Der Mittelstand ist in besonderer Weise Inbegriff für Leistungsbereitschaft, Fleiß und gesellschaftliche Verantwortung

(24.10.2009)
• Festlicher Abschluss des 15. bundesweiten Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ in Berlin • Verleihung der diesjährigen SONDERPREISE an herausragende Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen • Vorstandsvorsitzender der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt: "Jedem von Ihnen gebührt eine Auszeichnung."

Mit der feierlichen Auszeichnungsgala und einer sich anschließenden rauschenden Ballnacht ging am Sonnabend, 24. Oktober, im Berliner Hotel Maritim der 15. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ zu Ende. Von den über 500 Gästen aus allen Teilen der Bundesrepublik wurden Cornelia Pieper, stellv. Bundesvorsitzende der FDP und Kuratoriumsmitglied der Oskar-Patzelt-Stiftung, Werner Küsters, Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) und Mitglied der Abschlussjury, Prof. Hans-Olaf Henkel, Honorarprofessor der Universität Mannheim und ehem. BDI-Präsident sowie Helmut Holz, Generalkonsul von Island, besonders herzlich begrüßt.

Nach den erfolgreichen Ländergala in Magdeburg, Würzburg und Düsseldorf, bei denen mehr als 1 800 begeisterte Gäste die Ehrung der Finalisten und Preisträger aus 16 Bundesländern miterlebten, wurden zum Abschluss in Berlin die bundesweit jährlich nur einmal zu vergebenden SONDERPREISE überreicht. Sie gingen an eine Frau, die alle Kriterien des "Großen Preis des Mittelstandes" erfüllt und in besonderer Weise Hervorragendes als Unternehmerin geleistet hat; an fünf herausragende Unternehmen, die sich nach ihrer Auszeichnung als Preisträger in den Folgejahren überaus positiv weiter entwickelt haben, an drei Unternehmen, die mit ihren Leistungen in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt standen und an zwei Kommunen, die auf regional-politischer Ebene mit bemerkenswerten Leistungen und Erfolgen beim Aufbau und bei der Entwicklung mittelständischer Wirtschaftsstrukturen tätig waren.

Der Initiator der Oskar-Patzelt-Stiftung - die seit 15 Jahren den Wettbewerb auslobt - Vorstand der Stiftung, Dr. Helfried Schmidt, hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass alle Unternehmer täglich Applaus und Zuspruch dafür bekommen müssten, "dass Sie die seltene Gabe bewahren - und das in Zeiten der aktuellen Krise -, Arbeit so zu organisieren, dass Beschäftigung für Dritte entsteht, ohne zuvor nach Geld vom Staat zu fragen und dabei hinreichend so viel erwirtschaftet wird, dass auch der Staat seinen Anteil durch Steuern und Abgaben erhält. Deshalb ist ihnen, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, dieser Abend gewidmet. Denn eigentlich gebührt jedem von Ihnen eine Auszeichnung wie der Große Preis des Mittelstandes."

Für den heute zu Ende gehenden Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ wurden bis 31. Januar 2009 bundesweit insgesamt 3 366 (2008: 3 184) kleine und mittelständische Unternehmen von mehr als 1 400 Institutionen nominiert. Sie können gemeinsam auf eine stolze Bilanz verweisen:

• Sie beschäftigten per 31.12.2008 zusammen rund 537 000 Mitarbeiter, was einer Steigerung der Beschäftigung in den letzten fünf Jahren von 40 Prozent entspricht.
• Die durchschnittliche Ausbildungsquote beträgt 8,9 Prozent und ist damit um 70 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt.
• Die Unternehmen erreichten 2008 einen durchschnittlichen Umsatzzuwachs von 60 Prozent gegenüber 2004.
• Sie realisierten doppelt soviel Investitionen wie der Durchschnitt der KMU in Deutschland.
• Ihre Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Durchschnitt aller KMU in Deutschland, häufig bei 50 Prozent.
• Die für den 15. Wettbewerb 2009 nominierten Unternehmen leisten jährlich Steuer- und Abgabenzahlungen zwischen 12 und 15 Mrd. Euro.

Unmittelbar nach Abschluss des überaus erfolgreichen 15. Wettbewerbs am heutigen Abend, beginnen am 1. November dieses Jahres - mit Veröffentlichung der neuen Ausschreibung für das Jahr 2010 - die 16. Oskar-Patzelt-Stiftungstage mit dem 16. bundesweiten Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2010“. Bis zum 31. Januar 2010 besteht dann die Chance, die Leistungen und das Engagement kleiner und mittelständischer Unternehmen mit einer Nominierung zu würdigen, für die es dann im Herbst nächsten Jahres heißen könnte: „Wir bitten nach vorn …“.

Für Presserückfragen: Bernd Schenke, Mollstr. 35, 10405 Berlin; Tel. 030 44038255; am 24.10. ab 14:00 Uhr per Funk 0160 98237444; Beschenke[at]aol.com.

Bernd Schenke, Pressebeauftragter des Vorstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung

ANMERKUNGEN:

• Bildmaterial von der Gala in Berlin kann am 26. Oktober ab 16:00 Uhr unter http://mittelstandspreis.com/hp1130/2008.htm kostenfrei abgerufen werden. Die Quelle/Name des Fotografen ist unbedingt anzugeben.

Hintergrundinformationen zur Oskar-Patzelt-Stiftung

Was ist, was tut die Oskar-Patzelt-Stiftung? Seit der Erstverleihung im Jahr 1995 hat sich der „Große Preis des Mittelstandes“ zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im lfd. Wettbewerbsjahr 2009 wurden 3 366 Firmen von mehr als 1 400 Kommunen, Institutionen, Kammern und Verbänden nominiert. Alle nominierten Unternehmen sind unter www.mittelstandspreis.com veröffentlicht.

Trotz krisenhafter welt- und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Dieser Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittelstands als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popula-risiert Erfolgsbeispiele.

Mit der Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb verbinden Institutionen, Verbände und Kommunen effek-tiv Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander. Für die Firmen selbst ist bereits die Teilnahme am Wettbewerb, erst recht eine Auszeichnung - mit einer Urkunde zum Erreichen der Juryliste, bzw. als „Finalist“ oder „Preisträger“ - ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten. Die Entscheidung zur Auszeichnung treffen die Jurys der zwölf Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury.

Je Wettbewerbsregion können im Regelfall max. drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden. Darüber hinaus werden bundesweite Sonderpreise ausgelobt: für die „Unternehmerin des Jahres“, die „Kommune des Jahres“, die „Bank des Jahres“ sowie der „Premier-Finalist“ bzw. „Premier“. Als „Premier-Finalist“ und „Premier“ können nur Preisträger vorangegangener Jahre ausgezeichnet werden. Die Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.

Träger des Wettbewerbs sind gemeinsam mit der Oskar-Patzelt-Stiftung (Leipzig) Industrie- und Handelskam-mern (IHK), Handwerkskammern (HWK), der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Unterneh-mer- und Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände des Bundes der Selbstständigen/Deutscher Gewer-beverband (BDS/DGV) und des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbstständigen (BVD/CEDI), Regierungspräsidien sowie Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.

Von Anbeginn an ist die Stiftung grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und wird ohne einen Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert. Weder den nominierenden Institutionen noch den teilnehmenden Unternehmen entstehen irgendwelche Anmel-de- oder Bearbeitungsgebühren. Nur die Teilnahme an der festlichen Preisverleihung mit einem glanzvollen Ball ist kostenpflichtig. Mehr als 200 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind gegenwärtig in 13 Jurys, fünf weiteren Stiftungsgremien und bundesweit in über 30 regionalen Servicestellen aktiv engagiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung verkörpert Corporate Citizenship im besten Sinne.