Die „stillen Stars“ rücken ins Rampenlicht

(27.06.2013)
Von: Bernd Schenke
Jetzt geht es in die letzte Etappe des Wettbewerbs

Der 19. Wettbewerb um den "Großen Preis des Mittelstands 2013" fand als bedeutendster deutscher Wirtschaftspreis auch in diesem Jahr bundesweit ein überaus großes Echo. 4.036  Unternehmen wurden von mehr als 1.100 Kommunen, Institutionen, Kammern und Verbänden in den 16 Bundesländern nominiert. Das ist ein Spitzenwert in der Geschichte des Wettbewerbs. Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon über mehrere Jahre anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1995 ausgelobte. Der Preis ist nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen allein um die Ehre, um eine öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Die Substanz der deutschen Wirtschaft

Für die Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg, die eine Wettbewerbsregion bildet, wurden in diesem Jahr 317 kleine und mittelständische Unternehmen nominiert. Davon haben 54 Unternehmen Erfolg versprechend auf die 57 Juryfragen geantwortet und damit die vorletzte Wettbewerbsstufe, die sog. „Juryliste“, erreicht. Ihnen überreichten am heutigen Abend (27. Juni, 17:00 Uhr) in der LASERLINE Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG - selbst Preisträger 2010, Brandenburgs Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers und der Vorstandssprecher der Oskar-Patzelt-Stiftung, Bernd Schenke, traditionsgemäß die Urkunden. In seinem Grußwort führte Minister Ralf Christoffers - der dem Präsidium der Oskar-Patzelt-Stiftung angehört - vor den Unternehmerinnen und Unternehmern unter anderem aus: „Berlin/Brandenburg ist ein Wirtschaftsstandort mit Perspektive. Dazu tragen in besonderem Maße die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen bei - mit ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Innovationskraft und ihrer Flexibilität. Dieser Wettbewerb rückt Jahr für Jahr diese 'stillen Stars' ins Rampenlicht, die die Substanz der deutschen Wirtschaft ausmachen. Er bietet den Unternehmen eine große Bühne, um sich zu präsentieren und ihr Können unter Beweis zu stellen.“

Fünf Kriterien

Jetzt ist in diesem Wettbewerb gewissermaßen Halbzeit. Die 12 Länderjurys haben bis Ende Juni die Aufgabe, über die Preisträger und Finalisten ihrer Region und die bundesweit tätige Abschlussjury bis Ende Juli über die Vergabe der Sonderpreise zu befinden. Bei der Bewertung orientieren sich die Juroren an folgenden fünf Kriterien:

1.       Gesamtentwicklung des Unternehmens
2.       Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3.       Modernisierung und Innovation
4.       Engagement in der Region.
5.       Service und Kundennähe, Marketing

Die als „Finalist“ oder „Preisträger“ auserwählten Unternehmen aus Berlin/Brandenburg werden am 7. September in Dresden (mit den Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt) im Rahmen einer Auszeichnungsgala im Hotel „Maritim“ - dem Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs für diese fünf Bundesländer - geehrt. Bis dahin bleiben die Ergebnisse allerdings „unter Verschluss“.

Die Auflistung der Berliner und der Brandenburger Firmen, die die Juryliste 2013 erreicht haben, kann unter https://www.kompetenznetz-mittelstand.de/de/app/auszeichnung/liste eingesehen werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Regionaljury Berlin/Brandenburg und zur Oskar-Patzelt-Stiftung finden Sie unter http://www.mittelstandspreis.com.