Dank dem Ehrenamt

(06.03.2014)
4.555 nominierte Unternehmen im Jubiläumsjahr – so viele wie nie zuvor – werden von den regionalen Servicestellen durch den Wettbewerb begleitet.

Auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sorgen zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer, Juroren und Servicestellenbetreiber für einen reibungslosen Ablauf beim „Großen Preis des Mittelstandes“. Die Oskar-Patzelt-Stiftung ist als Non-Profit-Organisation (NPO) aufgestellt und verzichtet bewusst auf Teilnahme- oder Bearbeitungsgebühren bei der Wettbewerbsdurchführung. Man kann sich also weder in den Wettbewerb „einkaufen“ noch an ihm bereichern. Die Stiftung ist als Non-Governmental-Organisation (NGO) aufgestellt, von Anbeginn an grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und ohne einen Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert.

In der Stiftung sind momentan mehr als 200 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens engagiert. Sie unterstützen im Vorstand, Kuratorium, Präsidium, Unternehmerbeirat, Wissenschaftlichen Beirat, in einer der rund 50 regionalen Servicestellen, als Botschafter der Oskar-Patzelt-Stiftung oder in einer der insgesamt 14 Jurys (zwölf Landes- und zwei Abschlussjurys) die Arbeit der Stiftung. 

Welche Unternehmen mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung oder als Finalist ausgezeichnet werden, entscheiden in den zwölf Wettbewerbsregionen zwölf verschiedene Jurys. Vor Ort in den zwölf Wettbewerbsregionen sind es daher vor allem die regionalen Servicestellen und die Juroren der Regionaljurys, die die Stiftung präsentieren und aufstellen.

Ausgewiesene Experten

Schon seit mehreren Jahren ist aus der Region Mittelrhein der langjährige Geschäftsführer von Rathscheck Schiefer, Ewald A. Hoppen, als Jury-Mitglied der Oskar-Patzelt-Stiftung und Leiter der Servicestelle mit Standort: Mayen-Alzheim aktiv. Unter seiner Regie wurde Corporate Citizenship zum Bestandteil der Kultur des Unternehmens Rathscheck Schiefer, das zu den Weltmarktführern von Schiefer für Dach und Fassade zählt. Mit der Auffassung, dass sowohl ein Unternehmen als auch das Gemeinwohl profitieren können, wenn Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker ihre Kräfte gezielt bündeln, hat sich Ewald A. Hoppen außergewöhnlich stark für die Interessen der Stadt Mayen und der Region Mittelrhein auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet eingebracht.  Nicht zuletzt deshalb wurde er im Jahr 2006 zum Ehrenbürger der Stadt Mayen ernannt – neben einem anderen bekannten Sohn der Stadt: dem Schauspieler Mario Adorf. 

In Kaiserslautern betreut Dr. Philip Pongratz, Geschäftsführer der WFK Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kaiserslautern, die regionale Servicestelle und ist zugleich Juror für Wettbewerbsregion Rheinland-Pfalz/Saarland. Er ist erster Ansprechpartner u.a. auf den Feldern Investitionsförderung, Existenzgründung, Förderberatung und Standortmarketing in der Region.  

Starkes Saarland

Im Saarland gibt es zwei Servicestellen. Direkt in Saarbrücken betreut Dr. Mathias Hafner, stellvertretender Geschäftsführer der IHK des Saarlandes, die Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung und ist als Juror für Rheinland-Pfalz/Saarland tätig. Auch mit Olaf Buschikowski aus Saarlouis haben nominierte Unternehmen, Firmen und Institutionen einen kompetenten Ansprechpartner rund um den Wettbewerb. Als Unternehmensberater und Inhaber der OLAF B + Partner verfolgt er einen gesundheitsorientierten Ansatz in der ganzheitlichen Entwicklung von erfolgreichen Unternehmen.

Auch die Jurorin Kathrin Heinrichs arbeitet engagiert in der Jury mit. Sie führt mit der Heinrichs & Co. KG in Dommershausen einen Familienbetrieb mit über 75 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Verschlussschrauben und Präzisionsdrehteilen, einen der führenden Hersteller der Branche.

Rheinland-Pfalz und das Saarland bilden zusammen eine der zwölf Wettbewerbsregionen beim „Großen Preis des Mittelstandes“. Schirmherren waren der damalige Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz, Hans-Artur Bauckhage, der Existenzgründer als „Jungbrunnen“ der Wirtschaft sah, und der damalige saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi. „Alle großen Firmen haben einmal klein angefangen – als ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz sei nur Boehringer Ingelheim genannt.“ sagte zum Beispiel Ministerpräsident Kurt Beck in seinem Grußwort zur Preisverleihung. Wirtschaftsminister Hendrik Hering führte 2006 den „Mittelstandslotsen“ ein. „Wir brauchen in Deutschland mehr Unternehmergeist!” war und ist Georgis feste Überzeugung. Sein Engagement galt vor allem der Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Saarland, der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung und der Fortentwicklung des allgemeinbildenden Schulsystems. Kein Wunder, dass er seit damals als Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv ist.

(von links oben nach rechts unten) Ewald a. Hoppen, Philip Pongratz, Mathias Hafner, Olaf Buschikowski, , Kathrin Heinrichs, Hans Arthur Bauckhage, Hanspeter Georgi, Kurt Beck, Hendrik Hering