BAKA-Award für Preisträger 2010

(30.01.2013)

Berlin (BAKA) - Es muss nicht alles abgerissen oder neu errichtet werden. Zum fünften Mal lobten der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung (BAKA), der Bauverlag und die Messe München den internationalen Wettbewerb „Praxis Altbau - Preis für Produktinnovation“ zur BAU 13 aus. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Opens external link in new windowBMVBS) wurde dieser unter das Motto „Investieren in die Zukunft“ gestellt.

Bereits im Oktober 2012 hatte die Jury in Berlin getagt und unter den nahezu 60 angemeldeten Ideen die besten ermittelt. Neun Produkte waren besonders überzeugend. Diese Nominierten wurden am 14. Januar 2013 durch Rainer Bomba, Staatssekretär des BMVBS, gekürt.

Einen der drei Preise erhielt die Internorm Fenster GmbH für  das „KF 500  mit I-tec Verriegelung“, einer revolutionären Verriegelung ohne Beschlag.  Auch die Sto AG für ihr „Innendämmsystem“ und Vaillant Deutschland GmbH für ihre „Zeolith-Gas-Wärmepumpe“ bekamen eine Skulptur überreicht.

Fensterlüftungsmodul - Wegweiser des Fensterbaus

Unter den sechs anders Ausgezeichneten befindet sich auch die niedersächsische Firma HAUSE HAUTAU. Bereits 2010 gehörte sie zu den Preisträgern des „Opens external link in new windowGroßen Preises des Mittelstandes“. Den Opens external link in new windowBAKA-Award erhielt der Fensterspezialist für seine Fensterlüftungsanlage „Ventra“, einer in kompakten Abmessungen gehaltenen, die Architektur nicht beeinträchtigenden, dezentralen Lüftungsvorrichtung mit Wärmerückgewinnung.

Udo Diesmann, Leiter des Teams Gebäudeautomation freut sich über die Auszeichnung.  Er zitiert aus der Laudatio: „Mit dem Ventra Fensterlüfter wurde eine dezentrale Systemlösung geschaffen, mit der die geforderte Raumluftqualität gesichert wird. Für den Altbau ist dieses System sowohl beim Fensteraustausch als auch zur raumweisen Nachrüstung am vorhandenen Fenster geeignet. Gerade wo eine zentrale Lüftungsanlage sowohl technisch als auch  wirtschaftlich unmöglich ist, stellt dieses Lüftungsmodul die ideale Lösung für den Altbau dar. Durch die Platzierung in der seitlichen Fensterlaibung ist der Einbau ohne Verunstaltung der Architektur, gerade bei sensiblen Fassaden mühelos möglich. Mit der kompletten Entkopplung vom eigentlichen Fenstersystem, bleibt das Fenster in seiner geforderten Qualität erhalten.“

Einen der neun BAKA-Awards 2013 erhielt der niedersächsische Fensterspezialist Hause Hautau. (v. l. n. r.) Klaus-Dieter Vehling (Geschäftsführer), Stefan Faatz (Konstruktionsleiter), Petra Hautau (geschäftsführende Gesellschafterin), Udo Diesmann (Bereichsleiter Gebäudeautomation), Dipl.-Ing. Ulrich Zink, Vorsitzender BAKA, Rainer Bomba (Staatssekretär im BMVBS) und Dr. Reinhard Pfeiffer (Geschäftsführer Messe München GmbH) Foto: H. H.