Aus kleinsten Anfängen nun der Ritterschlag für den „Großen Preis des Mittelstandes“

(13.01.2011)
Wissenschaftler ermittelten wichtigsten deutschen Wirtschaftspreis - „Großer Preis des Mittelstandes“ auf Platz 1 vor dem „Entrepreneur des Jahres“ - Ein Höchstmaß an Wettbewerbstransparenz und ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem brachten Siegpunkte

Zur Ermittlung der Spitzenreiter unter den deutschen Wirtschaftspreisen, haben Wissenschaftler der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH in Halle/S. in einer breit angelegten Studie alle 536 deutschen Wirtschaftswettbewerbe miteinander verglichen.

Und das Resultat: Der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis.

Dr. Helfried Schmidt, Vorstand und Gründer der Oskar-Patzelt-Stiftung, vermittelte den Medien dieses Fazit auf einer Pressekonferenz am 13. Januar 2011 in der Bundesgeschäftsstelle in Leipzig.

Nur 18 agieren in der höchsten Liga

Von den mehr als 500 Wettbewerben agieren lediglich 18 in der höchsten Liga deutscher Wirtschaftspreise. Sie allein sind bundesweit präsent, wirken bereichs- und branchenübergreifend, bewerten Unternehmen in ihrer Gesamtheit und berücksichtigen dabei auch die Verantwortung und Rolle von Unternehmen in der Region sowie in der Gesellschaft.

Um die Wettbewerbe miteinander vergleichen zu können, haben die Wissenschaftler zwölf Kriterien entwickelt, die auch zur Beurteilung anderer - beispielsweise regionaler - Wettbewerbe geeignet sind. Damit stellt die Untersuchung des isw gleichzeitig ein Tool zur Verfügung, das generell eine Bewertung und Analyse von Wirtschaftswettbewerben ermöglicht.

Aus kleinsten Anfängen

Im Gegensatz zu den anderen 17 Wettbewerbsinitiativen ist der „Große Preis des Mittelstandes“ im Jahre 1994 aus kleinsten Anfängen - zunächst nur im Raum Leipzig - gestartet. Er wurde bis 2003 schrittweise in weiteren Bundesländern eingeführt und von da an in zwölf Wettbewerbsregionen (die alle 16 Bundesländer einbeziehen) mit zwölf separaten unabhängigen Regionaljurys sowie rund 40 regionalen Servicestellen bundesweit organisiert.

Eine außergewöhnliche Organisation

Niemand kann sich für diesen Preis selbst bewerben - man muss von Dritten nominiert werden. Im Jahr 2010 haben beispielsweise mehr als 1 000 Institutionen 3 580 Unternehmen nominiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung als Träger des Wettbewerbs erhebt weder Teilnahme- noch Bearbeitungsgebühren.

Es gibt daher auch keinerlei Geldflüsse, mit denen Entscheidungen beeinflusst werden könnten. Die gesamte Arbeit der bundesweit rund 200 Mitwirkenden in der Stiftung erfolgt ausschließlich ehrenamtlich.

Kein einziger Euro Steuergelder wird zur Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von mehr als einerMillion Euro jährlich verbraucht. Die Kosten werden ausschließlich über CivilPrivate-Partnership, Sponsoring von Partnerfirmen und von den rund 200 ehrenamtlich in der Stiftung tätigen Persönlichkeiten getragen. Hauptsponsoren sind die OPS Netzwerk GmbH und die Deutsche Port AG sowie zahlreichemittelständische Unternehmen.

Mit optimaler Transparenz

Die Oskar-Patzelt-Stiftung sorgt für ein Höchstmaß an Transparenz in der Wettbewerbsdurchführung. Dem dienen eine „Geschäftsordnung für Juroren“, ein „Corporate Governance Kodex“ - der auch Interessenkonflikte der Entscheider regelt -, ein Qualitätsmanagementsystem gem. DIN EN ISO9001:2008, die Veröffentlichung aller Nominierungen und die Veröffentlichung der Jury-Bewertungen alsOPS-Rating.

Ansprechpartner:

Dr. Helfried Schmidt, Petra Tröger

Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung
Melscher Str. 1
04299 Leipzig
Tel. 0341 2406100
E-Mail: op@op-pt.de

Bernd Schenke

Pressesprecher der Oskar-Patzelt-Stiftung
Mollstr. 35
10405 Berlin
Tel. 030 44038255; 0160 98237444
E-Mail: beschenke@aol.com