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			<title>Wettbewerbsregion Thüringen</title>
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			<description>P.T. Sonderausgabe 1/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das kleine Land Thüringen hat eine große Geschichte. Bereits im 6.  Jahrhundert gab es ein „Thüringerreich“. Aber erst 1400 Jahre später, im  Jahr 1920, wurde ein „Land Thüringen“ gegründet. Mehrere Orte im  Nordwesten Thüringens nehmen für sich in Anspruch, der exakte  Mittelpunkt Deutschlands zu sein. <br /><br />Die wirtschaftlichen  Verwerfungen aus der Zeit der sozialistischen  Zentralverwaltungswirtschaft und des Umbruchs zur sozialen  Marktwirtschaft hat das Land inzwischen gut lösen können. Mit klarem  Willen und starken Investitionen, mit Fleiß und Engagement, mit  kaufmännischem Geschick und gesundem Risiko. Bei der Nutzung aller  modernen wissenschaftlichen Methoden der Wirtschafts- und Landespolitik  standen die Universitäten in Jena und Erfurt, die Hochschulen in Ilmenau  und Weimar, die Fachhochschulen und Berufsakademien zur Verfügung.<br /><br /><strong>Der Gaul, der den Karren zieht</strong><br /><br />Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ wurde 1998 erstmals für Thüringen ausgeschrieben. <br />Der damalige Ministerpräsident <strong>Bernhard Vogel</strong>  sagte zur Preisverleihung 1999 im Erfurter Kaisersaal „Manche halten  den Unternehmer für eine Kuh, die man immerzu melken kann, manche sehen  in ihm einen räudigen Wolf, den man totschlagen muss, und nur wenige  erkennen in ihm den Gaul, der den Karren der Volkswirtschaft zieht. Ich  bekenne, ich gehöre zu den Letzteren, darum bin ich hier!&quot;.<br /><br />Mit  dem Sonderpreis „Wirtschaftsförderer des Jahres“ wurde er im Jahr 2002  ausgezeichnet. Der spätere Vorstandsvorsitzende der  Konrad-Adenauer-Stiftung ist der einzige Politiker Deutschlands, der  Ministerpräsident zweier Länder war und wesentliche persönliche  Verdienste daran hat, dass der Freistaat Thüringen nach der Wende 1989  den Anschluss an die soziale Marktwirtschaft gefunden hat. <br /><br /><strong>Feste Tradition</strong><br /><br />Der „Große Preises des Mittelstandes“ hat in Thüringen feste Tradition. Die Wirtschaftsminister <strong>Franz Schuster</strong>, <strong>Jürgen Reinholz</strong>, <strong>Matthias Machnig</strong> waren Schirmherren. Im Präsidium der Oskar-Patzelt-Stiftung ist die Landtagspräsidentin a.D. Prof. <strong>Dagmar Schipanski</strong> tätig. <strong>André Kühne</strong> von der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera, <strong>Frank Heuer</strong> von der Technologieregion Jena, <strong>Steffen Körner</strong> aus Gotha und Rechtsanwalt Dr. <strong>Wolfgang Müller</strong> aus Suhl sind vor Ort als regionale Servicestellen oder Botschafter tätig. <br /><br /><strong>Starke Firmen, starke Vorbilder</strong><br /><br />Thüringen  hat starke Firmen, Vorbilder, die weit über ihre Region hinaus  ausstrahlen. Allein aus Jena kommen zum Beispiel die nach der Wende  gegründeten Preisträger und Finalisten VACOM Vakuum Komponenten &amp;  Messtechnik GmbH,&nbsp; ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH, die  Analytik Jena AG oder die Kontinent Spedition GmbH. <br /><br />Weitere  Preisträger der Vorjahre, die 2012 zum Premier nominiert wurden, sind  zum Beispiel die&nbsp; TMP Fenster + Türen GmbH aus Bad Langensalza, Königsee  Implantate GmbH aus Aschau, Krieger und Schramm GmbH &amp; Co. KG aus  Dingelstädt, die traditionsreiche N. L. Chrestensen Erfurter Samen- und  Pflanzenzucht GmbH, die GARANT Türen und Zargen GmbH aus Ichtershausen  oder Medium Control Systeme Franke &amp; Hagenest GmbH aus Altenburg.  Unter den 132 Nominierungen für 2012 sind erneuerte Traditionsbetriebe  wie die zur Eschenbach Porzellan Group gehörende Neue Porzellanfabrik  Triptis GmbH oder die IL Metronic Sensortechnik GmbH aus Ilmenau.<br /><br /><strong>Erste Biodieselanlage in Thüringen</strong><br /><br />Aus  Bad Langensalza kommt auch die ADIB-Firmengruppe, die heute  Produktionspartner für Pflanzenschutzspritzen in den Niederlanden,  Tschechien, Rumänien und Dänemark ist, die erste Biodieselanlage in  Thüringen aufstellt, als Absatzpartner für Fleisch- und Wurstwaren in  Dubai tätig ist und Außendienstmitarbeiter in Frankreich, Irland und den  Niederlanden hat. Als landwirtschaftlicher Betrieb ist ADIB Mittelstand  im besten Sinne: 2006 mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“  ausgezeichnet und 2012 zum Premier nominiert.<br /><br />Aus dem Odenwald  kommend eroberte NESTRO ab 1990 den Osten Deutschlands und bezog 1992  das heutige Firmengelände in Schkölen OT Hainchen (Thüringen). Es  folgten Niederlassungen in Polen, Ungarn, der Ukraine und Rumänien,  sowie Vertriebsbüros in Spanien, Frankreich, Litauen, Russland und  Weißrussland.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br /><strong>Berufsbildung ohne Grenzen</strong><br /><br />Zu  welchen Beschäftigungswirkungen Existenzgründer fähig sind, zeigen die  HBS Elektrobau GmbH aus Oettersdorf und die ASI Anlagen, Service,  Instandhaltung GmbH aus Jena. In beiden Fällen wurde Anfang der 90er  Jahre mit ein paar wenigen Mitarbeitern gestartet und heute beziehen  jeweils mehrere hundert Familien ihren Lebensunterhalt aus der Arbeit  bei diesen Preisträgern des „Großen Preises des Mittelstandes“.Regionale  Initiativen vom Programm „Berufsbildung ohne Grenzen&quot; bis zur Erhaltung  der Lobdeburg oberhalb von Jena schätzen die Unterstützung der starken  und engagierten Unternehmen.<br /><br /><strong>Ein Segen für die Einwohner</strong><br /><br />Als  sich der Oettersdorfer Dietmar Schindler 1991 selbstständig machte und  24 Mitarbeiter der Elektroabteilung eines abgewickelten VEB in seinem  Heimatdorf vor der Arbeitslosigkeit bewahrte, ahnte niemand, welchen  Segen das für das 900-Einwohner-Dorf bedeuten würde. &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />Die 24  Beschäftigten sind noch heute bei der HBS Elektrobau GmbH und 350  weitere dazu. Davon wurden 120 bei HBS selbst ausgebildet. Die  HBS-Erfolgsgeschichte beruht auf drei Säulen. Der differenzierten  Kundenstruktur in den Kernkompetenzen, den hervorragend qualifizierten  und motivierten Mitarbeitern und der eigenfinanzierten modernsten  Ausrüstung an Maschinen, Mess- und Prüfmitteln und  Werkzeugen.Partnerschaft mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern ist  das Markenzeichen der Firma.<br /><br /><strong>Gegründet, verstaatlicht, reprivatisiert, modernisiert</strong><br /><br />1867 gründete der dänische Gärtnergehilfe <strong>Niels Lund Chrestensen</strong>  in Erfurt einen Samen- und Pflanzenzuchtbetrieb und entfaltete rasch  weltweite Aktivitäten. 1972 in der DDR verstaatlicht, gelang 1990 eine  erfolgreiche Reprivatisierung. Nach Modernisierung und wirtschaftlicher  Umgestaltung hat sich das Unternehmen wieder erfolgreich im Markt  etabliert. Aktivitäten mit modernen Zuchtmethoden setzen sich heute mit  In-Vitro-Zuchtverfahren fort. Das Unternehmen ist in allen  wirtschaftlichen Bereichen bis hin zu ökologischem Anbau nach  EU-Verordnungen zertifiziert und engagiert sich umfangreich vom lokalen  Bündnis für Familie bis zum DIHK.<br /><br /><strong>Das 12. Erfolgsgeheimnis</strong><br /><br />Der  Thüringer ist ein stolzer Menschenschlag, der sich nie „ins Bockshorn  jagen“ lässt. Er vertraut dem wichtigsten Instrument des Homo sapiens,  dem gesunden Menschenverstand. In der Folge der Philosophen Fichte,  Schelling und Hegel hat der „gesunde Menschenverstand“ in Deutschland  lange keinen guten Ruf gehabt. Im angelsächsischen Sprachraum dagegen  genießt die Bedeutung von ‚gesunder Menschenverstand’ als common sense  durchgehend hohe Anerkennung.<br /><br /><strong>Prinzip GMV: Gesunder Menschenverstand</strong><br /><br />Moderne  Forschungen zum Beispiel von Gerd Gigerenzer am Max-Planck-Institut für  Bildungsforschung in Berlin unterstützen heute einen gesunden  Pragmatismus in der Urteilsfindung. Nicht zuletzt haben ja gerade die  wissenschaftlichsten Modelle der Finanzwirtschaft die Weltfinanzkrise  der letzten Jahre nicht verhindert, sondern befördert. Umso wichtiger  ist die Rückbesinnung nicht nur auf grundlegende Werte menschlichen  Zusammenwirkens, sondern auch auf den „gesunden Menschenverstand“ und  die „Bauchentscheidungen“. Denn letztlich gilt heute wie vor  Jahrhunderten: Wer Erfolg hat, hat recht.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wettbewerbsregion Schleswig-Holstein/Hamburg</title>
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			<description>P.T. Sonderausgabe 1/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schleswig-Holstein ist mit 2,8 Millionen Einwohnern das zweitkleinste  Flächenland und Hamburg mit 1,8 Millionen Bürgern die zweitgrößte Stadt  Deutschlands mit der großen Vergangenheit der Hanse als erster  Wirtschaftsverbund Deutschlands. Manche wirtschaftswissenschaftlichen  Prognosen meinen, dass die städtischen Regionen Europas künftig eine  größere Rolle spielen werden. <br /><br />Deshalb wurde auch bereits  diskutiert, ob nördliche Bundesländer sich besser zu einem Nordstaat  zusammenschließen sollten. Es gibt starke und wichtige Ansätze in  einigen norddeu­tschen Bundesländern, die Zusammenarbeit zu verbessern.&nbsp;  Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ will diese kooperative  Grundhaltung unterstützen: Hier bilden Schleswig-Holstein und Hamburg  zusammen die nördlichste der zwölf Wettbewerbsregionen. <br /><br /><strong>Impuls aus Hamburg</strong><br /><br />Einer der berühmtesten Hamburger ist der Altbundeskanzler <strong>Helmut Schmidt</strong>.  Natürlich war auch Helmut Schmidt schon mal Schirmherr des Wettbewerbs  „Großer Preis des Mittelstandes“, und zwar vor genau 10 Jahren, im Jahr  2002. Seine Unterstützung gab den Organisatoren der Stiftung den  entscheidenden Impuls, den Wettbewerb ab 2003 in ganz Deutschland  auszuschreiben.<br /><br />Der erste Preisträger aus dieser Region war im  Jahr 2004 die 1995 gegründete m-u-t aus Wedel, damals nominiert durch  die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH. Der Hersteller von  Messgeräten für Medizin- und Umwelttechnik produziert für die Bereiche  Spektroskopie, Laborautomation, Medizintechnik, Brandfrüherkennung und  Luftfahrtsicherheit. 2007 kam mit dem Börsengang der Durchbruch. Die  m-u-t AG ist heute eine Firmengruppe hochinteressanter Unternehmen,  solide finanziert, straff organisiert und mit einem klaren  Zukunftskonzept. <br /><br /><strong>100-Marke geknackt</strong><br /><br />Erstmals wurde  im Wettbewerbsjahr 2012 die 100er-Marke bei der Zahl nominierter  Unternehmen durchbrochen. Erstmals nominiert wurde die WEL Fonds  Verwaltungs GmbH mit Sitz in Hamburg. Der WEL Fonds ist Teil eines  großen Puzzles um das Wachstum erneuerbarer Energieformen und  Umwelttechnologien zu beschleunigen. An der Spitze des Fondsmanagements  steht die geschäftsführende Gesellschafterin Ute Seehaus. Der WEL Fonds  vereint die Vielschichtigkeit von Klimawandel, Rohstoffknappheit und  Ökologie in einer einzigartigen Kapitalanlage, um das Wachstum  erneuerbarer Energieformen und Umwelttechnologien zu beschleunigen. Doch  nicht nur Newcomer und modernste Industrien, sondern auch Klassiker“  gehören zum Portfolio gesunder mittelständischer Wirtschaftsstruktur im  Norden unserer Republik. Wer in der Metropolregion Hamburg kennt nicht  Budnikowsky? <br /><br /><strong>Bunter Branchenmix</strong><br /><br />1912 als  Bandagengeschäft gegründet, wechselte Iwan BUDNIKOWSKY das Metier und  wurde Seifengroßhändler mit der Idee: Den Menschen Hygieneprodukte zu  günstigen Preisen anzubieten. 2011 feierten die 1.900 Mitarbeiter und 46  Auszubildenden bereits die Auszeichnung als Finalist des Wettbewerbs.<br /><br />Einige  der bisherigen Preisträger der Region kommen aus der „old economy“: die  1927 gegründete innovative EDUR-Pumpenfabrik Eduard Redlien GmbH &amp;  Co. KG aus Kiel, die 1897 gegründete Queisser Pharma GmbH, deren Marke  Doppelherz® Energie-Tonikum überall bekannt ist, die höchst moderne  Gebr. Friedrich GmbH &amp; Co.KG Schiffswerft, oder die 1885 gegründete  Mankenberg GmbH aus Lübeck, deren Mankenberg-Ventile legendär sind. <br /><br /><strong>Handwerk ohne Grenzen</strong><br /><br />Manchmal führen nur Umwege zum Ziel. Der Zimmerer <strong>Wolfgang Raddatz</strong>  musste seinen Meisterbrief in Schwerin machen, weil Lübeck ursprünglich  nicht erkannte, dass dieser Mann mit dem „Norddeutschen Handwerkerring“  sogar die Kompetenz mehrerer Betriebe zu bündeln vermochte. 2000  gründete er den eigenen Betrieb mit einer einzigartigen Kombination von  klassischem Handwerk und Dienstleistung. Barrierefreies Bauen und Wohnen  wurde mit dem demographischen Wandel zu einem besonderen Schwerpunkt.  Nachdem er in fünf Jahren Umsatz und Beschäftigungszahl auf 17  Beschäftigte verdreifachte, wurde er 2006 als Preisträger ausgezeichnet.  Ein Mutmacher ist auch die erst 1997 gegründete Vater Gruppe, heute mit  260 Beschäftigten einer der führenden IT-Dienstleister im Norden  Deutschlands.<br /><br />Der Gründer <strong>Klaus-Hinrich Vater</strong> wurde von  der Vollversammlung der IHK Kiel zum Präsidenten und sogar zum  Vorsitzenden der IHK Nord gewählt. Die Unternehmensgruppe wurde im  Wettbewerbsjahr 2012 zur Auszeichnung als „Premier“ nominiert.<br /><br /><strong>Vor Ort aktiv</strong><br /><br />Die „gute Seele“ der Oskar-Patzelt-Stiftung vor Ort im Norden ist <strong>Gisela Heumann</strong>,  die Komplementärin der CreArte&nbsp;KG change management aus Schönkirchen.  Seit mehreren Jahren leitet sie die regionale Servicestelle der  Oskar-Patzelt-Stiftung als Ansprechpartner für Firmen und Kommunen bei  allen Fragen rund um den Wettbewerb und arbeitet auch als eine von über  100 Juroren und Jurorinnen in den vierzehn Jurys des Wettbewerbs mit. <br /><br /><strong>Das 11. Erfolgsgeheimnis</strong><br /><br />Warum  sich gute Firmen durchsetzen, immer wieder an radikal veränderte  Marktbedingungen anpassen können, und deshalb letztlich auch in der  Öffentlichkeit positiv wahrgenommen werden, kann man in den Biographien  der Wettbewerbsteilnehmer aus dem Norden ­finden. <br /><br /><strong>Unbedingte Qualität</strong><br /><br />Das  beginnt bei der strategischen Planung und setzt sich durch alle  Vorbereitungs- und Fertigungsprozesse fort. Null-Fehler-Toleranz im  Umgang mit dem Produkt, dem Kunden, dem Kollegen, dem Team – so kann man  Innovationen durchsetzen und unvermeidbare Krisen bewältigen.<br />Gewinner  nutzen alle Instrumente, die bei der Qualitätssicherung helfen können.  Zertifizierungen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse sind hier  keine Sonntagsbeschäftigung, sondern Alltag.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kraft tanken</title>
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			<description>Jetzt im Mai können wir wieder die Sonne anzapfen und die inneren  Batterien mit warmer, lebendiger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jetzt im Mai können wir wieder die Sonne anzapfen und die inneren  Batterien mit warmer, lebendiger Energie aufladen. Ich liebe die  Gelegenheit, auch an harten 18-Stunden-Tagen unterwegs auf Dienstreise,  einfach mal kurz an einer Raststätte eine Viertelstunde in der Sonne zu  sitzen. Mich kurz, aber tief und gründlich zu erholen. <br /><br />Jeder von  uns hat seine ganz individuellen Situationen, die ihn aktivieren und in  Stress versetzen oder in denen er zur Ruhe kommt. Situationen, in denen  die Seele auspendeln kann. Aus diesen Situationen schöpfen wir die  Kraft, die wir brauchen, um uns anschließend wieder dem Leben und seinen  Herausforderungen zu stellen. Das Leben ist vollkommen gerecht in der  Zuteilung von Zeit. Jeder hat jeden Tag genau 24 Stunden Lebenszeit zur  Verfügung. Mehr bekommt keiner. Ob er Milliardär ist oder Rentner oder  Hartz-IV-Empfänger.<br /><br />Selbstverständlich unterscheiden sich  Menschen in den Chancen, die ihnen das Leben bietet. Aber sie  unterscheiden sich eben mindestens genauso stark in der Fähigkeit, diese  Chancen zu nutzen. Und sie unterscheiden sich sogar im Willen, diese  Fähigkeiten überhaupt einsetzen zu wollen. Der Optimist sieht in jedem  Problem eine Chance. Und der Pessimist sieht hinter jeder Chance ein  Problem. <br /><br />Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Aber man  kann auch niemanden zwingen, ein Glas wehmütig als halb leer zu  betrauern, das halb voll Wasser ist. Solange man nicht gekos­tet hat,  weiß man gar nicht, ob sich dieses Wasser letztlich nicht vielleicht  sogar als köstlicher Wein entpuppt.Viel zu selten wird darüber  nachgedacht, wie wir Menschen helfen können, stark zu werden. Vor allem  junge Menschen sollten in ihrem natürlichen Drang, die Welt zu  verändern, bestärkt werden. Daran haben doch gerade Unternehmer ein  existentielles Interesse.<br /><br />Unsere Tage sind gefüllt mit  Resultaten, an denen wir uns messen und messen lassen. Was nicht gelang,  das kann verbessert oder korrigiert werden. Doch was gelang, daran  sollten wir uns freuen. Daraus sollten wir Energie schöpfen, wie aus der  Viertelstunde in der Sonne. Und niemandem sollten wir erlauben, uns das  auszureden.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Leistung mit Leidenschaft: Wer einen wirklich unvergesslichen Abend erleben will…</title>
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			<description>…der sollte im September/Oktober zur Preisverleihung „Großer Preis des Mittelstandes“ und zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">17:00 Uhr Sektempfang: Man trifft sich. Man redet. Man ist gespannt.  18:00 Uhr Preisverleihung: Traditionell knistert der Galaabend vor  Spannung:<br /><br />Für den wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb  wurden 2012 bundesweit 3.589 Unternehmen nominiert. Doch keiner der  Teilnehmer erfährt vorher, wen die über 100 Juroren in zwölf  Regionaljurys als Preisträger oder Finalist ausgewählt haben. Erst auf  der glanzvollen Auszeichnungsgala werden die Auszuzeichnenden mit dem  Satz „Ich bitte nach vorn...“ öffentlich bekannt gegeben.<br /><br /><strong>Mit Charme, Witz und Noblesse</strong><br /><br />20:00  Uhr sorgt das Buffet für eine emotionale Pause und für kulinarische  Leckerbissen. Dann, halb neun, wird das Deckenlicht im Saal gedimmt.  Tiefe Gongschläge, mitreißende Musik und furiose Videoclips leiten zum  nächsten Teil des Abends über: zum Mittelstands-Ball. In Magdeburg und  Dresden, in Berlin und Bremen, in Würzburg und Düsseldorf haben sich die  Bälle der Oskar-Patzelt-Stiftung einen Ruf als wahres Highlight der  Ballsaison erworben. Das Motto des Abends ist „Leistung mit  Leidenschaft…“. Durchs Programm führen mit bewährtem Charme, Witz und  Noblesse die Fernsehmoderatoren <strong>Anja Koebel</strong> bzw. <strong>Axel Bulthaupt</strong>.<br /><br /><strong>Bis zur Ekstase</strong><br /><br />Gleich  nach dem obligatorischen Eröffnungswalzer erobern die Gäste die  Tanzfläche. Die Lounge Society begleitet das Publikum durch den Abend  und in romantische und rockige Tanzrunden. Angeheizt durch die  spielerische Raffinesse der Musiker, jeder für sich ein exzellenter  Solist, kann sich dieser Faszination niemand entziehen. Die  charismatischen Stimmen der souligen Solisten bereiten den Höhepunkt  vor: Der Giants Club, bekannt aus <strong>Hugo Egon Balders</strong> Hitgiganten, rockt das Publikum bis zur Ekstase.<br /><br /><strong>Entertainment at it‘s best</strong><br /><br />Mehrfach  tanzen sich die Damen und Herren vom Showballett Berlin mit Faszination  und Leidenschaft in die Herzen der Zuschauer. Seit Jahren begleiten sie  die Mittelstands-Bälle der Oskar-Patzelt-Stiftung – jährlich mit neuen  Choreographien, Ideen, Kostümen – einfach Meisterklasse. Die  ungewöhnlichen Akrobaten der Dolls Company lassen mit ihrer  Marionettennummer dem Publikum keine Zeit zum Luftholen. Show &amp;  Entertainment at it‘s best – natürlich alles live! Immer wieder wird der  Abend von visuellen und akustischen Leckerbissen durchsetzt. Regisseur  Christoph Enderlein und die 15 Ton-und Kameratechniker von Phönix aus  Dresden und BTA Video aus Berlin geben ihr Bestes, um die Künstler zu  unterstützen… </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt</title>
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			<description>P.T. Sonderausgabe 1/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sachsen-Anhalt gehört trotz großer Fläche mit rund 2,3 Millionen  Einwohner zu den kleineren Bundesländern, allerdings mit einer großen  Geschichte. Die Gegend des heutigen Landes Sachsen-Anhalt war im  Frühmittelalter einer der kulturellen Schwerpunkte im deutschsprachigen  Raum. Die heutige Landeshauptstadt Magdeburg war zu jener Zeit eines der  politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Von  der früheren Bedeutung der gesamten Region zeugen heute die für das Land  typischen, gut erhaltenen Baudenkmäler aus der Zeit der Romanik und der  Gotik.<br /><br /><strong>Das Bundesverdienstkreuz</strong><br /><br />Mit der Oskar-Patzelt-Stiftung verbindet das Land eine lange enge Zusammenarbeit. Die Ministerpräsidenten <strong>Christoph Bergner</strong>, <strong>Reinhard Höppner</strong>, <strong>Wolfgang Böhmer</strong> und jetzt <strong>Reiner Haseloff</strong>  ließen es sich nicht nehmen, selbst die Schirmherrschaften über den  jährlichen Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ für die  Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Wolfgang Böhmer  überreichte Dr. <strong>Helfried Schmidt</strong> im Jahr 2008 im Auftrag des damaligen Bundespräsidenten <strong>Horst Köhler</strong>  zur Preisverleihung in Magdeburg das Bundesverdienstkreuz. Er ist heute  Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung. Staatsministerin <strong>Cornelia Pieper</strong>, ist die „dienstälteste“ Politikerin an der Seite der Oskar-Patzelt-Stiftung. <br /><br /><strong>Von Mitteldeutschland ausgegangen</strong><br /><br />„Die  Leistungen der mittelständischen Unternehmen können gar nicht genug  gewürdigt werden. Sie tragen unsere Wirtschaft, ganz besonders bei uns  in Ostdeutschland, wo es nur sehr wenige große Firmen gibt.“ sagte  Rainer Haseloff. „Ich begrüße deshalb die Initiative „Großer Preis des  Mittelstandes“ und habe gerne die Schirmherrschaft für die  Auszeichnungsgala übernommen. Ich freue mich besonders, dass diese  Initiative von Mitteldeutschland ausgegangen ist und von hier aus auf  ganz Deutschland ausgeweitet wurde.<br /><br /><strong>Auf dem richtigen Weg</strong><br /><br />Dass  wir auch bei uns im Land einen dynamischen Aufschwung verspüren, ist  das Verdienst der kleinen und mittleren Firmen. Selbstverständlich ist  das nicht: Die tiefste Krise in Deutschland nach dem Krieg war eine  harte Bewährungsprobe für unsere Wirtschaft. Diese Probe hat sie mit  Bravour bestanden. Der Erfolg bestätigt auch, dass die Landesregierung  mit ihrer Mittelstandspolitik auf dem richtigen Weg ist. <br /><br /><strong>Neue Wachstumsimpulse</strong><br /><br />Mit <strong>Wolfgang März</strong>, <strong>Sven Horn</strong> und <strong>Jochen Zeiger</strong> von der IHK Magdeburg, mit <strong>Wolfgang Winkler</strong>, Prof. <strong>Peter Heimann</strong>, <strong>Carola Schaar</strong>  von der IHK Halle-Dessau, mit den Städten Magdeburg, Halle/S. und  Dessau, mit Landkreisen und Kommunen gibt es eine enge Zusammenarbeit. <strong>Matthias Freiling</strong> von der ARENA GmbH, Niederlassung Dessau-Roßlau wirkt unter anderem als Botschafter des Wettbewerbs mit. Prof. <strong>Ullrich Blum</strong>  von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Mitglied des  Wissenschaftlichen Beirats der Oskar-Patzelt-Stiftung, wirbt derzeit für  eine ergänzende Strategie des externen Wachstums, also der  mittelständischen Unternehmensübernahmen, um neue Wachstumsimpulse in  der mitteldeutschen Wirtschaft setzen. Deutlich wird die Gefährdung der  vertikalen Leuchttürme, wenn sie – wie vor wenigen Jahren die  Massenspeicherchips und nun die Solarmodule – infolge weitgehender  Standardisierung unter Druck geraten.<br /><br /><strong>An der Ausschreibung beteiligt</strong><br /><br />An  der Ausschreibung des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ 2012  beteiligten sich unter anderem die Agentur für Arbeit in Halle und  Sangerhausen, Geschäftsstelle Staßfurt, die ATI Agentur für  Technologietransfer u. Innovation, das bildungszentrum energie GmbH  (bze), die Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion  Sachsen-Anhalt-Thüringen, die Deutsche Bank AG, Magdeburg, das  Investment &amp; FinanzCenter, die Handwerkskammern Halle und Magdeburg,  die Hansestadt Stendal, die IHK Halle-Dessau, sowie die IHK Magdeburg,  das Innovations- und Gründerzentrum Altmarkkreis Salzwedel (IGZ), die  Landeshauptstadt Magdeburg, die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde,  Burgenlandkreis, Harz, Mansfeld-Südharz Sangerhausen, Stendal, die  Mitteldeutsche Akademie für Marketing und Kommunikation GmbH, Saalekreis  und Salzlandkreis, die Städte Bernburg (Saale), Bitterfeld-Wolfen,  Burg, Dessau-Rosslau, Halle – Fachbereich Wirtschaftsförderung,  Hohenmölsen, Sangerhausen, Weißenfels, Zeitz, die Stadtsparkasse Dessau,  die Stendaler Landbäckerei GmbH, das Technologie- und Gründerzentrum  Jerichower Land, der Technologiepark Ostfalen und der Tourismusverband  Sachsen-Anhalt e.V. – LTV.<br /><br /><strong>Ausgezeichnete Unternehmen</strong><br /><br />213  Firmen wurden dieses Jahr zum Wettbewerb nominiert. Darunter  hervorragende Firmen, die bereits ausgezeichnet wurden und dieses Jahr  um den Titel „Premier“ kämpfen wie zum Beispiel: <br /><br />ECH  Elektrochemie Halle GmbH in Halle (Saale), 2010 Preisträger, 2009  Finalist &quot;Großer Preis des Mittelstandes&quot;, ET blue chip GmbH Helbra,  2009 Preisträger und Ehrenplakette, 2008 Finalist, FEAG Sangerhausen  GmbH Sangerhausen, 2007 Ehrenplakette, 2005 Preisträger, 2003 Finalist,  GETEC&nbsp; AG Magdeburg, 2010 Ehrenplakette, 2003 Preisträger, Gummiwerk  KRAIBURG RELASTEC GmbH Salzwedel, 2006 Preisträger, 2005 Finalist,  Halloren Schokoladenfabrik AG Halle, 2002 Preisträger, Kathi Rainer  Thiele GmbH Halle, 2003 Premier-Finalist, 1998 Preisträger, Keunecke  Feinkost GmbH Ballenstedt, 2010 Ehrenplakette, 2002 Preisträger,  Kiebitzberg Möbelwerkstätten Havelberg, 1999 Preisträger, NOVO-TECH GmbH  &amp; Co. KG Aschersleben, 2011 Preisträger, 2010 Finalist, ORWO Net AG  Bitterfeld-Wolfen, 2011 Premier-Finalist, 2009 Preisträger, 2007  Finalist, Pergande Group Weißandt-Gölzau, 2010 Preisträger und  Ehrenplakette, 2009 Finalist, Probiodrug AG Halle, 1999 Preisträger,  Rundfunk GmbH &amp; Co. KG Gernrode aus Gernrode, 2011 Preisträger und  Ehrenplakette, 2003 Finalist, Schubert GmbH Tangerhütte, 1998  Preisträger, SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH aus Halle, 1996  Preisträger, VKK Standardkessel Köthen GmbH Köthen, 2010  Premier-Finalist, 2009 Ehrenplakette, 2004 Preisträger, Vollmar GmbH  Werk Salzwedel aus Salzwedel, 2002 Preisträger und VTQ Videotronik GmbH  Querfurt, 2009 Preisträger, 2006 Finalist &quot;Großer Preis des  Mittelstandes&quot;.<br /><br /><strong>Kennen Sie nicht? Kennen Sie doch!</strong><br /><br />In  Halle haben die Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer  gemeinsam einen Preisträger des Jahres 2007 zum Premier nominiert: Die  Stahlbau Brehna GmbH. Kennen Sie nicht? Kennen Sie doch! Das ist die  Pyramide an der Autobahn Halle-Berlin, passend zum Slogan: ,,Wir bauen  Pyramiden auch außerhalb der Wüste''. Es ist nicht selbstverständlich,  dass in der Backbranche ein Familienunternehmen 600 Mitarbeiter  beschäftigt, und das nicht als Discounter, sondern im Premium-Bereich,  mit 130 Filialen von Braunschweig bis Berlin. Die Stendaler Landbäckerei  GmbH, Preisträger 2007 und Ehrenplakette 2011 ist zum Premier  nominiert. Bei der ebenfalls zum Premier nominierten AKTUELL BAU GmbH  aus Magdeburg, Preisträger 2005 und Ehrenplakette 2011, kommen 70  Prozent der beschäftigten Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit. Die  Simon Werbung GmbH aus Weißenfels, Finalist 2008, hat für ihr hohes  soziales sowie ehrenamtliches Engagement sowie für  Familienfreundlichkeit und besondere Kreativität schon mehrere  Anerkennungen erhalten und ist zum Preisträger nominiert. Neu im Rennen  ist die 1997 gegründete ARS Anlagen und Rohrsysteme Betriebsführung  &amp; Service GmbH aus Merseburg, ein führender deutscher Anbieter von  Pipelineinstandhaltungs- und Pipelinemanagementsystemlösungen mit  inzwischen fast 100 Mitarbeitern. Die AIS Anlagenbau &amp;  Industrieservice Kemberg K. -W. Kursawe e. Kfm. aus&nbsp; Kemberg, deren ca.  25 Mitarbeiter internationale Großprojekte und Baustellen in Europa und  Übersee stemmen, wurde vergangenes Jahr Finalist und ist wieder  nominiert. Ebenfalls nominiert ist der Finalist des Jahres 2010, die  Fangmann Holding GmbH &amp; Co. KG aus Salzwedel. Fangmann hat bewusst  antizyklisch in der Krise den Mitarbeiterstamm auf nunmehr über 180  aufgebaut und den Umsatz in den letzten fünf Jahren verdoppelt.<br /><br /><strong>Den Vergleich nicht scheuen</strong><br /><br />Seit  1996, als erstmals Firmen aus Sachsen-Anhalt am Wettbewerb teilnahmen,  sind eine ganze Reihe hervorragender Unternehmen ausgezeichnet worden,  die den Vergleich mit Spitzenunternehmen anderer Regionen nicht scheuen  brauchen. Dazu gehören neben den schon oben genannten zum Beispiel&nbsp; die  Abtshof Magdeburg GmbH, Ambulanz Mobile GmbH &amp; Co. KG, Bauer  Elektroanlagen Halle GmbH, FEAG Sangerhausen GmbH, IDT Biologika GmbH,  Köthen Energie GmbH, NOVO-TECH GmbH &amp; Co. KG, ÖHMI AG oder die  Serumwerk Bernburg AG.<br /><br /><strong>Das 10. Erfolgsgeheimnis<br /></strong></p>
<p class="bodytext">Sachsen-Anhalt besitzt mit fünf Kulturerbestätten (darunter Bauhaus  und Dessau-Wörlitzer Gartenreich) die meisten UNESCO-Welterbestätten in  Deutschland. Das allein bewirkt nichts außer Kosten. Erst Kommunikation  und Marketing macht diese Stätten zu touristischen Attraktionen.&nbsp; Auch  Unternehmen verdanken ihren Gewinn, die Arbeitsplätze, die Fähigkeit zur  Innovation und zum regionalen Engagement letztlich ihren Kunden.  Vorausschauende Mittelständler betreiben daher ideenreich Kundenpflege  und Kundengewinnung, und sichern so, dass sich ein gegenwärtiger Erfolg  nicht nur zufällig auf der Welle eines konjunkturellen Höhepunkts  ergibt, sondern dauerhaft immer wieder neu errungen und erwirtschaftet  werden kann.<br /><br /><strong>Marketing und Kommunikation</strong><br /><br />Im  Mittelpunkt stehen Ausrichtung und konsequente Einhaltung von Corporate  Identity und Corporate Design. Ziel ist die Erhöhung des  Bekanntheitsgrades durch permanente Präsenz in den Medien, effizienten  Einsatz verschiedener Marketinginstrumente, fortschrittliche  Unternehmenskultur, die sich an den Bedürfnissen der Kunden und  Mitarbeiter orientiert, Veranstaltungen und Events und vieles mehr. Ohne  eine umfassende Marketingstrategie mit marktfähiger Preispolitik und  Benchmarking zum Wettbewerb bleiben die Maßnahmen Stückwerk.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Von Generation zu Generation</title>
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			<description>P.T. sprach mit Veronika Lindner über mittelständische Werte</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Lindner Group ist Europas führender Spezialist in den Bereichen  Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik. 1965 gegründet, hat das  bayerische Familienunternehmen weltweit über 5.500 Mitarbeiter  aufgebaut. <br /><br />In der Rechtsform einer KG sind sowohl Gründer <strong>Hans Lindner</strong> als auch seine Tochter <strong>Veronika Lindner</strong>,  die seit 2008 Finanzvorstand des Unternehmens ist, klassische  „Vollhafter“. Sie riskieren Ihre gesamte Existenz für den Erfolg des  Unternehmens, ganz im Sinne des Leitbilds vom ehrbaren Kaufmann. <br />Die  Hans Lindner Stiftung fördert mit einer Ferienakademie und der&nbsp;  Beteiligungsgesellschaft Xper Unternehmensgründungen in der Region. P.T.  befragte Finanzvorstand Veronika Lindner zu aktuellen Themen.<br /><br /><strong>P.T.:  Die Lindner Group wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahr  2011 mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Sie sind wie Ihr Vater  persönlich haftender Gesellschafter der&nbsp; Lindner Group KG. Hat diese  Rechtsform aus Ihrer Sicht Zukunft?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong> Ich denke  für Familienunternehmen, die langfristig planen und nicht mit  kurzfristigen Erfolgen an die Öffentlichkeit gehen, ist dies die  richtige Rechtsform.<br /><br /><strong>P.T.: Auch Anton Schlecker nahm als  eingetragener Kaufmann volle persönliche Haftung auf sich. Dennoch  gereichte ihm dies nach dem Scheitern nicht zur Ehre, sondern nur zur  Häme. Die Haltung, ehrbar bleiben zu wollen, wird offenbar nicht  belohnt?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong> Nachdem was ich gelesen habe, hat  Anton Schlecker, als es zu Schwierigkeiten im Unternehmen kam, nach und  nach private Einschüsse in das Unternehmen gemacht und sein privates  Vermögen eingesetzt. Es ist schade, dass solch eine Haltung ihm nicht  zur Ehre gereicht. Abgesehen davon bin ich jedoch der Meinung, dass im  Falle Schlecker schon eher eine unternehmerische Notbremse gezogen hätte  werden müssen.<br /><br /><strong>P.T.: Die Reichsten-Liste des Manager-Magazins  hat Anton Schlecker noch im Vorjahr wirklichkeitsfremd mit 3,1  Milliarden Dollar Reichtum taxiert, indem die bereits bekannten Schulden  einfach ignoriert wurden. Aus der Sicht des Gläubigers wäre Schlecker  reich, wenn sein Privatvermögen zur Deckung der Verluste ausgereicht  hätte. Das war offenbar nicht der Fall. Aus der Sicht einer Verkäuferin  ist Schlecker immer noch reich, solange er ein größeres Auto fahren  kann, selbst wenn es seiner Frau gehört. Blenden die  Reichensteuer-Diskussionen nicht einfach völlig aus, dass nur der  wirksam haften kann, der was zu verlieren hat?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong>  Das ist richtig. Hier muss ein Unterschied gemacht werden. Wenn wir als  persönlich haftender Gesellschafter das Unternehmen führen, müsste das  bei einer Reichensteuer-Diskussion unterschiedlich anders behandelt  werden, als wenn wir nicht unternehmerisch haften würden.<br /><br /><strong>P.T.:  In der öffentlichen Diskussion ist immer nur von den Millionengehältern  der angestellten DAX-Vorstandschefs die Rede. Die 99 Prozent der  Unternehmer im Mittelstand, die sich selbst nur Bruchteile solcher  Gehälter zahlen können und persönlich haften, sieht man nicht.&nbsp; Dort  haben gerechtigkeitsmotivierte Wutbürger ihren blinden Fleck, oder?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong>  Ich denke, Vorstandschefs, die in DAX-Unternehmen angestellt sind,  haben eine andere Denke als ein mittelständischer Unternehmer. Umgekehrt  dürfen wir nicht vergessen, dass häufig einem Unternehmer des  Mittelstandes das Unternehmen gehört, während der angestellte  Dax-Unternehmer für kurze Zeit als Angestellter arbeitet.<br /><br /><strong>Überholtes Grundwissen</strong><br /><br /><strong>P.T.:  Vor allem Linke polemisieren bei der Reichensteuer-Diskussion damit,  dass „keiner mehr als eine Million Euro pro Jahr verbrauchen kann“ und  übersehen dabei, dass es gerade im Mittelstand nicht darum geht, mehr zu  ­konsumieren, sondern mehr zu investieren. Öffentlichkeit, Medien und  Schulbücher scheinen volkswirtschaftliches Grundwissen für überholt zu  halten. Halten den Sozialismus in seinem Lauf tatsächlich weder Ochs  noch Esel auf?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong> Von wenigen negativen  Beispielen abgesehen, die in der Presse der Allgemeinheit ausführlich  vorgestellt werden, arbeitet der Mittelstand für &quot;sein Unternehmen&quot; und  für &quot;seine Mitarbeiter&quot;. Die meisten Unternehmer wissen, dass sie auch  &quot;nur ein Schnitzel essen&quot; können.<br /><br /><strong>P.T.: Wie kommt es, dass so  vehement für Frauenquoten in der Wirtschaft gestritten wird, obwohl im  Mittelstand jede vierte Führungsposition von einer Frau besetzt ist –  mehr als in allen politischen Führungsebenen?<br /></strong><strong>V. Lindner:</strong>  Auch hier zeigt sich, dass der Mittelstand von Generation zu Generation  arbeitet und weniger Rücksicht auf Mann oder Frau nimmt. Natürlich sind  mehr Männer als Frauen auch im Mittelstand in der Unternehmensleitung  tätig, dies ergibt sich aus den unterschiedlichen Lebenszielen von  Männern und Frauen, die man nicht wegdiskutieren sollte, aber wie Sie  richtig sagen, mehr als in allen politischen oder Konzernführungsebenen.  <br /><br />Die Lindner Group wurde 2011 als Preisträger ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Think small first!</title>
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			<description>Wie der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ tickt und wirkt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nicht nur Bibelleser kennen Matthäus 19,30: &quot;So werden die Letzten  die Ersten sein und die Ersten die Letzten&quot;. Denn wer mit beiden Beinen  im Leben steht, weiß: Nicht nur am jüngsten Tag, sondern ununterbrochen  finden im Leben Veränderung, Wandel und teilweise radikale Umbrüche  statt. Die GAD, die größte anzunehmende Dummheit, ist die An­nahme, dass  morgen noch bestehen wird, was heute scheinbar unaufhaltsam  funktioniert. Politiker fürchten daher nichts so sehr wie den  unvorhergesehenen Wählerwechsel vom „Hosianna!“ zum „Kreuziget ihn!“ Und  wenn in der Wirtschaft bloße Größe schützen würde, wären Karstadt,  Schlecker oder Lehmann Brothers nicht pleite gegangen.<br /><br /><strong>Amazon schlägt Quelle</strong><br /><br />Praktisch  jedes große Unternehmen hat seine historische Wurzel in kleinen  Unternehmen, in der Unbeirrbarkeit von Existenzgründern, die sich gegen  alle Widerstände durchgebissen haben. Jeder zweite Existenzgründer  scheitert innerhalb von sechs Jahren. Die meis­ten anderen bleiben  klein, können aber wenigstens sich und ein paar Mitarbeiter ernähren.  Aber manche werden ein paar Jahre später groß. Quelle gibt es zwar nicht  mehr. Wenn das am Markt gelegen hätte, hätte auch Otto aufgeben müssen  und Amazon und Ebay hätten sich nie als neue Global Player durchsetzen  können.<br /><br />Die meisten Arbeitsplätze in Deutschland und in der EU  werden von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit bis zu 250  Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Sie haben eine entscheidende  Bedeutung für die zukünftige Entwicklung, stehen aber sehr häufig vor  enormen bürokratischen Hürden und Hindernissen. <br /><br /><strong>Respekt und Achtung</strong><br /><br />Trotz  krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher  Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren  Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese  gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum  wahrgenommen. „Mich interessieren die Elefanten, die DAX30, alles andere  ergibt keine verkaufbare Story“ sagte der Kolumnist einer Tageszeitung.  Ziel der Oskar-Patzelt-Stiftung und des jährlichen Wettbewerbs „Großer  Preis des Mittelstandes“ ist es daher bereits seit 1994: </p><ul><li>Respekt und Achtung vor unternehmerischer Verantwortung fördern</li></ul><ul><li>Eine Kultur der Selbstständigkeit, Motto „Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“ zu fördern</li></ul><ul><li>Erfolge engagierter Unternehmerpersönlichkeiten zu präsentieren und zu popularisieren</li></ul><ul><li>Netzwerkbildungen im Mittelstand zu fördern</li></ul><p class="bodytext">…und das alles bundesweit als auch regional verortet und verdrahtet.<br /><br /><strong>Krise? Meistern!</strong><br /><br />Und  das sind die Ergebnisse siebzehnjähriger Arbeit: Jährlich über tausend  Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Abgeordnete greifen die  Ausschreibung auf und nominieren jährlich rund 3.500 hervorragende  mittelständische Unternehmen, die 1,345 Millionen Mitarbeiter  beschäftigen und ihre Beschäftigung in den fünf vergangenen Jahren –  trotz Krise! – um 39 Prozent erhöhen können. Ihre durchschnittliche  Ausbildungsquote beträgt 5,9 Prozent.<br /><br />Sie realisierten doppelt so  viele Inves­titionen wie der Durchschnitt der KMU, haben eine erheblich  bessere Eigenkapitalquote erwirtschaftet, sind hoch innovativ und  teilweise Hidden Champions der Weltmärkte und sind fest in ihrer Region  verwurzelt, was in zahlreichen regionalen Engagements zum Ausdruck  kommt. Sie erwirtschaften jährliche Steuer- und Abgabenzahlungen in Höhe  von 28 Milliarden Euro. <br /><br />Ausführliche mehrstufige  Unterstützungsprogramme für nominierende Institutionen und nominierte  Firmen entstanden mit dem Hauptziel: Einen sich immer wieder erneuernden  Motivationsschub für Unternehmer und Belegschaften zu schaffen und den  Mittelstand in die öffentliche Diskussion zu bringen.<br /><br /><strong>Corporate Citizenship</strong><br /><br />Im  Jahr 2008 macht sich auch die Europäische Kommission diese Haltung zu  Eigen und verabschiedete den Small Business Act für Europa (SBA). Auf  zehn Leitsätzen basierend wurden politische Maßnahmen vorgeschlagen, wie  eine Gruppenfreistellung für den Mittelstand, die bis 2012 ein Viertel  aller adminis­trativen Belastungen abschaffen sollte. Schafft Europa den  Switch im Denken von der „Systemrelevanz“ zu „Think small first“, dann  hat die Alte Welt eine Wettbewerbschance gegen die aufstrebenden  Volkswirtschaften der früheren 3. Welt. <br /><br />Der Wettbewerb  repräsentiert den Mittelstand in seiner ganzen Breite über alle Branchen  hinweg. Die komplett unentgeltliche Wettbewerbsteilnahme sichert ab,  dass sich niemand in den Wettbewerb einkaufen kann und dass niemand  unmittelbar an der Wettbewerbsdurchführung profitieren kann und bedeutet  komplett ehrenamtliche Arbeit.<br /><br /><strong>Bundesweit regional</strong><br /><br />Die  16 Bundesländer wurden in zwölf Wettbewerbsregionen organisiert.  Vor-Ort-Betreuung ist durch über 40 regionale ehrenamtlich tätige  Servicestellen gesichert. Die Entscheidung über die Auszuzeichnenden  fällen regionale Jurys mit mehr als 100 ehrenamtlich Mitwirkenden.<br /><br />Deren  Arbeit ist in einem Corporate Governance Kodex geregelt: Die Stiftung  sorgt für größtmögliche Transparenz aller Entscheidungsprozesse durch  die Wettbewerbsorganisation im Portal <a href="http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img alt="Opens external link in new window" src="uploads/RTEmagicC_1b10e22330.gif.gif" width="14" height="10" />www.kompetenznetz-mittelstand.de</a>.  Die Belange des Datenschutzes werden dabei selbstverständlich  strengstens beachtet. Aus der Unentgeltlichkeit der Wettbewerbsteilnahme  folgt die Ehrenamtlichkeit der Organisatoren. Finanziert wird  ausschließlich per Civil-Private-Partnership. Der Umgang mit  Interessenkonflikten und der Umgang mit Sponsoren sind geregelt.<br /><br />Das  Qualitätsmanagement dieser Regelungen wurde nach DIN ISO 9001:2008  zertifiziert. Ergänzende Arbeitsprinzipien sind die Sicherung der  Nachhaltigkeit der Wettbewerbsaktivitäten und eine kooperative  Grundhaltung gegenüber allen potentiellen Partnern (Stakeholdern). Dem  dienen auch die zwei Sonderpreise „Kommune des Jahres“ und „Bank des  Jahres“ für Institutionen, die sich in besonderer Weise um die  Entwicklung eines starken unternehmerischen Mittelstandes verdient  gemacht haben.<br /><br /><strong>Schritt für Schritt</strong><br /><br />Eine  Benchmarkstudie des isw-Instituts Halle rankte den Wettbewerb unter über  500 Wirtschaftswettbewerben in Deutschland auf Platz 1. Die WELT  schrieb, der „Große Preis des Mittelstandes“ sei „deutschlandweit die  begehrteste Wirtschaftsauszeichnung“. Mehr als 40 Bücher, 50  Youtube-Videos, 40 Wikipedia-Artikel und mehrere hunderttausend  Google-Fundstellen im Netz berichten über den Wettbewerb „Großer Preis  des Mittelstandes“, bzw. seine Teilnehmer.<br /><br />Die nominierenden  Institutionen schätzen die Möglichkeit, durch Vorschläge zum Wettbewerb  die Wirtschaftsförderung vor Ort (durch Motivation) und bundesweites  Regionalmarketing auf einfachste kostengünstigste Weise zu verbinden.  Teilnehmende Firmen setzen die besondere Motivationswirkung dieses  Wettbewerbs intern wie extern ein. Auf internationalen Messen ist die  Tatsache einer Nominierung und erst recht einer Auszeichnung in diesem  Wettbewerb inzwischen ein besonderer Blickfang und Gesprächsthema. Die  Präsidentin des Bayerischen Landtages, <strong>Barbara Stamm</strong>, sagte deshalb: „Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung 1.&nbsp;Güte erhalten.“<br /><br /><strong>Kooperation schlägt Kompetition</strong><br /><br />Die  Stiftungsarbeit funktioniert gerade durch die Einbeziehung aller  potentiellen Stakeholder und Interessenvertreter, da die ganzjährige  Wettbewerbsarbeit ehrenamtlich geleistet wird. Dazu gehören auch  Arbeitnehmer-, Bildungs- und wissenschaftliche Einrichtungen in der  ganzen Breite. <br /><br />All diese Gruppen profitieren von diesem  Wettbewerb. Aufgrund dessen wird auch die Beziehung der lokalen  Unternehmen zu den lokalen Interessengruppen befördert und das  unternehmerische Klima insgesamt positiv beeinflusst. Deshalb ist der  Wettbewerb so nachhaltig in Beteiligung und Wirkung.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wettbewerbsregion Sachsen</title>
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			<description>P.T. Sonderausgabe 1/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sachsen legt Wert auf Werte. Wie schon 1919 bis 1933, trägt das Land  nicht umsonst seit 1990 die vorangestellte Bezeichnung Freistaat.  Sachsen ist stolz auf seine über tausendjährige Geschichte und auf seine  seit dem 2. Weltkrieg unterbrochene Tradition als eines der führenden  Industriegebiete Deutschlands. Hier in Sachsen wurde 1713 vom  Oberberghauptmann <strong>Hans Carl von Carlowitz</strong> der Begriff „Nachhaltigkeit“ erstmals publiziert.<br /><br /><strong>Industrielle Tradition</strong><br /><br />Der  Freistaat Sachsen im Osten der Bundesrepublik Deutschland hat eine  große industrielle und wirtschaftliche Tradition, die durch Krieg und  Nachkriegszeit abrupt unterbrochen wurde. Seit 1990 hat das Land enorme  Anstrengungen zur Umstrukturierung und Anpassung hinter sich. Heute  steht Sachsen vor Thüringen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen  Wirtschaft.<br /><br />Sachsen hat mit Wachstumsraten einzelner  Industriebereiche zwischen acht und zehn Prozent die höchsten in  Deutschland und kann in Teilen bei wichtigen Wohlstandsindikatoren zu  den westlichen Bundesländern bereits aufschließen. So liegt das  verfügbare Einkommen der Altersgruppe von 20–35 über dem  Bundesdurchschnitt, jedoch wird das Gesamtergebnis von den niedrigen  Einkommen der Gruppen ab 40 kompensiert.<br /><br /><strong>Sächsische Landschaften</strong><br /><br />Insbesondere  das Erzgebirge, das Vogtland (sächsischer Teil), die Sächsische Schweiz  und das Zittauer Gebirge sind als sächsische Landschaften vom Tourismus  geprägt, als Städte sind vor allem Dresden und Leipzig zu nennen. Neben  Erholungs- und Sportmöglichkeiten begründet sich die  Tourismuswirtschaft in Sachsen in der Architektur und den kulturellen  Möglichkeiten in Städten wie Dresden, Leipzig, Meißen (Porzellan) oder  Görlitz, aber auch in der Bergbautradition (Silberstraße zwischen  Zwickau und Dresden) und in regionalen Produkten wie der Erzgebirgischen  Volkskunst oder den sorbischen Ostereiern. Der Bedarf an touristischen  Angeboten wird durch vielfältige mittelständische Initiativen gedeckt.  Der Premier-Preisträger Dr. <strong>Claus Butze</strong> baute in Klingenberg einen Vierseithof zum stets ausgelasteten Romantik-Landhotel um.<br /><br /><strong>Start der Initiative</strong><br /><br />Hier  in Sachsen startete 1994 auch die seit 2003 bundesweite Initiative  „Großer Preis des Mittelstandes“. Schirmherr der ersten Preisverleihung  1995 war Ministerpräsident Prof. Dr. <strong>Kurt Biedenkopf</strong>. Er hob in  seinem Grußwort hervor, dass es vor allem zwei Kriterien des Wettbewerbs  waren, die ihn begeisterten: Die Ausbildungsleistungen der Firmen –  weil damit Zukunft gesichert wird. Und das regionale Engagement, weil es  ohne die tatkräftige Unterstützung durch den Mittelstand in den  Regionen häufig trübe aussehen würde.<br /><br /><strong>Mehrfache Preisverleihungen</strong><br /><br />In  allen drei sächsischen Metropolen Leipzig, Chemnitz und Dresden fanden  schon mehrfach Preisverleihungen statt. Auch dieses Jahr wird die  Auszeichnungsgala für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin/Brandenburg und  Thüringen in Dresden stattfinden. Die ersten beiden Preisträgertreffen  fanden natürlich auch in Sachsen statt. Das erste noch 1995 am Horstsee  in Wermsdorf, das zweite im Alten Rathaus Leipzig. Der damalige  Oberbürgermeister und spätere Bundesminister <strong>Wolfgang Tiefensee</strong> war Schirmherr und wurde anlässlich dieses Tages mit der Goldenen Ehrennadel der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.<br /><br /><strong>Vertrauen durch Leistung</strong><br /><br />Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung ist der gebürtige Westfale <strong>Jürgen Preiss-Daimler</strong>,  dessen Preiss-Daimler Firmengruppe (P-D) 2013 ihr 25-jähriges Bestehen  feiert. Preiss-Daimler kauft und saniert seit der Wende Firmen, die die  Treuhand oft genug schon dem Untergang geweiht hatte. Auch den  Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH reaktivierte und rekultivierte er nach  den Mottos „Geht nicht – gibt’s nicht“ und „Vertrauen durch Leistung“.<br /><br /><strong>150 Nominierende</strong><br /><br />Mehr  als 150 Institutionen, Kommunen und Bürger beteiligten sich im Jahr  2012 an der Nominierung zum Wettbewerb, darunter die AGIL GmbH Leipzig,  mehrere BVMW-Kreis- und Regionalorganisationen, die Deutsche Post AG -  Direkt Marketing Center Leipzig, die Erzgebirgssparkasse, die  Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V, die Gemeinden  Breitenbrunn, Lichtenau, Eppendorf, Pretzschendorf, die Große Kreisstadt  Annaberg-Buchholz und Mittweida, die Handwerkskammer zu Leipzig, die  IHK Leipzig, Regionalkammer Plauen, die Kreishandwerkerschaft  Mittelsachsen, der Landkreis Bautzen, Erzgebirgskreis, Erzgebirgskreis,  Verwaltungsstandort Aue, Görlitz, Mittelsachsen,&nbsp; Außenstelle Döbeln,  Nordsachsen, Vogtlandkreis, das Landratsamt Landkreis Leipzig, die  Sachsen Bank, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die Städte  Adorf/Vogtl. Auerbach/ Vogt­-<br />land, Dommitzsch, Geithain, Geyer,  Glashütte, Groß­enhain, Großröhrsdorf, Grünhain-Beierfeld, Hainichen,  Lauter/Sa., Limbach-Oberfrohna, Löbau, Markranstädt, Mylau, Radeberg,  Reichenbach im Vogtland, Riesa, Schöneck/Sa., Seifhennersdorf, Torgau,  Waldheim, Zwickau, das Technologiezentrum Dresden GmbH, der  Unternehmerverband Sachsen e.V. Leipzig und die WFE Wirtschaftsförderung  Erzgebirge GmbH.<br /><br /><strong>Premier-Kandidaten</strong><br /><br />262  Unternehmen und Institutionen wurden nominiert, darunter mehrere Firmen,  die in den Vorjahren als Preisträger ausgezeichnet wurden und nun um  den Titel „Premier“ kämpfen. Unter anderem sind das die AllTec  Automatisierungs- und Kommunikationstechnik GmbH Borna, 1996 Preisträger  „Großer Preis des Mittelstandes“, ASL - Alles Saubere Leistung GmbH  Leipzig 2010 Preisträger, 2008 Finalist, Curt Bauer GmbH Aue, 2009  Ehrenplakette, 1998 Preisträger, Dürrröhrsdorfer Fleisch- und Wurstwaren  GmbH Dürrröhrsdorf, 2002 Preisträger, FMA Frankenberger Maschinen- u.  Anlagenbau GmbH Frankenberg, 1999 Preisträger, Frank Fahrzeugbau GmbH  Markranstädt, 2009 Preisträger, 2005 Finalist, Heinz Kühne GmbH &amp;  Co. KG Wiedemar, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, IMM Holding GmbH (IMM  Gruppe) Mittweida, 2011 Ehrenplakette, 2005 Preisträger, 2004 Finalist,  KOMSA Kommunikation Sachsen AG Hartmannsdorf, 2004 Premier-Finalist,  1999 Preisträger, KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf, 2001 Preisträger,  LEHMANN Maschinenbau GmbH Pöhl, 1997 Preisträger, Merkur Bank KGaA  Auerbach, 2010 Sonderpreis „Bank des Jahres“, MPT Präzisionsteile GmbH  Mittweida Mittweida, 2006 Preisträger, 2005 Finalist, NILES-SIMMONS  Industrieanlagen GmbH Chem­nitz, 2009 Preisträger, 2008 Finalist,  Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH Radeberg, 1998  Preisträger, richter &amp; heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH Chemnitz, 2010  Preisträger, 2009 Finalist, Richter Fleischwaren GmbH &amp; Co. KG  Oederan, 2007 Preisträger, 2006 Finalist, Ute Schlieder  Metallwarenfabrik GmbH Zöblitz, 2000 Preisträger, Wärmetechnik  Wilkau-Haßlau GmbH &amp; Co. KG Wilkau-Haßlau, 2010 Preisträger, 2009  Finalist „Großer Preis des Mittelstandes“. Auch die Spindel- und  Lagerungstechnik Fraureuth GmbH, die 1999 als Preisträger, 2004 als  Premier und 2006 mit der Premier-Plakette ausgezeichnet wurde, ist  wieder nominiert. Zum Sonderpreis „Kommune des Jahres“ bzw. „Bank des  Jahres“ wurden nominiert: Die Große Kreisstadt Mittweida, der Landkreis  Erzgebirgskreis, die Merkur Bank KGaA, die Städte Frankenberg/Sachsen,  Meerane, Reichenbach im Vogtland, die Volksbank Leipzig eG und  Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG sowie VR Bank Leipziger Land eG.  Die Volksbank Mittweida eG, die bereits als „Bank des Jahres“  ausgezeichnet wurde, kämpft um den Titel „Premier-Bank“.<br /><br /><strong>Bereits ausgezeichnet</strong><br /><br />Zu  den vorbildlichen Unternehmen, die im Rahmen des Wettbewerbs nominiert  oder bereits ausgezeichnet wurden, gehört die Paracelsus-Klinik  Reichenbach GmbH mit ihren 300 Mitarbeitern, die sich auch dem Netzwerk  &quot;Familienfreundliche Unternehmen&quot; angeschlossen hat, um über die  Ansiedlung einer Kindertagesstätte auf dem Klinikgelände einen Beitrag  zur Steigerung der Attraktivität des Standortes und der Region zu  erreichen. <br /><br />Auch die Curt Bauer GmbH wurde bereits ausgezeichnet.  Das mittelständische Familienunternehmen knüpft mit seinen Kollektionen  bei Tisch- und Bettwäsche, Bekleidungsdamasten, technischen und  Airliner-Textilien an die über 125-jährige Unternehmenstradition und  bestimmt zugleich internationale Trends mit. Die 17 Angestellte zählende  Waldheimer Gewürze GmbH wurde 2010 als Finalist ausgezeichnet und  engagiert sich regional in wirtschaftlichen, sozialen und  sportlich-kulturellen Bereichen. <br /><br />Ein Preisträger von 2010, die  Wärmetechnik Wilkau-Haßlau GmbH &amp; Co. KG, ist in der Lage, durch  enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Systemlieferanten moderne und  energieeffiziente haustechnische Anlagen zu planen, zu errichten und zu  warten. Die seit 2008 bis 2012 durchgängig zum „Großen Preis des  Mittelstandes“ nominierte BfMC GmbH aus Leipzig betrachtet das Thema  Gesundheit als das wertvollste Gut. Um die Effektivität therapeutischer  Leistungen zu erhöhen und die dazu nötigen Aufwände optimiert und  transparent zu gestalten, entwickelt das international agierende  Unternehmen Trainingsgeräte für die Berufsmedizin.<br /><br /><strong>Gemeinschaftlich gewollte Unternehmungen</strong><br /><br />Der  Veranstaltung könnte man das folgende Zitat des Berliner Historikers  Leopold von Ranke als Motto geben: „Kein engeres Band gibt es unter den  Menschen, als gemeinschaftlich gewollte, begonnene und durchgeführte  Unternehmungen“.<br /><br />Die Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich seit mehr  als zehn Jahren dieser Idee verschrieben und bietet dem Mittelstand eine  ideale Plattform für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Sie  betreibt Lobbyarbeit im besten Sinne. Man darf sich durchaus fragen,  welche Entwicklung der Schönheider Schlosser Louis Tuchscherer mit  seiner Erfindung – „der Kutsche ohne Pferde“ – genommen hätte, wenn er  sich damals der Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes, wie es die  Patzelt-Stiftung bietet,&nbsp; hätte bedienen können.<br /><br />Vielleicht würde  er die verdiente Anerkennung oder sogar Investoren gefunden haben, die  das Geld zu einer Patentanmeldung für seine Konstruktion&nbsp; aufgebracht  hätten. So allerdings blieb ihm beides versagt. Die Chroniken von  Schönheide berichten, dass ihn im Jahr 1878 ein gewisser Carl Benz aus  Mannheim besucht haben soll. Dieser hat fünf Jahre später seinen eigenen  Motorwagen gebaut und gilt seither als Konstrukteur des ersten  deutschen Automobils.<br /><br /><strong>Klappern gehört zum Handwerk</strong><br /><br />Was  sagt uns dieser Blick in die Geschichte? Nun – ganz platt ausgedrückt –  Klappern gehört zum Handwerk. Der Mittelstand als Motor der Konjunktur,  als Arbeitsplatzgenerator als Sponsor und Mäzen ist der entscheidende  Faktor der wirtschaftlichen Gesamtleistung unseres Landes.  Heruntergebrochen gilt dies auch für Sachen, das Erzgebirge und auch für  die Orte wie Schönheide, in denen der Mittelstand die vorgenannten  Funktionen erfüllt.<br /><br />Naturgemäß stehen Mittelständler nicht im  Zentrum der Berichterstattung der Medien, sondern eher die Großkonzerne.  Kleine und mittlere Unternehmen müssen sich in viel stärkerem Maße  selber darum kümmern, dass sie überhaupt bemerkt werden. Sie müssen sich  in vielerlei Form und zu jeder Zeit in Öffentlichkeit und Medien, in  Politik und Gesellschaft bemerkbar machen, um wahrgenommen zu werden.  Deutschland ist ein Land des Mittelstandes. Über 99 Prozent aller  Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Sie stellen rund 20  Millionen Arbeitsplätze. Der Mittelstand hat ganz wesentlichen Anteil am  Erfolg der deutschen Wirtschaft auf den internationalen Märkten und im  eigenen Land. Er ist ein zentraler Faktor des Aufschwungs.<br /><br /><strong>Ein Preisträger berichtet</strong><br /><br />Im  Jahr 2010 investierte die Firma Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH aus  Schönheide/Sachsen in den Um- und Neubau eines Schulungs- und  Konferenzzentrums für Bibliotheken – ein idealer Ort auch für Tagungen  und Treffen aller Art, die Mittel-Bar im Erzgebirge. Wie schon im  Vorjahr hatten drei Preisträger aus dem Erzgebirge und dem Vogtland  nominierte Firmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“  eingeladen, um sie zu informieren, was es mit diesem Preis auf sich hat.  Bibliothekseinrichtungen Lenk GmbH (Preisträger 2011), die  Erzgebirgssparkasse (Premier-Bank 2011) und die Paracelsus-Klinik  Reichenbach (Preisträger 2011) berichteten. <strong>Jürgen Lenk</strong> eröffnete  mit einer sehr persönlichen Begrüßung und beantwortete gleich alle  Fragen, die einem „neuen“ Wettbewerbsteilnehmer nach seiner Nominierung  durch den Kopf gehen: <br /><br /><strong>&nbsp;1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ich bin nominiert: Was bedeutet das? </strong><br />„Aha - Da wollte mir jemand einen Gefallen tun. Ich bin positiv aufgefallen.“<br /><strong>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Was muss man nun tun?</strong><br />„Man  muss die Unterlagen für die Juroren ausfüllen. Im Regelfall kennt man  ja sein Unternehmen bestens, und ein oder zweimal eine Stunde  investiert, schon hat man die Fragen der Juroren in einer ersten  Näherung beantwortet.“<br /><strong>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kostet das was?</strong><br />„In diesem  Falle, beim Wettbewerb ‚Großer Preis des Mittelstandes‘ der  Oskar-Patzelt-Stiftung, kostet die Teilnahme: NICHTS. Die gesamte Arbeit  der Wettbewerbsorganisation wird ehrenamtlich geleistet.“ berichtet  Jürgen Lenk.<br /><strong>4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Und die Veranstaltung?</strong><br />Jürgen Lenk  erzählt: „Als ich das erste Mal an der Gala zur Preisverleihung  teilnahm, dachte ich: Großer Bahnhof. Tolle Gala. Professionelle  Inszenierung. So was hatte ich noch nicht erlebt.“<br /><strong>5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Plötzlich aufgerufen</strong><br />„Als  ich im nächsten Jahr wieder nominiert war, war die Erarbeitung der  Juryunterlagen nicht mehr so aufwändig. Es brauchte ja nur noch  aktualisiert und korrigiert zu werden, was sich im letzten Jahr ereignet  und geändert hatte.“<br /><strong>6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der schönste Moment</strong><br />„Vergangenes  Jahr,“ setzt Jürgen Lenk fort, „dachte ich: Ich nehme meine Mutter mit  zu Gala und Ball. Die ist 77. Die ist immer noch jeden Tag im  Unternehmen in der Buchhaltung. Und die hat diesen Abend verdient wie  kein zweiter.<br /><br /><strong>Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot</strong><br /><br />Plötzlich erzählte die Moderatorin <strong>Anja Koebel</strong>:  ‚Es gibt da eine Firma, die arbeitet auch im arabischen Raum…‘ Nun ja –  das trifft für viele zu. Plötzlich traf mich ein Scheinwerferspot, ich  wurde aufgerufen, als Preisträger, ich war völlig benommen, ich vergaß  meinen Sohn mit nach vorn zu nehmen, mit zitternden Knien ging ich nach  vorn zur Bühne. Währenddessen lief auf der ­Leinwand ein Film über  unsere Firma, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Kein Kamerateam war  bei uns. Die Leute von der Oskar-Patzelt-Stiftung hatten den aus  Material zusammengeschnitten, das sie aus den Wettbewerbsunterlagen  hatten…<br /><br /><strong>Der schönste Moment im Unternehmerleben</strong><br /><br />Erst  als eine nette Mitarbeiterin der Stiftung mich am Arm nahm und zur  Treppe auf die Bühne führte, kam ich langsam wieder zu mir. In dieser  Minute lief mein ganzes Unternehmerleben wie ein Film vor meinem inneren  Auge ab. Alles, was ich erlebt hatte, die Erfolge und die überwundenen  Probleme, alles sah ich in Augenblicken nochmal. Und dann stand ich auf  der Bühne, im Rampenlicht, 600 Gäste vor mir im Saal, die applaudierten…  <br />Ich kann Ihnen sagen, das war der schönste Moment in meinem ganzen  Unternehmerleben, diesen Preis zu erhalten. Ich will, dass die  Unternehmen, die ich heute hierher eingeladen habe und die ich zum Teil  selbst kenne, auch diesen Preis kennen, als Teilnehmer dabei sind, ihn  vielleicht ebenso gewinnen. <br />Ich weiß, dass die meisten von Ihnen  diese Ehre ebenso verdient haben.&nbsp; Nehmen Sie es in die Hand, packen Sie  es an, füllen Sie die Unterlagen aus, machen Sie mit!&quot;</p>
<p class="bodytext"><strong>Ungeahnte Motivation</strong></p>
<p class="bodytext">Wer sich beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” engagiert, wird belohnt. <br />Öffentliche  engagierte Diskussionen um die Nominierung der Besten, die  überregionale Bekanntmachung der Nominierungen unter anderem durch die  Publikationen der Oskar-Patzelt-Stiftung, vielleicht sogar am Ende ein  ausgezeichnetes Unternehmen, und die entsprechenden Medienwirkungen  kosten kein Geld, können aber ungeahnte Motivationen und Ideen  freisetzen.<br /><br /><strong>Das 9. Erfolgsgeheimnis</strong><br /><br />An Traditionen anknüpfend, auf der Basis klarer Werte, hat sich Sachsen auf einen aussichtsreichen Wachstumspfad begeben. <br />Einzelne  Industriebereiche konnten mit Wachstumsraten bis zu zehn Prozent bei  einigen Wohlstandsindikatoren bereits zu westlichen Bundesländern  aufschließen. Das Geheimnis dieses Erfolgs des Landes und seiner  Unternehmen ist.<br /><br /><strong>Werteorientiert führen</strong><br /><br />Ganzheitlichkeit,  Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Gerechtigkeit, – all  das sind Werte, die eine Firma leben muss, um „eine Seele“ zu haben,  eine Zukunft visionär erkennen und gestalten zu können. Das Profil des  Unternehmens sollte aber dabei immer erkennbar bleiben. All diese  Aspekte müssen auch stets weiterentwickelt und angepasst werden. Als  Unternehmen darf man nie stehen bleiben.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Aktiver Mittelstand</title>
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			<description>Die Teilnehmer und Preisträger des &quot;Großen Preis des Mittelstandes&quot; sind aktiv in den Medien</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Erfolgreiche und mit dem &quot;Großen Preis des Mittelstandes&quot; ausgezeichnete mittelständische Unternehmen sind in ganz Deutschland in lokalen und bundesweiten Medien vertreten. Sie werden wahrgenommen, weil sie sich engagieren oder in ihrer Branche besonders hervor stechen.</p>
<p class="bodytext">Beispiele:</p><ul><li>Die Novo Tech GmbH &amp; Co KG erhält einen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung für erfolgreiche Personalpolitik</li><li>N.L. Chrestensen weist auf DerWesten.de auf eine Energie-Innovation für Landwirte hin</li><li>Der Girls Day bringt die Günzburger Steigtechnik in die Augsburger Allgemeine</li><li>FinanzNachrichten.de berichtet von der erfolgreichen Aktie der GK Software AG</li><li>Die Trimet Aluminium AG wird in der Mitteldeutschen Zeitung für ihr Egagement der Mitarbeiter zur Blutspendeaktion mit der Feuerwehr von Harzgeröde genannt</li><li>Die Hess Lichttechnik GmbH leiten Seminar zum Energie sparen. Die Lausitzer Rundschau berichtet.</li><li>Die Märkische Oderzeitung schreibt über Domino World in Oranienburg bei der Kinder während des Zulunftstag rein schnupperten</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wettbewerbsregion Rheinland­Pfalz/Saarland</title>
			<link>http://www.mittelstandspreis.com/index.php?id=32&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1642</link>
			<description>P.T. Sonderausgabe 1/2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rheinland-Pfalz und das Saarland bilden zusammen eine der zwölf  Wettbewerbsregionen beim „Großen Preis des Mittelstandes“. Schirmherren  waren der damalige Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und  Weinbau von Rheinland-Pfalz, <strong>Hans-Artur Bauckhage</strong>, der Existenzgründer als &quot;Jungbrunnen&quot; der Wirtschaft sah, und der saarländische Wirtschaftsminister Dr.<strong> Hanspeter Georgi</strong>.<br /><br /><strong>Mittelstandsfreundliche Reform</strong><br /><br />Georgi,  der später Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung wurde,  machte in seinem Grußwort zwei radikale Vorschläge um die Ausdünnung des  Mittelstandes zu verhindern. Zum Erhalt mittelständischer  Familienunternehmen und der damit verbundenen Arbeitsplätze forderte er  eine mittelstandsfreundliche Reform der betrieblichen Erbschaftsteuer  nach britischem Vorbild, die inzwischen wenigstens teilweise umgesetzt  wurde.<br /><br />„Alle großen Firmen haben einmal klein angefangen – als  ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz sei nur Boehringer Ingelheim genannt.“  sagte zum Beispiel Ministerpräsident Kurt Beck in seinem Grußwort zur  Preisverleihung. Wirtschaftsminister <strong>Hendrik Hering</strong> führte 2006 den „Mittelstandslotsen“ ein, der seit einigen Jahren erfolgreich von <strong>Eckart Helfferich</strong> wahrgenommen wird.<br /><br /><strong>&quot;Du chefst das!&quot;</strong><br /><br />Das  Saarland, das kleinste der deutschen Flächenländer, hat den  Strukturwandel von der Kohle- und Stahlregion bereits ein gutes Stück  bewältigt. Auch hier geht nichts ohne neue Ideen und  Unternehmerpersönlichkeiten, die diese Ideen umsetzen. Wer im Saarland  eine Firma gründen will, findet daher vielfältige Unterstützung. Unter  dem Motto &quot;Du chefst das!&quot; läuft aktuell eine Motivationskampagne.  Wenngleich Rheinland-Pfalz in Deutschland vor allem für Wein und Sekt  steht, ist der Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung höher als im  Bundesdurchschnitt. Mit einer Exportquote von ca. 46 % liegt das Land in  der Spitzengruppe der deutschen Bundesländer. Ein Grundpfeiler der  Wirtschaft ist neben Außenwirtschaft und Industrie der Mittelstand. <br /><br /><strong>Drittniedrigste Arbeitslosenquote</strong><br /><br />Die  Arbeitslosenquote ist mit 5,5 % die drittniedrigste in der  Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Württemberg und Bayern. Bedeutende  Industriebranchen sind die chemischen Industrie, die&nbsp; pharmazeutische  Industrie, der Fahr­zeug- und Maschinenbau und die Lebensmittel- und  Getränkeproduktion. Die Dienstleistungsbranche stützt sich überwiegend  auf kleinere Unternehmen.<br /><br />Vor Ort aktiv als regionale Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung sind für die Region Mittelrhein <strong>Ewald A. Hoppen</strong>, für den Stadt-/Landkreis Kaiserslautern Dr. <strong>Philip Pongratz</strong>, und für das Saarland der stellvertretende IHK-Geschäftsführer Dr. <strong>Mathias Hafner</strong>.<br /><br /><strong>Erfolg für den Mittelstand</strong><br /><br />Geschäfte  werden nicht zwischen Unternehmen gemacht, sondern zwischen Menschen.  Und alle wirklich funktionierende Kommunikation und Kooperation bedarf  der menschlichen Handlung. Schon seit dem Jahr 2003 ist im Mainzer  Wirtschaftsministerium Frau <strong>Mechthild Kern</strong> diejenige  „Ansprechperson“, die regelmäßig für die Region die Ausschreibung zum  Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aufgreift, popularisiert und  unterstützt. Mit großem Erfolg für den Mittelstand und für die Region.<br /><br />312  Unternehmen und Institutionen der Wettbewerbsregion  Rheinland-Pfalz/Saarlandwurden für 2012 zum Wettbewerb nominiert. An der  Nominierung beteiligten sich unter anderem Gemeinden wie Eppelborn,  Heusweiler, Brohltal, Landstuhl, Schönenberg-Kübelberg, Weißenthurm,  Wörrstadt, Maifeld, Pellenz, Mühltal, die Handwerkskammern der Pfalz,  des Saarlandes und Trier, die IHK­ des Saarlandes, die IHK Koblenz, die  Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken, Landkreise wie Ahrweiler, die  beiden Wirtschaftsministerien, die Städte Homburg, Konz, Mayen, Mendig,  Ottweiler, Püttlingen oder die Zentrale für Produktivität und  Technologie Saar e.&nbsp;V.<br /><br /><strong>Ein vertrauensvolles Verhältnis</strong><br /><br />In  der Südwestregion haben Verwaltungen und Institutionen traditionell ein  enges vertrauensvolles Verhältnis zu „ihrem“ unternehmerischen  Mittelstand. Deshalb sind die Kreissparkasse Mayen, die Kreisverwaltung  Bernkastel-Wittlich, die Stadt Speyer, die Stadt St. Ingbert, die  Verbandsgemeinde Eisenberg, die VR Bank Südpfalz eG, die  WFK-Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt-und Landkreis Kaiserslautern  mbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH für  die Sonderpreise „Bank des Jahres“, bzw. „Kommune des Jahres“ nominiert  worden.<br /><br /><strong>Eine sehr gute Bewertung</strong><br /><br />Kommune des Jahres  2011 war die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH  aus Koblenz. Im Juli 1971 von den Gesellschaftern Landkreis  Mayen-Koblenz, Sparkasse Koblenz und Kreissparkasse Mayen gegründet, hat  die WFG in den zurück liegenden Jahrzehnten den Strukturwandel im  Landkreis Mayen-Koblenz - LK MYK - erfolgreich begleitet und gefördert.  Von der einseitigen Monostruktur - Bau-Steine-Erden-Industrie hat sich  der Landkreis zu einem ausgewogenen Branchenmix vom Maschinenbau über  die Lebensmittelindustrie bis hin zur Holz- und Metallverarbeitung  gewandelt. Die WFG versteht sich dabei als Schnitt- und Schaltstelle  zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Die Analyse  der Standortzufriedenheit von Unternehmen im Bezirk der IHK Koblenz  zeigt den Landkreis an der Spitze. Die sehr gute Bewertung fußt auch auf  den hervorragenden infrastrukturellen Voraussetzungen der Region und  bestätigt sich bei den weichen Standortfaktoren.<br /><br /><strong>Hervorragende Firmen</strong><br /><br />In  Rheinland-Pfalz/Saarland gibt es daher nicht nur hervorragende Firmen,  die bereits nominiert oder ausgezeichnet wurden, sondern auch solche,  die nach der Auszeichnung als Finalist und Preisträger weiter zum  Premier-Finalist oder Premier nominiert sind. In diesem Jahr sind das  die ABZ Handels GmbH &quot;Anschlagen – Bewegen - Zurren&quot; aus  Ramstein-Miesenbach, die ALPHA Business Solutions AG aus Kaiserslautern,  die Bluhm Weber Group aus Rheinbreitbach, die Colak GmbH aus Urmitz,  die Dr. Eckel GmbH aus Niederzissen, die Gebr. Schumacher GmbH aus  Eichelhardt, die Insiders Technologies GmbH aus Kaiserslautern, die Koch  Bedachungen GmbH aus Wirges, die Kübler GmbH - Energiesparende  Hallenheizungen – aus Ludwigshafen, die Lubberich GmbH Dental-Labor aus  Koblenz, die Mathias Normann GmbH &amp; Co. KG Spedition - Logistik –  Lagerung aus Bendorf, die monte mare Unternehmensgruppe aus Rengsdorf  und die RHODIUS Schleifwerkzeuge GmbH &amp; Co. KG aus Burgbrohl.<br /><br /><strong>Das 8. Erfolgsgeheimnis</strong><br /><br />Mittelstand  heißt immer: Einer unter mehreren, vielleicht sogar unter vielen.  Mittelstand - das ist niemals Monopol. Die Möglichkeit der Kooperation  ist daher „natürlich“ an mittelständisch geprägten Märkten angelegt. Und  erfolgreiche Mittelständler nutzen diese Möglichkeit intensiv:<br /><br /><strong>Kooperationen suchen und pflegen<br /></strong></p>
<p class="bodytext">Mit Schulen wird kooperiert, um Ausbildungsnachwuchs zu sichern. Mit  regionalen Vereinen wird kooperiert, um die Region lebenswert und  attraktiv auch für die eigenen Mitarbeiter zu erhalten. Mit  Unternehmerverbänden und Kammern wird kooperiert, um die  Existenzbedingungen der eigenen Branche zu verbessern. Mit Hoch- und  Fachschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen wie Fraunhofer oder Max  Planck wird kooperiert, um im Netzwerk rascher zu Innovationen und  Fortschritten zu kommen. Mit internationalen Organisationen wird  kooperiert, um in einer globalisierten Welt sozialen Fortschritt zu  stärken und internationalen Handel auszubauen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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