2. Wettbewerbsstufe läuft: Neue Qualität im Jubiläumsjahr

(20.04.2009)
Bundesweit mehr Unternehmen im Wettbewerbs-Finale als in den Vorjahren Bayern und Berlin-Brandenburg wie 2008 mit den höchsten Zuwächsen

Für den 15. Wettbewerb um den "Großen Preis des Mittelstands 2009" wurden 3 366 Unternehmen und Persönlichkeiten (2008: 3 184) von mehr als 1 400 Kommunen, Institutionen, Kammern und Verbänden in den 16 Bundesländern nominiert. Das ist auf beiden Seiten eine beachtliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Diese Unternehmen repräsentieren den wirtschaftlich erfolgreichen und sozial engagierten Mittelstand in seiner gesamten Spannbreite unterschiedlicher Branchen sowie Organisations- und Eigentumsformen.

Kein anderer Mittelstandswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und über mehrere Jahre anhaltende Resonanz. Dabei sind die Preise nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen um Ehre und öffentliche Anerkennung, ohne finanzielle Anreize.

Nach Vorliegen der unternehmensspezifischen Erhebungsunterlagen zum 16. April 2009 und einem folgenden Grobcheck der Antworten der Unternehmen auf die 57 Juryfragen (erfolgte mittels einer Online-SQL-Datenbank), setzt sich die positive Gesamtentwicklung des Wettbewerbs auch in diesem Jahr fort: Bundesweit haben 1 028 Unternehmen (2008: 946) die 2. Wettbewerbsstufe, die sog. „Juryliste“ erreicht.

Diesen Unternehmen wird in den nächsten Wochen in feierlicher Form von Wirtschaftsministern, Staatssekretären und Kammer-Präsidenten, durch die Bundesgeschäftsstelle in Leipzig und von den bundesweit tätigen Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung - die den Wettbewerb seit 1995 jährlich ausschreibt und organisiert - die „Urkunde zum Erreichen der Juryliste“ überreicht.

Bis Ende Juni dieses Jahres entscheiden insgesamt zwölf regional organisierte Jurys mit etwa 100 Juroren, wer aus dem Kreis dieser kleinen und mittleren Firmen Finalist bzw. Preisträger des "Großen Preis des Mittelstands 2009" wird. In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen können bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten ausgezeichnet werden.

Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung, stellt u. a. fest: „Die Qualität der Einreichungen ist erneut beeindruckend. Von den Ergebnissen bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsicherung trotz gegenwärtiger Krisensituation, über Innovationen bis zum Engagement in den Regionen zeigt der Mittelstand, dass er die aktuellen Herausforderungen verantwortungsvoll meistert. Besonders erfreulich ist, dass bundesweit zahlreiche Kommunen und Institutionen die Arbeit mit diesem Wettbewerb als Instrument der Verbindung von Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing aufgreifen, und dass die Unternehmen selbst die Erstellung der Unterlagen für die Juroren als einfaches Management- und Führungsinstrument nutzen.“

Die Juroren stützen sich in der ihrer Bewertung auf folgende fünf Preiskriterien:

  1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
  2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  3. Modernisierung und Innovation
  4. Engagement in der Region
  5. Service und Kundennähe, Marketing

Und so verteilen sich die 1 028 Unternehmen der Juryliste auf die zwölf Wettbewerbsregionen:

  Region/Bundesland

 2009

2008

 Baden-Württemberg 97 83
 Berlin/Brandenburg 129 113
 Mecklenburg-Vorpommern 34 37
 Nordrhein-Westfalen 91 92
 Sachsen 124 139
 Schleswig-Holstein/Hamburg 20 18
 Bayern 187 116
 Hessen 53 55
 Niedersachsen/Bremen 57 43
 Rheinland-Pfalz/Saarland 90 86
 Sachsen-Anhalt  76 86
 Thüringen 73

 78


Bemerkenswert sind die Steigerungen in den Regionen/Bundesländern Bayern und Berlin-Branden-burg auf relativ hohem Niveau.

Die Auflistung der 1 028 Firmen und Institutionen, die die Juryliste 2009 erreicht haben, kann ab Montag, 27.4.2009, unter www.mittelstandspreis.com eingesehen werden.

Übrigens, wer Finalist oder Preisträger 2009 wird, erfahren die Gewinner erst am Abend der Preis-verleihungen im Rahmen regionaler Gala (5. September 2009 in Magdeburg: für Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt; 12. September 2009 in Würzburg: für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Thüringen; 26. September 2009 in Düsseldorf: für Niedersachsen/ Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg).

Bis dahin bleiben die Ergebnisse ein gut gehütetes Geheimnis der Juroren.

Bernd Schenke
Pressebeauftragter
der Oskar-Patzelt-Stiftung

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter
www.mittelstandspreis.com

Pressekontakt:

Bernd Schenke                    
Pressebeauftragter der Oskar-Patzelt-Stiftung       
Mollstr. 35, 10405 Berlin
Tel. 030 44038255   
Beschenke[at]aol.com    

Hintergrundinformation zur Oskar-Patzelt-Stiftung:


Seit der Erstverleihung im Jahr 1995 hat sich der „Große Preis des Mittelstands“ zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Alle nominierten Unternehmen dieses Jahres sind unter www.mittelstandspreis.com veröffentlicht.

Trotz krisenhafter welt- und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Der Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popularisiert Erfolgsbeispiele.

Mit der Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb verbinden Kommunen, Institutionen und Verbände effektiv Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander. Für die Firmen selbst ist bereits die Teilnahme am Wettbewerb, erst recht die Auszeichnung - mit einer Urkunde - zum Erreichen der Juryliste, als „Finalist“ oder „Preisträger“, ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.

Die Entscheidung zur Auszeichnung treffen die Jurys der zwölf Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury.
Je Wettbewerbsregion können im Regelfall drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.
Darüber hinaus werden bundesweite Sonderpreise ausgelobt: für die „Unternehmerin des Jahres“, die „Kommune des Jahres“, die „Bank des Jahres“ sowie der  „Premier-Finalist“ bzw. „Premier“. 
Als „Premier-Finalist“ und „Premier“ können nur Preisträger vorangegangener Jahre ausgezeichnet werden. Die Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.

Träger des Wettbewerbs sind gemeinsam mit der Oskar-Patzelt-Stiftung (Leipzig) Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK), der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Unternehmer- und Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände des Bundes der Selbstständigen/Deutscher Gewerbeverband (BDS/DGV) und des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbstständigen (BVD/CEDI), Regierungspräsidien, Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.

Von Anbeginn an ist die Stiftung grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und wird ohne einen Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert. Weder den nominierenden Institutionen noch den teilnehmenden Unternehmen entstehen irgendwelche Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren.
Nur die Teilnahme an den festlichen Preisverleihungen mit einem glanzvollen Ball sind kostenpflichtig.

Mehr als 200 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind gegenwärtig in 13 Jurys, fünf weiteren Stiftungsgremien und bundesweit über 30 regionalen Servicestellen aktiv engagiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung verkörpert Corporate Citizenship im besten Sinne.