Ein Erfolg für den Mittelstand in schwerer Zeit

(10.02.2009)
1. Etappe zum „Großen Preis des Mittelstandes“ 2009 abgeschlossenNeuer Rekord: 3 366 Unternehmen von fast 1 400 Institutionen bundesweit nominiert

Der 15. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ hat wie in den Vorjahren mit einem Paukenschlag begonnen: 3 366 Nominierungen (2008: 3 184) aus allen 16 Bundesländern gingen bis zum Nominierungsschluss am 31. Januar 2009 in der Bundesgeschäftsstelle der Oskar-Patzelt-Stiftung in Leipzig ein.

1 388 Institutionen (2008: 1 401), darunter Ministerien, Kommunen, Kammern, Bundesverbände, Wirtschaftsfördergesellschaften und Vereine sowie Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung, haben sich an der Nominierung beteiligt. Seit Jahren verzeichnet der „Große Preis des Mittelstandes“ unter den bundesweiten Wirtschaftswettbewerben die höchste Resonanz. Die Oskar-Patzelt-Stiftung in Leipzig ist Träger und Organisator des 1995 erstmals ausgerichteten Wettbewerbs.

Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung, unterstrich: „Die Resonanz auf die Wettbewerbsausschreibung zeigt, dass man dem unternehmerischen Mittelstand in Deutschland zutraut, trotz unvermeidbarer Blessuren letztlich die aktuelle Weltfinanz- und –wirtschaftskrise gestärkt zu überstehen. Und das zu Recht. Er hat im letzten Jahrhundert mehrere Kriege, Krisen, Revolutionen und Währungsreformen überlebt, sich dabei immer wieder neu organisiert und immer wieder Arbeit für Millionen geschaffen.“

Alle Nominierungen sind unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://mittelstandspreis.com/ veröffentlicht. Bis zum 15. Februar werden alle Unternehmen über ihre Nominierung informiert. Bis  15. April haben sie Gelegenheit, ihre wettbewerbsrelevanten Angaben für die Juroren in einem Online-Portal einzutragen.

Fünf Kriterien werden bewertet: Gesamtentwicklung des Unternehmens; Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen; Innovation/Modernisierung; Engagement in der Region; Service, Kundennähe/Marketing.  

Zur Unterstützung der Unternehmen finden bis Ende März in den Wettbewerbsregionen Workshops statt. Regionale Servicestellen der Stiftung und bisherige Preisträger vermitteln dabei ihre Erfahrungen. Bis zum 31. Mai erfolgt eine Vorauswertung der eingereichten Unternehmensdaten bzgl. Erfüllung der vorgegebenen Kriterien. Sind diese grundsätzlich erfüllt, erreicht das Unternehmen die 2. Stufe des Wettbewerbs, die „Juryliste“. Das wird mit einer Urkunde dokumentiert, die in der Regel in geeignetem Rahmen öffentlich übergeben wird.

Im September 2009 werden die erfolgreichsten Unternehmen auf drei regionalen Gala-Abenden (Magdeburg 05.09.; Öffnet externen Link in neuem FensterWürzburg 12.09.; Öffnet externen Link in neuem FensterDüsseldorf 26.09.) ausgezeichnet. Die bundesweiten Sonderpreise werden auf dem Bundesball am Öffnet externen Link in neuem Fenster24. Oktober in Berlin verliehen.

Übersicht der Nominierungen 2009 im Vergleich zu 2007/2008:

Wettbewerbs-region2009 20082007  Wettbewerbs-region 2009    2008    2007   
Baden-
Württemberg
 333 334 331 Nordrhein-
Westfalen
 299 314 307
Bayern 650 386 359 Rheinland-Pfalz/
Saarland
 330 354 350
Berlin/
Brandenburg
 402  369 343 Sachsen  349  418 369
Hessen 208   203 167 Sachsen-Anhalt 246 255 243
Mecklenburg-
Vorpommern
 100    110 114 Schleswig-Holstein/
Hamburg
 90 87 63
Niedersachsen/
Bremen
 162   160 170Thüringen               197 194 195
 Summe  3.366    3.184    3.011