Wirtschaftsförderung fördern

Harte Nuss

Entsprechend dem Motto „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze” ist Mittelstandsförderung der beste und effektivste Weg, um Beschäftigungs- und Versorgungssicherheit und breites bürgerliches Engagement zu erreichen. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Daraus leiten sich Schwerpunkte des Handelns, Ihrer Wirtschaftsförderung und Ihrer Öffentlichkeitsarbeit ab.

Kommunen, Kammern und Verbände haben ein natürliches Interesse an der Förderung mittelständischer Unternehmen. Dabei geht es am wenigsten um finanzielle Förderung, um Geld. Viel entscheidender sind die „weichen” Faktoren.

Das „Klima” einer Region, das verlässliche Engagement seiner Verwaltungen und Funktionsträger, die öffentliche Resonanz auf wirtschaftliche Erfolge entscheiden darüber, ob Existenzgründer lange genug motivieret bleiben, um erfolgreich zu werden, ob Unternehmenswachstum und mit ihm Beschäftigungszuwachs gewollt und befördert werden oder aber ignoriert und boykottiert werden, ob Unternehmen sich ansiedeln werden oder mitsamt ihren Arbeitsplätzen wegziehen.

Wer sich beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” engagiert, wird belohnt: Öffentliche engagierte Diskussionen um die Nominierung der Besten, die überregionale Bekanntmachung der Nominierungen unter anderem durch die Publikationen der Oskar-Patzelt-Stiftung, vielleicht sogar am Ende ein ausgezeichnetes Unternehmen, und die entsprechenden Medienwirkungen kosten kein Geld, können aber ungeahnte Motivationen und Ideen freisetzen.

Zukunft

Die einfachste und zudem kostengünstigste Form der Wirtschaftsförderung ist die Nominierung hervorragender Unternehmen zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes”. Damit erhalten diese Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal, einen Wettbewerbsvorteil. Die Nominierung ist zugleich Ansporn und Motivation für andere.

Die öffentliche Diskussion und Berichterstattung dazu weckt Leistungspotentiale bei Unternehmen und Beschäftigten und Ideen und Engagement bei Bürgern. Und das Ganze funktioniert, ohne dass dafür aufwändige Konzepte, Pläne, Arbeitsgruppen, Budgets, Fördergelder oder Fördermittelcontrolling notwendig sind – denn außer einem überschaubaren Zeitaufwand fallen keine Kosten an.

Zahlreiche Städte und Gemeinden, Verbände und Kammern, Kreditinstitute und Dienstleister, Kunden und Lieferanten nutzen diese Möglichkeit seit Jahren intensiv. Das ist nicht nur nützlich, sondern auch klug. Denn auf diese Weise wird zugleich Regionalmarketing betrieben, ohne dass Mehrkosten entstehen.

Nominierte Unternehmen als Zugpferde ihrer Region präsentieren stets auch die Region in der begleitenden Medienberichterstattung, auf Internetplattformen und zu Veranstaltungen. Zusätzliche Synergie- und Marketingeffekte entstehen und können aktiv befördert und genutzt werden. Nominierende Institutionen werden als aktiv und erfolgreich von Öffentlichkeit und Medien wahrgenommen (Wirtschaftsförderung).

  • Von der damit verbundenen Aufwertung des unternehmerischen Mittelstandes profitieren alle. Bereits die Nominierung beispielhafter Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstands” der Oskar-Patzelt-Stiftung bewirkt zusätzlichen Nutzen für Ihre Arbeit. Der ist wirtschafts- und öffentlichkeitswirksam vermarktbar - praktisch ohne zusätzliche Kosten! Mit den Nominierungen haben Sie ein Instrument in der Hand, mit dem Sie mehrere Ihrer Interessen vertreten können:
  • gegenüber der Wirtschaft - Seht her, wir nutzen diese Möglichkeit, Unternehmen unseres Verantwortungsbereichs überregional zu popularisieren - wir stehen Euch bei;
  • gegenüber den Medien - Seht her, bei uns gibt es auszeichnungswürdige unternehmerische Leistungen. Bei uns lohnen sich Engagement und Investition. Über uns lohnen sich Reportagen und Berichte;
  • gegenüber der Bevölkerung - Seht her, unsere hervorragenden Unternehmen sind der Garant für unsere Zukunft. Wir tun alles für die Sicherung und den Ausbau des Arbeitsmarktes;
  • gegenüber den eigenen Verwaltungsmitarbeitern - Seht her, hier und da haben wir bereits Erfolge vorzuweisen. Auf diesem Weg müssen wir weitergehen.

Manchmal schafft ein einfacher Vergleich Klarheit. Regionale Wirtschaftskreisläufe lassen sich zum Beispiel mit einem Garten vergleichen. Der schlechte Gärtner ist nur auf die diesjährige Ernte fixiert und hofft darauf, dass nächstes Jahr alles wieder gut wächst. Der vorausschauende Gärtner weiß, dass die künftigen Ernten von der heutigen Saat und deren Pflege abhängen. Er weiß, dass Pflanzen reifen müssen und nicht vorzeitig zur Frucht getrieben werden dürfen. Er weiß, dass dauerhaft reiche Ernten nur möglich sind, wenn die natürlichen Kreisläufe des Gartens behütet werden. Er düngt behutsam, wo der schlechte Gärtner überdüngt. Er erntet maßvoll, wo der schlechte Gärtner Kahlschläge hinterlässt. Er schützt das Saatgut, das der schlechte Gärtner in der Küche verwertet.

Ebenso unterscheiden sich Kommunen danach, wie sie „ihre” Unternehmen, ihren Mittelstand „bewirtschaften”. Wer vorausschauend und langfristig gezielte Mittelstandsförderung und einen breiten differenzierten Branchenmix anstrebt, der wird besonders erfolgreich Beschäftigungszuwachs, Ausbildungssicherheit, Wohlfahrtssteigerung, kommunale Entschuldung und Steuermehreinnahmen nachweisen können. Wo viele kleine und mittlere Unternehmen eine Heimat haben, dort wächst so mancher Mittelständler sogar zu einem größeren Unternehmen heran mit vielen positiven Wirkungen für die Region um seinen Geschäftssitz.

Kommunen, die diesen Weg besonders eindrucksvoll beschreiten und deren Gewerbe-, Arbeitsplatz-, Einwohner- und Wohlfahrtskennziffern sich dadurch nachhaltig positiv entwickeln, zeichnet die Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes” seit dem Jahr 2000 jährlich mit dem Sonderpreis „Kommune des Jahres” aus.

Die bisherigen Preisträger sind:

  • Stadt Gersthofen (Bayern, Jahr 2000)
  • Gemeinde Sülzetal (Sachsen-Anhalt, Jahr 2001)
  • Stadtverwaltung Riesa (Sachsen, Jahr 2002)
  • Bezirksamt Berlin Treptow-Köpenick (Berlin, Jahr 2003)
  • Stadtverwaltung Lichtenstein (Sachsen, Jahr 2003)
  • Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis (Rheinland-Pfalz, Jahr 2004)
  • Stadtverwaltung Bautzen (Sachsen, Jahr 2005)
  • Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (Baden-Württemberg, Jahr 2005)
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (Nordrhein-Westfalen, Jahr 2006)
  • Stadt Langenfeld (Nordrhein-Westfalen, Jahr 2007)
  • Stadt Philippsburg (Baden-Württemberg, Jahr 2007)