Ein ganz besonderer Abend...

(29.08.2011)
Von: Dagmar Perschke
„Großer Preis des Mittelstandes“ wird zum 17. Mal verliehen

Wissenschaftler der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH in Halle (Saale) haben in einer breit angelegten Studie alle 536 deutschen Wirtschaftswettbewerbe miteinander verglichen. Das Resultat: Der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis.

Jährlich im November erfolgt eine Ausschreibung, in der Kommunen und Verbände, Institutionen und Firmen aufgefordert werden, hervorragende mittelständische Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ zu nominieren.

Angesprochen sind Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe. Das Besondere: Niemand kann sich für diesen Preis selbst bewerben - man muss von Dritten nominiert werden. Im Jahr 2010 haben beispielsweise mehr als 1.000 Institutionen 3.580 Unternehmen nominiert.

Wir sprachen mit den Stiftungsgründern und Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger über die Anfänge, den Erfolg und über die bevorstehende Preisverleihung 2011.

Die Oskar-Patzelt-Stiftung wurde von Ihnen und Ihrer Geschäftspartnerin Petra Tröger 1994 gegründet. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und warum der Name Oskar Patzelt?

Helfried Schmidt: 1994 schrieben wir erstmals einen Mittelstandswettbewerb aus, damals nur für die Region Leipzig, später für Sachsen, dann für Mitteldeutschland. Die Resonanz auf den Wettbewerb war sehr schnell sehr groß. 1998 haben wir daher die Oskar-Patzelt-Stiftung errichtet, damit der Wettbewerb eine „ordentliche“ Rechtsform und Trägerschaft hat.

Petra Tröger: Ursprünglich hießen der Wettbewerb und die Stiftung anders. Doch schon seit 1998 hatten wir einen langjährigen Rechtsstreit mit Hollywood um Namensrechte.

Erst nach sieben Jahren, im Jahr 2005, als Dr. Oskar Patzelt, ein Chefarzt aus dem Leipziger Raum, der Schwiegervater von Dr. Schmidt, nicht nur seinen Vornamen, sondern auch seinen Nachnamen der Stiftung zur Verfügung stellte, fand dieser Rechtsstreit, der bereits beim Bundespatentgericht anhängig war, sein Ende.

Welchen Stellenwert hat der „Mittelstandspreis“ im Laufe der vielen Jahre aus Ihrer Sicht erreicht? Über welches Feedback eines Preisträgers haben Sie sich besonders gefreut?

Helfried Schmidt: In den vergangenen 17 Jahren hat sich der Wettbewerb zu einer Leitmarke entwickelt. Viele andere Wettbewerbe haben Ausschreibung und Bewertungskriterien ihrer Wettbewerbe deutlich an die Vorlagen der Oskar-Patzelt-Stiftung angelehnt. Nicht umsonst schrieb die WELT im Jahr 2009: „Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung.“

Worauf dürfen sich die acht Finalisten und alle Ballgäste am 03. September im MARITIM Hotel Magdeburg ­freuen. Denn an diesem Tag wird es die festliche Auszeichnungsgala für die Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geben?

Helfried Schmidt: Sie werden wie gewohnt eine glanzvolle Auszeichnungsgala erleben. Keiner der Auszuzeichnenden erfährt vor diesem Abend etwas über die Entscheidungen der Jurys. Dadurch hat die Gala immer eine ganz besondere Atmosphäre der gespannten Erwartung. Ehrengäste haben sich angesagt.

Petra Tröger: Und beim anschließenden Ball werden die siebenköpfige Tanz- und Showband Princess Jo, die acht TänzerInnen des Showballetts Berlin, Akrobaten der Dolls Company, die MEN IN BLACK und andere Überraschungen die Gäste in Feierstimmung bringen. Wir sind sicher, dass das wieder für alle ein unvergesslicher Abend wird.

- Erschien zuerst ungekürzt im Newsletter der IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH -

Hier herrscht eine Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und des gegenseitigen Respekts. Dies ist einer der wenigen Abende, die nicht nur den Ausgezeichneten, sondern allen Anwesenden als Ehrung unter die Haut gehen. (Foto: eventDiary)

Hier herrscht eine Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und des gegenseitigen Respekts. Dies ist einer der wenigen Abende, die nicht nur den Ausgezeichneten, sondern allen Anwesenden als Ehrung unter die Haut gehen. (Foto: eventDiary)