Aufbruchstimmung in Nürnberg

(27.08.2010)
Die Oskar-Patzelt-Stiftung rief – Vertreter vorbildlicher Unternehmen aus Mittelfranken und der Oberpfalz kamen. Der Abend des 28. Juni im Dialog Marketing Center der Post vermittelte Aufbruchstimmung.

 

Die Noris und vor allem Franken waren von je her ein Sammelbecken für Neuerungen und Fortschrittlichkeit und dem Dialog Marketing Center der Post ist am guten Bild des Mittelstandes gelegen. Schon einmal richtete es eine Urkundenübergabe der Oskar-Patzelt-Stiftung aus. Gefeiert wurde das Erreichen der Jurystufe, was einem Unterstreichen der Anwartschaft auf den Großen Preis des Mittelstandes entspricht. Hürde genommen, eine Runde weiter, Etappensieger. Auch diesmal durfte sich der Leiter des Dialog Marketing Centers, Helmut Schmidt, über so viel Resonanz erfreuen. Nicht anders sah es bei Robert Knitt aus.

Der Mann aus dem oberfränkischen Burgkunstadt ist der fränkische Servicestellenleiter der Oskar-Patzelt-Stiftung und als Unternehmensoptimierer mit dem Blick für den Unterschied zwischen Innovation und Aktionismus ausgestattet. Über das Interesse von 16 Unternehmensvertretern, drei kommunalen Wirtschaftsförderern und Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer am Großen Preis des Mittelstandes, zeigte sich der Oberfranke sehr erfreut. Ihn und Schmidt verbindet die gemeinsame Erinnerung an eine vormals gelungene Ausrichtung eines Auszeichnungsabends für erfolgreiche Unternehmen. Um den Großen Preis des Mittelstandes, diesen bedeutenden deutschen Wirtschaftspreis, zu erringen, gilt es auf sich aufmerksam zu machen. Durch tragfähige Konzepte.

In gelöster Stimmung stellte Knitt in einer Art das seiner Meinung nach tragfähigste Konzept für Unternehmenserfolg vor: Selbstliebe. Ja, Sei haben richtig gelesen. Denn wer seine Gesundheit und sein Wohlbefinden im Auge behält, erhält sich die Kraft zur Kreativität und Leistungsfähigkeit, so Knitt. Solche Worte, im Wirtschaftsleben selten vernommen, passten so recht zur freundlichen und gelösten Atmosphäre des Abends.

Einer derer, denen an diesem Abend bescheinigt werden sollte, im guten Sinne etwas anders gemacht zu haben als seine Mitbewerber, war der Kunsthändler Ralph Neumann von der Hans Bingold oHG. Sein Auftreten verdeutlichte, wie sehr wirtschaftliche Entscheidungen aus Gefühlen wie Loyalität, Verbundenheit oder auch Achtung erwachsen können. Eindrucksvoll schilderte Neumann den Weg seines Familienunternehmens heraus aus der Krise, über neue Konzepte hin zu erneutem Aufstieg. Dem Geist des Abends entsprach auch sehr wohl das gegenseitige Kennenlernen der Unternehmer oder das Vertiefen bestehender Kontakte. Veranstaltungen der Oskar-Patzelt-Stiftung verstehen sich als Netzwerkbörsen, was dem Ziel der Stiftung dienlich ist, immerhin gehört zu ihrem Ansinnen auch eine Verbesserung des Bildes mittelständischer Unternehmer in der Öffentlichkeit und eine Sensibilisierung für den Zusammenhang zwischen gesundem Mittelstand, gesunder Wirtschaft und ihrem günstigen Einfluss auf die Arbeitsmarktzahlen.

Mit dieser von Oskar-Patzelt selbst gefundenen Formel will einleuchten, dass die Gesundheit des Mittelstandes somit alle angeht und geradezu von gesellschaftlichem Belang ist. Auf ihren Beitrag zur Gesellschaft freute sich Helmut Schmidt, der in seiner Begrüßung von dem Spaß sprach, den er beim Entdecken seiner Gäste haben werde. Dass ausgerechnet in seinem Haus eine feierliche Urkundenübergabe stattfinden sollte, ist nicht verwunderlich. Schließlich ist die Post AG auch Mittelstandsförderer.

Wendiger am Markt, sozialer in der Konsequenz oder vorausschauender bei der Produktentwicklung. Aber eben immer erfolgreich. So sind die Kandidaten für den im Herbst anstehenden Großen Preis des Mittelstandes. Was die Erfolge ausmacht und mitunter auch den Charme des jeweiligen Unternehmens, verlas Hans-Georg Unglaub im Stile einer gewählten und doch launigen Moderation vor jeder Urkundenüberreichung durch Robert Knitt. Mit besten Wünschen für ein Weiterkommen wurden die Auszeichnungen von dem rührigen Oberfranken den Firmenvertretern verehrt, bevor diese vom Herzogenauracher Vertriebstrainer Werner Möstel zum Erinnerungsfoto gebeten wurden. Mit der Aufnahme in die Jurystufe, einem kleinen Buffet vor Augen und dem Großen Preis des Mittelstandes im Sinn, klang die Veranstaltung unter Lob und Zuspruch der Gäste aus. MH

Über ihre Aufnahme in die Jurystufe durften sich freuen:

01. Assdev GmbH & Co.KG, 91 301 Forchheim, Service rund um die Leiterplatte

02. Fahrzeugbau Meier GmbH, 90 518 Altdorf – Innovation in der Luxusklasse

03. Heitec AG, 91 052 Erlangen - Systemhaus für industrielle Lösungen weltweit

04. HG Hans Geiger Formenbau GmbH, 90 431 Nürnberg – Präzision seit Generationen

05. Horsch Maschinen GmbH, 92 421 Schwandorf – landwirtschaftl. Maschinen nach Maß

06. Iloxx AG, 90 449 Nürnberg - Transportdienstleister der Extraklasse

07. Incotec GmbH & Co.KG, 90 518 Altdorf - Klimasysteme für einen kühlen Kopf

08. LOEW Präzisionsteile GmbH, 90 763 Fürth - hochpräzise Dreh- und Frästeile aus Begeisterung

09. n:aip Deutschland GmbH, 90 763 Fürth - fürsorgliche Versorgung schwerkranker Menschen

10. Richard Köstner AG, 91 413 Neustadt a. d. Aisch – pfiffige Ideen für Haus und Garten

11. Schmetterlingreisen GmbH & Co.KG, 91 286 Obertrubach-Geschwand – da beginnt der Urlaub bereits vor der Haustür

12. Sheepworld AG, 92 289 Ursensollen – Plüschtiere, Schreibwaren, Geschenkideen – ohne Sheepworld ist alles doof

13. SOLDAN Holding  + Bonbonspezialitäten GmbH,  90 427 Nürnberg – Wohlfühlbonbons nach bewährten Hausrezepturen

14. Sunhill Technologies, 91 088 Bubenreuth – innovative Entwicklungen, Vertrieb, Handel und Produktion von Technologie, Hard- und Software - das Handy zum Parken

15. Werbeagentur Schultze, Walther und Zahel GmbH, 90 489 Nürnberg – seit dem Studium kreativ und gleich nach dem Studium unternehmerisch aktiv

16. ZEITLAUF GmbH, 91 207 Lauf a. d. Pegnitz, Antriebstechnik – millionenfach  bewährte Antriebstechnologie

v.l.n.r. Hans-Georg Unglaub, Processline - Azubi-Power; Thomas Horz, Zeitlauf GmbH; Robert Knitt