Ein klares Bekenntnis zum deutschen Mittelstand

(09.02.2010)
Von: Bernd Schenke
Neuer Nominierungsrekord für „Großen Preis des Mittelstands 2010“ Freistaat Bayern mit beeindruckendem und stärksten Zuwachs

Mit einem neuen Nominierungsrekord wurde die 1. Etappe im 16. bundesweiten Wettbewerb um den "Großen Preis des Mittelstandes" 2010 abgeschlossen, der von der Oskar-.Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig, jährlich ausgelobt wird.

Bis zum Nominierungsschluss am 31. Januar wurden von über 1 000 Nominierenden aus allen 16 Bundesländern insgesamt 3 580 (2009: 3 366) kleine und mittelständische Unternehmen für den Wettbewerb nominiert.

Der Freistaat Bayern (+273 Nominierungen) und Nordrhein-Westfalen (+81 Nominierungen) haben in diesem Jahr besonders bemerkenswerte Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahr erreicht.

An den Nominierungen zum „Großen Preis des Mittelstandes 2010“ beteiligten sich wie in den Vorjahren Ministerien, Kammern, Bundesverbände, Wirtschaftsfördergesellschaften, Vereine, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie produzierende Unternehmen, die auf diese Weise ihren Geschäftspartnern öffentlich Dank sagen und Anerkennung zollen für eine jahrelange zuverlässige Zusammenarbeit.

Der Wettbewerb verzeichnet damit erneut unter den bundesweiten Wirtschaftswettbewerben die größte Resonanz. Die zeigt sich auch durch die Übernahme von Schirmherrschaften in allen Bundesländern durch die jeweiligen Ministerpräsidenten oder Wirtschaftsminister.

Der Vorstandsvorsitzende und Gründer der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt, sieht in der hohen Anzahl von Nominierungen durch mehr als 1 000 Institutionen und Persönlichkeiten eine weiter zunehmende Akzeptanz des Wettbewerbs und die Absicht, dem Mittelstand Respekt für sein Durchhalten in der aktuellen Krisensituation zu vermitteln.

Alle Nominierungen sind unter www.kompetenznetz-mittelstand.de und www.mittelstandspreis.com veröffentlicht. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum laufenden Wettbewerb.

Bis zum 15. Februar werden alle Unternehmen über ihre Nominierung informiert. Bis 15. April haben sie dann Gelegenheit, ihre wettbewerbsrelevanten Angaben für die Länderjury - tagen im Juni dieses Jahres - in einem Online-Portal einzutragen.

Im Blickpunkt der Juroren stehen die Kriterien Gesamtentwicklung des Unternehmens; Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen; Innovation/Modernisierung; Engagement in der Region; Service/Kundennähe/Marketing.

Zur Unterstützung der nominierten Unternehmen finden im Monat März in den verschiedenen Wettbewerbsregionen Workshops statt. Die regionalen Servicestellen der Stiftung und bisherige Preisträger vermitteln dabei ihre Wettbewerbserfahrungen und geben Hinweise zur optimalen Ausfüllung des Bewerbungsbogens.

Bis 31. Mai erfolgt eine Vorauswertung der eingereichten Unternehmensdaten bzgl. Erfüllung der vorgegebenen Wettbewerbskriterien durch den Nominierten. Ist das der Fall, erreicht das Unternehmen die 2. Stufe im Wettbewerb („Juryliste“), was mit einer Urkunde, die öffentlich überreicht wird, dokumentiert wird.

Im Herbst werden die Preisträger auf regionalen Auszeichnungsgala in Magdeburg (11.09.), Würzburg (18.09.) und Düsseldorf (09.10.) geehrt. Bis dahin bleiben die Ergebnisse „unter Verschluss“.

Abschluss des Wettbewerbsjahres 2010 und Auftakt für den 17. Wettbewerb 2011 ist der große Bundesball am 30. Oktober in Berlin, wo auch die bundesweiten Sonderpreise verliehen werden.

 

Ü B E R S I C H T der nominierten Unternehmen von 2007 bis 2010

Wettbewerbsregion
2007200820092010
Baden-Württemberg331334332306
Bayern359386654923
Berlin/Brandenburg343369402352
Hessen    167203206231
Mecklenburg-Vorpommern11411010191
Niedersachsen/Bremen170160162186
Nordrhein-Westfalen307314298380
Rheinland-Pfalz/Saarland350354329323
Sachsen    369418350290
Sachsen-Anhalt243255246221
Schleswig-Holstein/Hamburg    63879093
Thüringen195194196183
Gesamt:3 0113 1843 3663 580

 

Hintergrundinformation zur Oskar-Patzelt-Stiftung:

Seit der Erstverleihung im Jahr 1995 hat sich der „Große Preis des Mittelstandes“ zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im Jahr 2010 wurden 3 580 Firmen von über 1 000 Kommunen, Institutionen, Kammern  und Verbänden nominiert. Alle nominierten Unternehmen sind unter www.mittelstandspreis.com und www.kompetenznetz-mittelstand.de veröffentlicht.

Trotz krisenhafter welt- und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Der Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittel-standes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popula-risiert Erfolgsbeispiele.

Mit der Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb verbinden Kommunen, Institutionen und Verbände effektiv Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander. Für die Firmen selbst ist bereits die Teilnahme am Wettbewerb, erst recht die Auszeichnung - mit einer Urkunde - zum Erreichen der Juryliste, als „Finalist“ oder „Preisträger“, ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.

Die Entscheidung zur Auszeichnung treffen die Jurys der zwölf Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury.

Je Wettbewerbsregion können im Regelfall drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausge-zeichnet werden.

Darüber hinaus werden bundesweite Sonderpreise ausgelobt: für die „Kommune des Jahres“, die „Bank des Jahres“ sowie der  „Premier-Finalist“ bzw. „Premier“.  Als „Premier-Finalist“ und „Premier“ können nur Preisträger vorangegangener Jahre ausgezeichnet werden. Die Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.

Träger des Wettbewerbs sind gemeinsam mit der Oskar-Patzelt-Stiftung (Leipzig) Industrie- und Handelskam-mern (IHK), Handwerkskammern (HWK), der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Unterneh-mer- und Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände des Bundes der Selbstständigen/Deutscher Gewer-beverband (BDS/DGV) und des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbstständigen (BVD/CEDI), Regierungspräsidien, Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.