogmarketing“ der Deutschen Post AG nominiert wurden, erreichten die Jurystufe dieses Sonderpreises.

Im 20. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ ist Halbzeit. Bis Ende Juni haben die zwölf Regionaljurys die Aufgabe, über die Preisträger und Finalisten ihrer Region zu befinden.

Die ausgewählten Unternehmen werden im September/Oktober 2014 (06.09. in Dresden; 13.09. in Würzburg; 21.09. in Düsseldorf) im Rahmen der Auszeichnungsgalas – dem Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs in den 16 Bundesländern – geehrt. Bis dahin bleiben die Ergebnisse „unter Verschluss“.

 

Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs 2014 ist die Bundesgala am 25. Oktober im Hotel „Maritim“ in Berlin, wo dann die bundesweiten Sonderpreise für dieses Jahr vergeben werden.

 

Zur Bewertung der Unternehmen orientieren sich die Juroren in den kommenden Wochen an folgenden fünf Kriterien:

 

1.       Gesamtentwicklung des Unternehmens
2.       Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3.       Modernisierung und Innovation
4.       Engagement in der Region

5.       Service und Kundennähe, Marketing

Die Auflistung der Firmen – nach Bundesländern/Wettbewerbsregionen geordnet – die die Juryliste 2014 erreicht haben, kann ab sofort unter

www.kompetenznetz-mittelstand.de/unternehmen/juryliste eingesehen werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Besetzung der Regionaljurys und zur Oskar-Patzelt-Stiftung selbst finden Sie unter http://www.mittelstandspreis.com.