CHRONIK der Oskar-Patzelt-Stiftung – 14 erfolgreiche Jahre im Zeitraffer
Der „Große Preis des Mittelstandes” der Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich als private Initiative schrittweise – völlig ohne staatliche Finanzierung und ausschließlich ehrenamtlich organisiert – zu einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise entwickelt. Die Geschichte der letzten 14 Jahre seit der Gründung macht deutlich, dass er eine nahezu unentbehrliche, die Wirtschaft in den Regionen und insbesondere den Mittelstand fördernde Maßnahme ist.
1993: Geburt einer Idee
Dezember - Gründung einer Koordinierungsgruppe aus Mitgliedern von Regierungspräsidien, Kammern, Unternehmerverbänden, Kommunen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften u. a. zur Einrichtung der Preisverleihung „Große Preis des Mittelstandes”.
1994: Der „Große Preis des Mittelstands” erblickt das Licht der Welt
- Erstmals wird der „Große Preis des Mittelstandes” ausgeschrieben.
- Die Ausschreibung ist zunächst auf den Regierungsbezirk Leipzig beschränkt; rund 120 Firmen werden nominiert.
1995: Erste Preisverleihung
- März – Erste Galaveranstaltung „Große Preis des Mittelstandes” mit Sachsens Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf als Festredner und 300 Gästen im Leipziger Rathaus.
- Erste Expedition der Oskar-Patzelt-Stiftung junger Bergsportler mit wissenschaftlicher Begleitung auf den höchsten Berg Amerikas, den 6 000er Aconcagua.
- Zweite Expedition der Oskar-Patzelt-Stiftung auf einen 8 000er Gipfel im Himalaya.
1996: Eine Initiative expandiert
- Erweiterung der „Große Preis des Mittelstandes”-Initiative auf den gesamten Freistaat Sachsen und auf Teile Sachsen-Anhalts.
- Mai – Zweite Galaveranstaltung „Große Preis des Mittelstandes” mit Ministerpräsident a. D. Dr. Christoph Bergner und 900 Gästen; etwa 240 Firmen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren nominiert.
- Erstes Wirtschafts-Symposium „Der Mittelstand am Wirtschaftsstandort Deutschland”.
- Dritte Expedition der Oskar-Patzelt-Stiftung auf den aktivsten Vulkan Amerikas (Sangay), die „Feuerhölle der Anden”.
- Erster Club der Oskar-Patzelt-Stiftung in Halle, u. a. mit Oberbürgermeister Dr. Klaus Rauen und rund 200 Gästen zum Thema „Mittelstand aus der Retorte?”; damit Start einer Diskussionsreihe zu aktuellen Mittelstandsthemen.
1997: „Bank des Jahres” erstmals vergeben
- Vierte Expedition der Oskar-Patzelt-Stiftung, diesmal auf einen 6 000er im Himalaya.
- Dritte Galaveranstaltung „Große Preis des Mittelstandes” mit einem Grußwort des Bundeswirtschaftsministers Dr. Günther Rexrodt. Es gibt fast 480 nominierte Firmen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Erstmals folgt der Gala zur Preisverleihung ein Ball, in diesem Jahr mit einer UNICEF-Tombola. Rund 1 000 Gäste erleben dieses Ereignis.
- Erstmals Verleihung des bundesweit ausgeschriebenen Sonderpreises „Bank des Jahres”.
- Zweites Wirtschaftssymposium „Der Mittelstand am Wirtschaftsstandort Deutschland”.
1998: Eintragung ins Stiftungsregister
- Erweiterung der Initiative „Große Preis des Mittelstandes” auf den Freistaat Thüringen.
- Dr. Helfried Schmidt, Initiator der Initiative „Großer Preis des Mittelstandes”, errichtet die privatrechtliche „Oskar-Patzelt-Stiftung" als künftigen Träger aller Aktivitäten; Eintragung im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes Leipzig unter Nr. 2/98. Sie wird seitdem geführt vom Führungsduo Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger.
- Vierte Galaveranstaltung „Große Preis des Mittelstandes”, mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Günther Rexrodt, FDP-Generalsekretär Dr. Guido Westerwelle, BVMW-Präsident Mario Ohoven und BdSt-Präsident Dr. Karl-Heinz Däke. Erstmals Verleihung des bundesweit ausgeschriebenen Sonderpreises „Unternehmerin des Jahres”; etwa 860 Firmen sind nominiert und 1.100 Ballgäste anwesend.
- Erste „Unternehmerin des Jahres” geehrt.
- Drittes Wirtschaftssymposium der Oskar-Patzelt-Stiftung.
- Einrichtung erster regionaler Büros der Oskar-Patzelt-Stiftung.
1999: Stiftung schafft sich Arbeitsgremien
- 5. Oskar-Patzelt-Stiftungstage mit Erweiterung um eine Landesebene, deshalb vier Bälle mit Preisverleihungen: 25.09. – Bundesball in Leipzig, 16.10. - „Großer Preis des Mittelstandes”-Verleihung auf dem 6. Thüringer Wirtschaftsball des BVMW in Erfurt, Schirmherr Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel; 23.10. - Sachsen-Anhalt-Ball in Dessau, Schirmherr Ministerpräsident a. D. Dr. Christoph Bergner; 06.11. - Sachsen-Ball in Leipzig, Schirmherr Vizepräsident des BVMW, Dr. Jochen Leonhard; Festrednerin ist die Europaabgeordnete und SPD-Landesvorsitzende Constanze Krehl.
- Erstmalige Verleihung des Sonderpreises "Politiker des Jahres" für eine politisch tätige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, mit besonderem Engagement für mittelständische Belange und des Sonderpreises "Premier" für einen erfolgreichen Preisträger der Vorjahre.
- Der Unternehmerbeirat und der Wissenschaftlicher Beirat der Oskar-Patzelt-Stiftung werden eingerichtet.
- Vorbereitung der siebten Expedition der Oskar-Patzelt-Stiftung in den Himalaya im Jahre 2000.
- Start jährlicher Workshops für nominierte Unternehmen.
2000: Erstmals „Kommune des Jahres” verliehen
- 6. Oskar-Patzelt-Stiftungstage mit der Erweiterung der Initiative auf das Land Hessen. Schirmherr der Preisverleihung in Frankfurt/M. ist der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch, Festredner Staatssekretär Dr. Herbert Hirschler.
- Erstmals wird der bundesweit ausgeschriebene Sonderpreis „Kommune des Jahres” verliehen.
- Vier Galas zur Preisverleihung in Leipzig, Suhl, Magdeburg und Frankfurt/M.
2001: Hauptstadtregion kommt hinzu
- 7. Oskar-Patzelt-Stiftungstage unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Rolf Schwanitz und Cornelia Pieper (Generalsekretärin der FDP).
- Erweiterung der Initiative auf die Länder Berlin und Brandenburg.
- Vier Galas der Oskar-Patzelt-Stiftung zur Preisverleihung in mehreren Bundesländern.
2002: Von nun an bundesweit
- 8. Oskar-Patzelt-Stiftungstage mit den Schirmherren Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt und dem Präsidenten des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven. Der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dr. Bernhard Vogel, wird mit dem „Politiker des Jahres” ausgezeichnet.
- Für das Jahr 2003 wird der „Große Preis des Mittelstandes” erstmals bundesweit und damit auch für Baden-Württemberg, Bayern, NORDdeutschland/Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland ausgeschrieben.
2003: Ein Präsidium wird geschaffen
- 9. Oskar-Patzelt-Stiftungstage mit der Gesamtschirmherrschaft von Bundespräsident a. D. Roman Herzog. Schirmherren der Bälle in Mainz, Magdeburg, Berlin und Chemnitz sind die Minister Hans-Arthur Bauckhage und Dr. Horst Rehberger, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit und Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt.
- Einrichtung einer „Großer Preis des Mittelstandes”-Patenschaftsinitiative „Erfolgreiche Unternehmer helfen jungen Unternehmen”.
- Kooperation mit zahlreichen regionalen und überregionalen Initiativen und Institutionen.
- Mehr als 100 Persönlichkeiten arbeiten ehrenamtlich im Kuratorium, im Vorstand, in den vier Beiräten und in elf Jurys der Oskar-Patzelt-Stiftung mit.
- Einrichtung eines neuen Organs der Oskar-Patzelt-Stiftung: das Präsidium. Ihm gehören Dr. Hanspeter Georgi (Wirtschaftsminister Saarland), Ulrich Junghanns (Wirtschaftsminister Brandenburg), Dr.-Ing. Victor Stimming (Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und Präsident der IHK Potsdam) sowie Jürgen Preiss-Daimler, Gründer und tätiger Hauptgesellschafter der PD-Unternehmensgruppe an.
- 2 060 Unternehmen werden in diesem Jahr von fast 800 Institutionen, Kommunen, Kammern und Verbänden für den Wirtschaftspreis nominiert. Sie sichern etwa 200 000 Arbeitsplätze und leisten jährliche Steuern und Abgaben in Milliardenhöhe.
- Mehr als 12 000 Gäste besuchten bis Ende 2003 eine der bisher etwa 50 Veranstaltungen der Oskar-Patzelt-Stiftung in verschiedenen Bundesländern.
2004: Veränderungen an der Kuratoriumsspitze
- 10. Oskar-Patzelt-Stiftungstage: Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat die Gesamtschirmherrschaft übernommen. Schirmherr des Mitteldeutschlandballs in Magdeburg ist der anhaltinische Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, für den Länder-Ball in Köln der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harald Schartau. Die Schirmherrschaft über den Bundesball in Berlin haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit und der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, übernommen.
- Die Ministerpräsidenten von Hessen, Roland Koch, Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Harald Ringstorff und Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt sowie die Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz, Hans-Arthur Bauckhage, dem Saarland, Dr. Hanspeter Georgi und Niedersachsen, Walter Hirche, übernahmen weitere regionale Schirmherrschaften für die Arbeit während der 10. Oskar-Patzelt-Stiftungstage in ihren Ländern.
- In Kooperation mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) wird ein Sonderpreis für die tragfähigste Netzwerkinitiative im Mittelstand ausgeschrieben. Preisträger wird "Die Strahlemann®-Initiative Zukunft für Kinder e. V. aus dem hessischen. Reichelsheim
- Bernd Schenke (Berlin) übernimmt die Aufgabe des Pressebeauftragten der Oskar-Patzelt-Stiftung.
- Mit Angelika Aschenbrenner, eine Unternehmerin aus Kirchhain (Hessen), als Vorsitzende und Prof. Dr. Margit Enke von der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen), als eine Stellvertreterin neben dem langjährig tätigen Bodo Schwarz, Landesgeschäftsführer des BVMW Sachsen, bekommt das Kuratorium der Stiftung im Herbst eine „neue Spitze”.
2005: Neuer Name und Nominierungsrekord
- 11. Oskar-Patzelt-Stiftungstage, über die Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck in seiner Funktion als Bundesratspräsident die Schirmherrschaft übernimmt.
- Zum Nominierungsschluss für das Jahr 2005 am 30. Januar, registriert die Oskar-Patzelt-Stiftung einen neuen Beteiligungsrekord: 1.053 Nominierende (2004: mehr als 900) aus Politik, Wirtschaft, Kommunen, Kammern, Verbänden, Institutionen und Firmen sowie Einzelpersonen nominierten exakt 2 519 (2004: 2 288) Unternehmen/Einzelpersonen zur Auszeichnung für den begehrten Wirtschaftspreis.
- Erstmals erhalten die nominierten Unternehmen und Einzelpersonen die Bewerbungsunterlagen elektronisch zugestellt, die sie bis Ende April ausgefüllt in der Bundesgeschäftsstelle der Stiftung einreichen müssen.
- Die bundesweit tätige Oskar-Patzelt-Stiftung, die sich seit nunmehr elf Jahren der Würdigung hervorragender Leistungen mittelständischer Unternehmen annimmt und jährlich im Herbst den „Großen Preis des Mittelstandes” vergibt – ändert zum 1. März 2005 ihren Namen; Anliegen und Inhalt der Stiftungstätigkeit bleiben dieselben.
Was war geschehen?
Den seit 1997 andauernden Verhandlungen mit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, USA (Hollywood) – wegen Verwechslungsgefahr der ursprünglich eingetragenen Marke „OSKAR für den Mittelstand” mit der Hollywood-Marke „Oscar” und den damit verbundenen Kostenrisiken bis hin zum Bundesgerichtshof (BGH) – ist die ehemalige OSKAR-Stiftung durch eine Vereinbarung mit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, vom 3. Februar 2005, endgültig aus dem Weg gegangen. Ihr zufolge trägt die Stiftung nun den vollständigen Namen von Oskar Patzelt, bekannten Arzt aus Leipzig, Schwiegervaters des Stifters Dr. Helfried Schmidt: Oskar-Patzelt-Stiftung. Das Regierungspräsidium als Stiftungsaufsichtsbehörde genehmigt die Satzungsänderung am 2.2.2006
- Mit dem neuen Namen werden auch die Strukturen der Stiftung den aktuellen Bedingungen angepasst und die Errichtung von Servicestellen in den Regionen wird eine wichtige Aufgabe. Bis zum Jahresende konnten 26 solcher Einrichtungen, die als „verlängerter Arm der Stiftung” zu sehen sind, geschaffen und arbeitsfähig gestaltet werden.
- In Verantwortung des Wissenschaftlichen Beirats der Oskar-Patzelt-Stiftung findet am 23. September in Leipzig die Herbsttagung der Stiftung statt.
- Im Herbst finden in Köln und Magdeburg die regionalen Auszeichnungsgala statt; Berlin erlebt im Oktober den Bundesball in Anwesenheit von Bundesratspräsident Matthias Platzeck, der die Festrede hält. Zusätzlich zu den fünf Sonderpreisen wird ein weiterer Preis verliehen. Er geht an die Münchener Unternehmerin Anne Koark. Sie holt das Thema Insolvenz aus der Tabu-Ecke und gibt ihm sowie dem Schicksal zehntausender Unternehmen in Deutschland - die es ebenfalls nicht geschafft haben – ein Gesicht.
- Am 16. November findet in der Bundesgeschäftsstelle Leipzig die erste Beratung der Servicestellenleiter der Oskar-Patzelt-Stiftung statt.
2006: Neue Rekordmarken
- Mehr als 1 080 Institutionen haben deutschlandweit bis zum 31. Januar 2 790 Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstandes” nominiert. Damit werden im Rahmen der 12. Oskar-Patzelt-Stiftungstage erneut die Rekordmarken des Vorjahres überboten.
- In Suhl findet am 17./18. März die Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt-Stiftung statt. Zu den Referenten gehört u. a. der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl-Heinz Däke.
- Erstmals werden in diesem Jahr in einigen Regionen die Urkunden für das Erreichen der „Finalrunde” im Wettbewerb im Rahmen von gesonderten Veranstaltungen oder vor Ort an die Unternehmen überreicht. In Mecklenburg-Vorpommern erfolgt das beispielsweise in Anwesenheit des Wirtschaftsministers, in Berlin durch den Leiter Handwerk/Industrie beim Senat für Wirtschaft.
- Die vielfach personell neu besetzten elf Landesjurys und die Abschlussjury wählen im Juni aus den 812 Final-Teilnehmern dieses Jahres die Besten aus. Die werden auf drei regionalen Auszeichnungsgala in Dresden, Magdeburg und Würzburg geehrt. Die Ministerpräsidenten Georg Milbradt (in Dresden) und Wolfgang Böhmer (in Magdeburg) sowie der baden-württembergische Minister Wolfgang Reinhardt (in Würzburg) halten die Festreden.
- Der Bundesball findet am 28. Oktober traditionell in Berlin statt. Erstmals werden in diesem Rahmen keine Länderpreisträger, sondern nur bundesweit ausgeschriebene Sonderpreise und Ehrenplaketten überreicht.
2007: Neuer Teilnehmerrekord
- Mit 3.011 nominierten Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstandes” wird im 13. Wettbewerbsjahr ein neuer Teilnahmerekord erzielt. 807 davon erreichen die 2. Stufe des diesjährigen Wettbewerbs, die „Juryliste”. Erneut finden drei regionale und eine bundesweite Preisverleihung statt.
- In Rostock findet am 23. März die Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt-Stiftung statt. Zu den Referenten gehört u. a. der Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Jürgen Seidel, und der Gründer des Mittelstands-Instituts Niedersachsen, Prof. Eberhard Hamer.
- Die regionalen Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung organisieren ca. 30 Veranstaltungen, auf denen teilnehmenden Unternehmen in Workshops Erfahrungen weitergegeben werden oder unter Teilnahme hochrangiger Persönlichkeiten Urkunden zur Erreichung der „Jurystufe” überreicht werden.
- Im Vorfeld der Berliner Preisverleihung (Gala zur Verleihung bundesweiter Sonderpreise und Ehrenplaketten) findet ein Preisträgertreffen statt.
- Erstmalig treffen sich Preisträger und Freunde der Oskar-Patzelt-Stiftung auf Einladung von Gerhard Schade, ASI Jena, Preisträger, in Jena zu einem Erfahrungsaustausch und Brainstorming.
- Die Oskar-Patzelt-Stiftung beteiligt sich über eine eigens gegründete P.T. Verlag Beteiligungs GmbH an der P.T. Verlag GmbH & Co. KG, die das offizielle Informationsmagazin der Stiftung, das P.T. Magazin, verlegt und für die Stiftung Infrastruktur- und Organisationsaufgaben wie eine Agentur übernimmt.
2008: Das 14. Wettbewerbsjahr
- Das 14. Wettbewerbsjahr startet mit einem neuen Rekord: 3.184 Unternehmen werden zum „Großen Preis des Mittelstandes” nominiert. 946 Unternehmen erreichen die Juryliste, die 2. Stufe des diesjährigen Wettbewerbs.
- Zahlreiche Veranstaltungen stellen die nominierte Unternehmen der Öffentlichkeit vor. Vor allem Workshops und Urkundenübergaben in Verantwortung der regionalen Servicestellen erreichen zahlreiche Teilnehmer. Weiter hervorzuheben sind:
- ein mit der Stadt Essen gemeinsam veranstaltetes ganztägiges Forum am 3. März,
- die Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt-Stiftung in Fulda am 14. März und
- das erstmals veranstaltete Wirtschaftsforum am 23. Mai 2008 in Halle/S., gemeinsam mit dem Industrieclub Mitteldeutschland zu Halle.
- Zu den Referenten gehören u. a. die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, der bekannte und mehrfach ausgezeichnete Fernseh- und Film-Wirtschaftsjournalist Günter Ederer. und der Rating-Pabst Oliver Everling.
- Erstmals findet eine Workshopreihe mit dem Autor und Mitglied des Unternehmerbeirats Dr. oec. habil. Jörg Schumann statt.
- Die Stiftung beruft Matthias Freiling, Christoph Stölzel und Cornelia Pieper als "Botschafter des Wettbewerbs Großer Preis des Mittelstandes".
- Eine Gruppe mittelständischer Unternehmer um Wolfgang und Heidi Niederhofer (Fensterfabrik Niederhofer GmbH, Vilshofen, Bayern) gründet das Mittelstands-FORUM Deutschland mit dem Ziel, die Oskar-Patzelt-Stiftung ideell und finanziell zu untersützen.
- Die Auszeichnungsgala des Jahres 2008: 6. September, Magdeburg, 13. September, Würzburg, 27. September, Düsseldorf, 25. Oktober, Berlin (Bundesball mit Verleihung der Sonderpreise und der Ehrenplaketten) erreichen insgesamt nahezu 2.000 Gäste und mehrere hundert Presseberichte in Print-, Funk-, Fernseh- und Onlinemedien. Ehrengäste sind u.a. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, stellvertretender Ministerpräsident von NRW, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Landtagspräsidentin vin Thüringen und Barbara Stamm, Landtagspräsidentin von Bayern.
- Im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler verleiht Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer dem Stifter und Vorstandsvorsitzenden der Oskar-Patzelt-Stiftung Dr. Helfried Schmidt zur Preisverleihungsgala am 6. September in Magdeburg die 1. Stufe des Bundesverdienstkreuzes (Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland). So wie die Preisträger des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" erst am Abend von ihrer Auszeichnung erfahren, wurde auch er von dieser Auszeichnung überrascht. Er nahm die Auszeichnung stellvertretend für das vielfältige ehrenamtliche Engagement der fast 200 Persönlichkeiten entgegen, die in verschiedenen Gremien der Stiftung mitwirken und dankte ausdrücklich seiner langjährigen Wegbegleiterin und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Petra Tröger, "ohne die ich heute abend hier nicht stehen würde".
- Das Buch "15 Jahre Wettbewerb 'Großer Preis des Mittelstandes'" anläßlich des Starts des 15. Wettbewerbsjahres mit der Anfang November veröffentlichten Ausschreibung für 2009 erscheint.
- Prof. Dr. Reinhard (Minister des Landes Baden-Württemberg beim Bund), Prof. Dr. Dagmar Schipanski (Landtagspräsidentin Thüringen) und Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (Ministrpräsident von Sachsen-Anhalt) werden zu Mitgliedern des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung berufen.
- Cornelia Pieper, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Mag. Dr. Ludwig Scharinger, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der RaiffeisenLandesbank Oberösterreich (Linz) und Prof. Dr. Rupert Gramss, Fachhochschule Weihenstephan und Preisträger "Großer Preis des Mittelstandes" werden zu Mitgliedern des Kuratoriums berufen.



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