Die GfM führt die Mittelstandsinitiative triple A in Sachsen-Anhalt mit einer neuen Veranstaltung des Netzwerktalks fort.

(01.03.2009)

Der erste Netzwerktalk 2009 fand im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums zu Ehren Hugo Junkers im Technikmuseums Dessau statt. Die anwesenden Damen und Herren wurden durch den Veranstalter Peter Kuras, Vizepräsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und Vorsitzender des Fördervereins für das Technikmuseum „Hugo Junkers“, willkommen geheißen. Nach Grußworten des Schirmherren Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, des Kooperationspartners Matthias Freiling, geschäftsführender Gesellschafter der GfM-Unternehmensgruppe und Botschafter des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“, des Vorsitzenden des Magdeburger Bezirksvereins des VDI, Dr. Jürgen Ude, und von Ulrich Petzold, Mitglied des Deutschen Bundestages, führte Prof. Dr. Mathias Tullner, Leiter des Institutes für Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, durch das Programm.

Mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Wilm Unckenbold von der Privaten Fachhochschule Göttingen konnte ein ausgewiesener Experte als Referent gewonnen werden. In seinem Vortrag drehte sich alles um CFK, den Werkstoff der Zukunft, der aus der modernen Flugzeug- und Automobilindustrie nicht mehr wegzudenken ist.

Die Forschung und Entwicklung des kohlefaserverstärkten Kunststoffes CFK gehört in den thematischen Bereich Chemie/ Kunststoffe, der in Sachsen-Anhalt den Status eines Clusters hat und damit eine Schlüsselrolle in der wirtschaftlichen Entwicklung spielt. Nach der vorliegenden ClusterPotentialanalyse, die das Wirtschaftministerium in Auftrag gegeben hat, gehören zu diesem Bereich derzeit 22.500 Arbeitsplätze und über 300 Unternehmen. Damit ist dieses Thema auch ein Wirtschaftsthema und ein Mittelstandsthema. Einmal mehr ein Grund, dass sich die GfM hier gerade in ihrer Eigenschaft als Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung für den Großen Preis des Mittelstandes engagiert.

Wissenschaftlichen Kolloquiums zu Ehren Hugo Junkers und anlässlich seines 150. Geburtstages


Hugo Junkers, exponierter Wissenschaftler und Unternehmer aus Dessau, hätte sicher diese technologische und unternehmerische Entwicklung mit großem Wohlwollen verfolgt. Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts hat er sich sehr intensiv mit alternativen Werkstoffen beschäftigt, die das Gewicht von Flugzeugen verringern und mit der Junkers J7 im Jahr 1917 erstmals ein Flugzeug gebaut, das komplett in Leichtmetallbauweise gefertigt wurde. Insofern passt das Thema des aktuellen Netzwerktalks sehr gut in den Zusammenhang des wissenschaftlichen Kolloquiums zu Ehren Hugo Junkers und anlässlich seines 150. Geburtstages.